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Elektrizität in Deutschland im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #25
61.4% #56 Kohlenstoffarmer Strom
645.83 watts #52 Erzeugung pro Person
303.58 gCO2eq/kWh #67 Kohlenstoffintensität

Im Jahr 2023 stammen mehr als die Hälfte, nämlich 61,43%, des in Deutschland verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmer Energie. Davon entfallen fast ein Drittel auf Windkraft und knapp ein Achtel auf Solarenergie. Kernenergie trägt trotz ihres sehr geringen Anteils von 1,43% zur Stromerzeugung ebenfalls bei. Der Anteil fossiler Brennstoffe - Kohle und Gas - liegt bei etwa einem Drittel, wobei der größte Teil davon auf Kohle zurückzuführen ist.

Vorschläge

Deutschland könnte den Anteil an kohlenstoffarmer Energie bei der Stromerzeugung erhöhen, indem es die bestehende Wind- und Solarenergie-Infrastruktur weiter ausbaut. Diese Technologien haben sich bereits als effektive und saubere Energiequellen bewährt. Darüber hinaus können Erfolgsmodelle aus anderen Ländern Inspiration liefern. Insbesondere Frankreich hat mit einem Anteil von 66% an Kernenergie einen bemerkenswerten Erfolg bei der kohlenstoffarmen Erzeugung erzielt. Ein ähnlicher Schwerpunkt auf Kernenergie ist auch in anderen europäischen Ländern wie der Slowakei, der Ukraine und Schweden zu sehen.

Geschichte

Seit der Aufnahme der Kernenergieerzeugung in Deutschland in den späten 70er Jahren hat die Stromerzeugung aus sauberer Energie eine bewegte Geschichte erfahren. In den 80er und 90er Jahren gab es bedeutende Zuwächse in der Nutzung der Kernkraft. Dieses Wachstum wurde jedoch in den Jahren 2007, 2009, 2011, 2020, und 2022 durch erhebliche Rückgänge überschattet. Andererseits haben erneuerbare Energieträger wie Windkraft in den letzten Jahrzehnten eine erhebliche Zunahme erfahren. Trotz einiger Schwankungen im letzten Jahrzehnt weist die Windenergie insgesamt ein positives Wachstum auf. Die Stromproduktion aus Wasserkraft, eine andere Form der kohlenstoffarmen Energie, verzeichnete im Jahr 2023 einen bedeutenden Anstieg. Es scheint jedoch, dass Deutschland die Kernenergie stark vernachlässigt hat, was betrachtet werden sollte, um den Übergang zu einer grüneren Energiezukunft zu beschleunigen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Maximum Imports

Daten-Quellen

Für die Jahre 1971 bis 1984 die Datenquellen sind World Bank und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1985 bis 1989 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für das Jahr 1990 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 1991 bis 1992 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1993 bis 1995 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 1996 bis 1998 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1999 bis 2002 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2003 bis 2007 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 2008 bis 2017 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2018 bis 2019 die Datenquellen sind IEA und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 2020 bis 2022 die Datenquelle ist Ember.
Für das Jahr 2023 die Datenquelle ist ENTSOE.
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