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Elektrizität in Oregon im Jahr 2025

10.124 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
+685 #12
15.959 kWh/person Gesamtelektrizität
+680 #23
194 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
-7,2 #42
63 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
+1,1 #49

In Oregon, der Elektrizitätsverbrauch im Jahr 2025 ist zum größten Teil kohlenstoffarm. Mehr als die Hälfte der Elektrizität, etwa 63%, stammt aus kohlenstoffarmen Quellen. Innerhalb dieser Gruppe ist Wasserkraft die dominierende Quelle und macht fast 43% des Gesamtangebots aus. Wind trägt ebenfalls zu dieser kohlenstoffarmen Energie bei und deckt etwa 14% des Bedarfs. Solarenergie, sowohl auf Versorgungs- als auch auf Eigenverbrauchsebene, erreicht insgesamt rund 5% der Erzeugung. Auf der anderen Seite spielen fossile Brennstoffe, insbesondere Gas, eine beachtliche Rolle und machen etwa ein Drittel des konsumierten Stroms aus. Nettoimporte machen schließlich einen kleinen Teil von knapp über 4% des Gesamtverbrauchs aus.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Oregon?

Im Jahr 2025 zeigt sich ein erfreuliches Wachstum des Elektrizitätsverbrauchs in Oregon, was positiv für die zunehmende Elektrifizierung und die Nutzung von KI ist. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 15.959 kWh hat Oregon den Rekordwert des Vorjahres von 15.279 kWh deutlich übertroffen, mit einem Wachstum von 680 kWh. Ebenso erfreulich ist der Anstieg der kohlenstoffarmen Erzeugung, die mit 10.124 kWh pro Person ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht hat, nachdem sie 2024 noch bei 9.439 kWh lag - ein Zuwachs von 685 kWh. Dieses Wachstum in beiden Bereichen zeigt den klaren Trend hin zu einer sauberen und wachstumsorientierten zukünftigen Energielandschaft in Oregon.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Oregon weiter zu steigern, sollten bestehende Windkapazitäten ausgebaut werden, da der Bundesstaat bereits auf diesem Gebiet stark vertreten ist. Außerdem könnte Oregon von Regionen lernen, die bereits erfolgreich sind. Beispielsweise hat Dänemark 60% seiner Energie aus Wind, und Iowa sowie South Dakota kommen auf 58%, was zeigt, dass ein starker Fokus auf Windkraft erfolgreich sein kann. Bei der Solarenergie kann sich Oregon an Kalifornien orientieren, wo Solarenergie bereits 31% der Erzeugung ausmacht. Zusätzlich sollte die Einführung von Kernenergie in Betracht gezogen werden, da Länder wie Frankreich und die Slowakei den größten Teil ihres Stroms aus Kernenergie beziehen – rund zwei Drittel ihrer gesamten Stromerzeugung.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In den letzten Jahren hat sich die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Oregon besonders dynamisch entwickelt, mit bemerkenswertem Wachstum und kleinen Rückschlägen. So stieg 2024 sowohl die Stromerzeugung aus Wasserkraft als auch aus Windkraft, beide um jeweils 0,6 TWh, zudem stieg die Bioenergie um 0,2 TWh an. Doch welche Bedeutung 2025 erlangt, ist der signifikante Anstieg um 2,2 TWh aus Wasserkraft, was den Kohlenstoffarmen Anteil entscheidend gestärkt hat, auch wenn die Erzeugung aus Windkraft und Bioenergie jeweils leicht sank. Trotz dieser kleinen Rückgänge bleibt die allgemeine Tendenz erfreulich positiv, da der Trend zu einer verstärkten kohlenstoffarmen Erzeugung in den letzten Jahren kontinuierlich verfolgt wurde. Diese Entwicklungen könnten eine solide Grundlage sein, um die zukünftige Energiepolitik in eine erfolgreichere und sauberere Richtung zu lenken.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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