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Elektrizität in Japan im Jahr 2024/2025

2.713 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-830 #71
7.833 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.302 #65
437 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
35 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-8,8 #117

In Japan, der gegenwärtige Stand des Stromverbrauchs im Zeitraum von Juli 2024 bis Juni 2025 zeigt, dass fossile Brennstoffe weiterhin den größten Anteil am Energiemix ausmachen. Mehr als die Hälfte, genau 63,7%, der Stromerzeugung stammen aus fossilen Quellen wie Gas, Kohle und Öl. Besonders erwähnenswert ist, dass Gas und Kohle mit jeweils rund 31% und 28% bedeutend zur Stromversorgung beitragen. Der Anteil kohlenstoffarmer Energien liegt hingegen bei etwa 34,64%, wobei Solarenergie mit 10,65% der größte einzelne kohlenstoffarme Stromerzeuger ist. Kernenergie trägt 9,31% bei, und die Wasserkraft erreicht einen Anteil von ungefähr 8,63%. Die anderen kohlenstoffarmen Energieträger wie Biokraftstoffe und Wind leisten geringere Beiträge von 4,41% bzw. 1,29%. Insgesamt zeigt sich, dass kohlenstoffarme Energiequellen erheblich gestärkt werden müssen, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und die Umweltbelastung zu senken.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Japan?

Beim Blick auf das Wachstum des Stromverbrauchs in Japan wird deutlich, dass es Anlass zur Sorge gibt. Der aktuelle Pro-Kopf-Stromverbrauch in Japan beträgt 7.833 kWh, was einen Rückgang um 1.302 kWh im Vergleich zum bisherigen Höchststand von 9.134 kWh im Jahr 2010 bedeutet. Auch die niedrigeren Zahlen für kohlenstoffarme Stromerzeugung sind besorgniserregend. Mit 2.713 kWh pro Person liegt der aktuelle Wert 830 kWh unter dem Rekordwert von 3.543 kWh aus dem Jahr 1998. Diese rückläufigen Zahlen stellen ein Hindernis für die Bekämpfung des Klimawandels und einer emissionsarmen Zukunft dar. Der Bedarf an mehr Wachstum in der Stromproduktion - insbesondere kohlenstoffarmer Stromerzeugung - ist offensichtlich, um zukünftige Nachfragen aus Elektrifizierung und technologischem Fortschritt zu decken.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu steigern, sollte Japan insbesondere die bestehenden Solarressourcen weiter ausbauen. Länder wie Kalifornien, das etwa 29% seiner Elektrizität aus Solarenergie bezieht, und Nevada mit 33% Solaranteil können hier als Vorbilder dienen. Im Bereich Kernenergie gibt es einige Länder, die hohe Anteile an kohlenstoffarmer Stromerzeugung durch Kernenergie erzielt haben: Frankreich (68%) und die Slowakei (67%) sind eindrucksvolle Beispiele. Diese Regionen zeigen, dass mit entsprechendem Engagement und Investitionen eine erhebliche Steigerung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung auch in Japan möglich ist. Die Betrachtung dieser erfolgreichen Ansätze bietet wertvolle Einblicke, wie Japan seine Energiewirtschaft grüner gestalten und die Belastung durch fossile Brennstoffe reduzieren kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Ein Rückblick auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromproduktion in Japan offenbart deutliche Schwankungen, besonders im Bereich der Kernenergie. In den 1980er und frühen 1990er Jahren verzeichnete Japan mehrere Jahre mit deutlich wachsendem Beitrag der Kernenergie, wie 1978 mit einem Anstieg von 27,7 TWh und anderen Wachstumsperioden bis 1993. Ein Rückgang begann im Jahr 2002 und setzte sich insbesondere nach dem Ereignis von 2011 fort, als die Kernenergie um 186,5 TWh zurückging. Der jüngste Aufwärtstrend ab 2018 zeigt jedoch, dass mit einem Anstieg von 32 TWh 2018 und 25,8 TWh 2023 der Ausbau der Kernenergie wieder an Priorität gewinnt. Diese Schwankungen unterstreichen die Notwendigkeit eines stabileren und entschlossenen Ausbaus kohlenstoffarmer Technologien in Japan, sowohl in der Kernkraft als auch in anderen nachhaltigen Quellen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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