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Elektrizität in Japan im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #40
32.1% #104 Kohlenstoffarmer Strom
54.15 % #24 Electrification
895.06 watts #28 Erzeugung pro Person
453.35 gCO2eq/kWh #115 Kohlenstoffintensität

Derzeit stammen in Japan fast zwei Drittel der Elektrizität aus fossilen Brennstoffen wie Gas, Kohle und Öl. Gas trägt rund 32 % der Stromerzeugung bei, eng gefolgt von Kohle mit etwa 29 %. Der Anteil von Öl ist hingegen gering, bei knapp 3 %. Strom aus kohlenstoffarmen Quellen, wie Solarenergie, Wasserkraft und Kernenergie, machen in Japan ungefähr ein Drittel der Gesamtstromerzeugung aus. Solarenergie liegt hier bei etwas über 10 %, während Wasserkraft etwa 8 % und Kernenergie rund 8 % des erzeugten Stroms ausmachen. Andere kohlenstoffarme Energieträger wie Biokraftstoffe und Wind haben geringere Anteile, wobei Biokraftstoffe knapp 4 % und Wind etwas über 1 % beisteuern.

Vorschläge

Japan kann den Ausbau kohlenstoffarmer Stromerzeugung vorantreiben, insbesondere durch die Erweiterung der bestehenden Solarenergie-Infrastruktur. Solar ist bereits ein bedeutender Bestandteil des Strommixes und könnte weiter ausgebaut werden, um den Anteil fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Ein Blick auf andere Länder zeigt, dass der starke Ausbau bestimmter kohlenstoffarmer Technologien bemerkenswerte Erfolge gebracht hat. Frankreich und die Slowakei erzeugen mehr als die Hälfte ihres Stroms aus Kernenergie, während Dänemark und Uruguay beachtliche Anteile von 59 % bzw. 40 % durch Wind erreichen. Diese Länder könnten als Modelle dienen, um den Anteil kohlenstoffarmer Energiequellen in Japan zu steigern.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Japan zeigt bemerkenswerte Veränderungen, insbesondere im Bereich der Kernenergie. In den frühen 1980er Jahren verzeichnete Japan stetige Zuwächse in der Kernenergie, mit einem Höhepunkt 1978 von 27,7 TWh und weiteren Zuwächsen in den Jahren 1984 und 1985. Allerdings gab es in den 2000er Jahren mehrere starke Rückgänge, besonders 2002 (-24,8 TWh) und 2003 (-55,1 TWh). Das Jahr 2011 markierte einen dramatischen Rückgang von 186,5 TWh in der Kernenergieerzeugung, bedingt durch die Fukushima-Katastrophe. In den letzten Jahren, insbesondere 2018 und 2023, ist ein wiederkehrender Trend zu erkennen, mit Anstiegen von 32 TWh bzw. 25,5 TWh. Diese Schwankungen zeigen sowohl Herausforderungen als auch Möglichkeiten für den Ausbau kohlenstoffarmer Technologien in Japan.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1973 bis 1984 die Datenquelle ist World Bank.
Für die Jahre 1985 bis 1989 die Datenquelle ist Energy Institute.
Für die Jahre 1990 bis 2019 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2020 bis 2022 die Datenquelle ist Ember.
Für das Jahr 2023 die Datenquelle ist IEA.
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