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Elektrizität in Oregon im Jahr 2024/2025

9.642 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2.702 #15
15.548 kWh/person Gesamtelektrizität
-76 #25
202 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+65 #40
62 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-18 #50

In den letzten zwölf Monaten, von September 2024 bis August 2025, hat sich die Situation der Stromerzeugung in Oregon folgendermaßen entwickelt: Mehr als die Hälfte des erzeugten Stroms stammte aus kohlenstoffarmen Energiequellen, wobei Wasserkraft mehr als 40 % der gesamten Elektrizität ausmachte. Wind trug mit etwa 14 % bei und Solarenergie lieferte knapp 5 %, wobei der Großteil aus solaren Versorgungsbetrieben stammte. Fossile Brennstoffe, hauptsächlich Gas, stellten rund 35 % der Erzeugung. Andere Quellen wie Biokraftstoffe trugen nur zu einem sehr geringen Anteil bei. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Oregon bereits erhebliche Anstrengungen unternommen hat, um seinen Energiemix sauberer zu gestalten, jedoch bleiben fossile Energieträger immer noch ein bedeutender Teil der Stromerzeugung.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Oregon?

Der Stromverbrauch in Oregon stagniert eher als dass er wächst. Mit 15.548 kWh pro Person im Jahr 2025 liegt der Verbrauch knapp unter dem bisherigen Rekord von 15.623 kWh pro Person aus dem Jahr 2012, was einen leichten Rückgang von 76 kWh pro Person bedeutet. Auch bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zeigt sich ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Rekordjahr 2011, mit einem Minus von 2.702 kWh pro Person. Diese Stagnation und der Rückgang in der kohlenstoffarmen Erzeugung sind besorgniserregend, insbesondere in Anbetracht des zunehmenden weltweiten Bedarfs an sauberer Energie, um sowohl die Elektrifizierung als auch das Wachstum neuer Technologien wie der künstlichen Intelligenz zu unterstützen.

Vorschläge

Um die Erzeugung kohlenstoffarmen Stroms in Oregon zu steigern, sind gezielte Investitionen und der Ausbau bestehender Windkraftkapazitäten erforderlich. Staaten wie Iowa und South Dakota, die 60 % bzw. 57 % ihres Stroms aus Windkraft beziehen, können dabei als Vorbilder dienen. Gleichzeitig sollte Oregon in Erwägung ziehen, die Nutzung von Kernenergie auszuweiten, ähnlich wie Bundesstaaten wie Illinois, wo über die Hälfte des Stroms aus dieser sauberen Energiequelle stammt. Die Solarenergie bietet ebenfalls vielversprechende Möglichkeiten: Kalifornien und Nevada haben gezeigt, dass ein erheblicher Anteil an Solarenergie zur Stromerzeugung möglich ist, was Oregon ebenfalls anstreben sollte, um seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter zu reduzieren.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Seit Anfang der 2000er Jahre erlebte Oregon durchgehend Schwankungen in der Erzeugung kohlenstoffarmen Stroms, hauptsächlich bedingt durch Wasserkraft. In den Jahren 2005 und 2013 kam es zu signifikanten Rückgängen in der Wasserkrafterzeugung, während 2006 und 2011 bemerkenswerte Anstiege verzeichnet wurden. Erst in den 2010er Jahren begann die Windenergie an Bedeutung zu gewinnen, vor allem ab 2008 mit kontinuierlichen Erweiterungen. Die letzten Jahre bestätigten diese Schwankungen, wobei 2020 ein erneuter Zuwachs sowohl bei Wasser- als auch bei Windkraft verzeichnet wurde. Diese wechselhafte Geschichte zeigt die Notwendigkeit einer stabileren Strategie für den Ausbau kohlenstoffarmer Energieträger, um eine nachhaltige und verlässliche Stromversorgung zu gewährleisten.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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