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0% des weltweiten Stroms wird im Jahr 2025/2026 aus Geothermie erzeugt

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Anteil an der weltweiten Elektrizität
0.46 % -0.01%
Erzeugung insgesamt
143 TWh +0.3 TWh
Erzeugung insgesamt (TWh)
  1. Indonesien 16.9 TWh
  2. Vereinigte Staaten 15.6 TWh
  3. Neuseeland 9.36 TWh
  4. Philippinen 9.36 TWh
  5. Türkei 8.63 TWh
Anteil (%)
  1. Kenia 41.8%
  2. Neuseeland 21.7%
  3. El Salvador 17.2%
  4. Nicaragua 12.5%
  5. Costa Rica 10.8%
Pro Person (kWh)
  1. Neuseeland 1,778 kWh
  2. Costa Rica 275 kWh
  3. El Salvador 235 kWh
  4. Kenia 111 kWh
  5. Nicaragua 101 kWh
Geothermie

Von Juli 2025 bis Juni 2026 erzeugte Geothermie weltweit 143 TWh Strom und deckte damit knapp 0,5 % des globalen Stromverbrauchs von rund 31.200 TWh. Gegenüber 2016, als die Erzeugung bei rund 82 TWh lag, ist das ein erfreulicher Zuwachs um etwa 61 TWh beziehungsweise fast drei Viertel. Ihr Anteil an der weltweiten Stromversorgung stieg jedoch nur leicht von rund 0,3 % auf knapp 0,5 %. Damit wächst der Beitrag dieser kohlenstoffarmen Stromquelle deutlich, bleibt global aber klein.

Indonesien führt bei der absoluten Erzeugung mit rund 17 TWh vor den Vereinigte Staaten mit knapp 16 TWh und verzeichnet zugleich den größten Zuwachs der vergangenen fünf Jahre: fast 3 TWh. Neuseeland und Kenia legten jeweils um rund 1,3 bis 1,4 TWh zu; Japan steuerte weitere 0,6 TWh Wachstum bei. Bei der Bedeutung für die nationale Stromversorgung liegt dagegen Kenia vorn: Geothermie liefert dort mehr als zwei Fünftel des Stroms, gegenüber gut einem Fünftel in Neuseeland und etwa einem Sechstel in El Salvador. Neuseeland ist mit knapp 1.800 kWh pro Person auch bei der Pro-Kopf-Erzeugung klar führend, weit vor Costa Rica mit rund 275 kWh. Unter den US-Staaten erzeugt Kalifornien mit knapp 11 TWh am meisten Geothermiestrom; Nevada erreicht mit rund 4 TWh jedoch den höheren Anteil an der Stromversorgung von gut 8 % und mit fast 1.200 kWh auch eine deutlich höhere Pro-Kopf-Erzeugung. Utah ergänzt diese regionale Erzeugung mit rund 0,5 TWh.

Der Klimavorteil der Geothermie zeigt sich in der IPCC-Lebenszyklusbilanz von 38 gCO2eq/kWh. Dem stehen rund 820 gCO2eq/kWh für Kohle, 490 gCO2eq/kWh für Gas und 650 gCO2eq/kWh für Öl gegenüber: Geothermiestrom verursacht damit über den Lebenszyklus ungefähr 92 bis 95 % weniger Treibhausgasemissionen als diese fossilen Stromquellen. Gemeinsam mit Wind, Kernenergie und Solar gehört Geothermie damit zu den kohlenstoffarmen Technologien, die eine klimafreundliche Stromversorgung ermöglichen. Ihr Wachstum um rund 61 TWh seit 2016 ist ein wichtiger Fortschritt; ein weiterer Ausbau sauberer Stromerzeugung kann fossile Verbrennung und die damit verbundene Luftverschmutzung verringern sowie den steigenden Strombedarf durch Elektrifizierung und KI decken.

# Land/Region Erzeugung insgesamt ▼ Anteil Pro Person
1 Indonesien 16.9 TWh 4.8% 60.2 kWh
2 Vereinigte Staaten 15.6 TWh 0.3% 45.2 kWh
3 Neuseeland 9.36 TWh 21.7% 1778.5 kWh
4 Philippinen 9.36 TWh 8.0% 80.0 kWh
5 Türkei 8.63 TWh 2.6% 97.6 kWh
6 Kenia 6.35 TWh 41.8% 110.7 kWh
7 Italien 5.16 TWh 1.6% 87.2 kWh
8 Japan 3.32 TWh 0.3% 26.9 kWh
9 Mexiko 3.06 TWh 0.8% 23.2 kWh
10 El Salvador 1.49 TWh 17.2% 234.7 kWh
11 Costa Rica 1.42 TWh 10.8% 275.2 kWh
12 Nicaragua 0.7 TWh 12.5% 101.1 kWh
13 Honduras 0.3 TWh 2.9% 32.9 kWh
14 Guatemala 0.3 TWh 2.4% 18.8 kWh
15 Südafrika 0.3 TWh 0.1% 4.6 kWh
16 Deutschland 0.2 TWh 0.0% 2.5 kWh
17 Portugal 0.1 TWh 0.2% 13.6 kWh
18 Chile 0.1 TWh 0.1% 5.9 kWh
19 Papua-Neuguinea 0.1 TWh 2.1% 9.6 kWh
20 Frankreich 0.1 TWh 0.0% 1.4 kWh
21 Äthiopien 0.0 TWh 0.2% 0.2 kWh
22 Republik China (Taiwan) 0.0 TWh 0.0% 1.1 kWh
23 Ungarn 0.0 TWh 0.0% 0.0 kWh
24 Österreich 0.0 TWh 0.0% 0.0 kWh
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