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Elektrizität in Oregon im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
11.048 kWh/person +925
Gesamtelektrizität
16.118 kWh/person +158
Kohlenstoffarmer Elektrizität
69 % +5,1
Kohlenstoffintensität
173 gCO2eq/kWh -21

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten in Oregon rund 69 % des verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen. Wasserkraft lieferte mit etwa 47 % fast die Hälfte, gefolgt von Wind mit rund 14 % und Solarstrom mit gut 5 %. Dabei entfielen etwa 4 % auf Solaranlagen der Versorgungsbetriebe und gut 1 % auf Anlagen für den Eigenverbrauch. Biokraftstoffe steuerten rund 1 % bei. Fossile Brennstoffe machten dagegen etwa 31 % des Stromverbrauchs aus – in den vorliegenden Daten ausschließlich Gas. Damit ist Oregons Stromversorgung überwiegend kohlenstoffarm, doch fast ein Drittel bleibt von fossiler Stromerzeugung abhängig, die Klimawandel und Luftverschmutzung verursacht.

Wächst der Strom in Oregon?

Der Stromverbrauch pro Kopf wächst und erreicht mit den neuesten Zahlen für 2026 einen Rekord: rund 16.100 kWh gegenüber knapp 16.000 kWh im bisherigen Rekordjahr 2025. Der ausgewiesene Zuwachs beträgt etwa 160 kWh pro Person beziehungsweise 1 %. Noch erfreulicher entwickelt sich die kohlenstoffarme Stromerzeugung: Sie steigt auf rund 11.050 kWh pro Person und übertrifft den bisherigen Höchstwert von 2025 um etwa 925 kWh beziehungsweise gut 9 %. Sauberer Strom wächst damit deutlich schneller als der gesamte Pro-Kopf-Verbrauch. Ob auch der absolute Stromverbrauch gestiegen ist, lässt sich ohne Bevölkerungszahlen allerdings nicht sicher feststellen.

Vorschläge

Oregon sollte seine bereits bedeutende Windstromerzeugung weiter ausbauen und zugleich Solarstrom und Kernenergie stärker erschließen. Orientierung bieten die US-Bundesstaaten Iowa und South Dakota, in denen Wind jeweils deutlich mehr als die Hälfte der Stromerzeugung liefert. Für Solarstrom sind die westlichen US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada besonders relevante Vergleichsregionen: Dort erreicht Solar einen Anteil von rund 31 % beziehungsweise 35 %. Ergänzend sollte Oregon den Aufbau eigener Kernenergieerzeugung prüfen. Der US-Bundesstaat Illinois erzeugt fast die Hälfte seines Stroms mit Kernenergie, Frankreich sogar rund zwei Drittel. Diese Beispiele zeigen, wie Wind, Solar und Kernenergie eine kohlenstoffarme Stromversorgung stärken können, die auch den zusätzlichen Bedarf durch Elektrifizierung und KI deckt.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Daten für 2024 bis 2026 zeigen vor allem einen kräftigen Ausbau der Wasserkrafterzeugung: Nach einem Zuwachs von 0,6 TWh im Jahr 2024 folgten weitere 2,2 TWh im Jahr 2025 und 3,3 TWh im Jahr 2026. Zusammen entspricht das einem Plus von gut 6 TWh. Wind legte 2024 ebenfalls um 0,6 TWh zu; der leichte Rückgang um 0,1 TWh im Jahr 2025 war ein enttäuschender Rückschritt, bevor 2026 wieder 0,4 TWh hinzukamen. Bei Biokraftstoffen folgte auf einen kleinen Zuwachs 2024 ein leichter Rückgang 2025 und anschließend keine Veränderung. Auch bei Geothermie weisen die Daten keine Veränderung aus. Insgesamt ist der deutliche Zuwachs sauberer Stromerzeugung erfreulich; ein breiterer Ausbau von Wind, Solar und künftig auch Kernenergie könnte diesen Fortschritt weiter stärken.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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