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Elektrizität in Kroatien im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juni 2025 – Mai 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
2.770 kWh/person -349
Gesamtelektrizität
5.119 kWh/person -98
Kohlenstoffarmer Elektrizität
54 % -9,1
Kohlenstoffintensität
240 gCO2eq/kWh +23

In Kroatien lag der Anteil der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in den letzten zwölf Monaten von Juni 2025 bis Mai 2026 bei mehr als der Hälfte, genauer gesagt bei 54,12 %. Zu den kohlenstoffarmen Energiequellen zählen hauptsächlich Wasserkraft, die mehr als ein Viertel ausmacht, Windenergie mit fast einem Sechstel und Solarenergie, die rund sechs Prozent beiträgt. Dagegen machen fossile Brennstoffe wie Gas und Kohle zusammen knapp über 17 % der Stromerzeugung aus, wobei Gas den größeren Teil einnimmt. Netto-Importe, die auch eine Rolle spielen, decken etwa 29 % des Bedarfs, was darauf hinweist, dass Kroatien in gewisser Weise auf Stromimporte angewiesen ist.

Wächst der Strom in Kroatien?

Der elektrische Energieverbrauch pro Person lag im Jahr 2026 bei 5119 kWh, was einen Rückgang gegenüber dem letzten Rekordjahr 2025 mit 5217 kWh bedeutet. Dies zeugt von einem Abwärtstrend von annähernd hundert kWh. Ebenso beunruhigend ist der Rückgang in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung pro Kopf, die ebenfalls um 349 kWh gegenüber ihrem Höchststand im Jahr 2023 zurückgegangen ist und nun bei 2770 kWh liegt. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Entwicklung der Stromerzeugung in Kroatien nicht Schritt hält mit dem wachsenden Bedarf an erschwinglicher und sauberer Energie, was eine Sorge für die künftige Energiepolitik darstellt.

Vorschläge

Um den Anteil kohlenstoffarmer Stromerzeugung in Kroatien zu erhöhen, könnte die Verstärkung der Windenergiekapazitäten eine vielversprechende Strategie sein, da diese Form der Energieerzeugung bereits eine bedeutende Rolle spielt. Darüber hinaus könnte Kroatien von Ländern wie Dänemark lernen, die 60 % ihrer Elektrizität aus Windkraft beziehen, oder von Staaten wie Nevada und Kalifornien, die erfolgreich hohe Solaranteile von 34 % bzw. 31 % erreicht haben. Ebenso sollte Kroatien die Möglichkeit von Kernenergie nicht außer Acht lassen, insbesondere angesichts der Erfolge von Ländern wie Frankreich und der Slowakei, wo weit mehr als die Hälfte des Stroms aus Kernenergie stammt. Diese strategische Kombination könnte Kroatien helfen, seinen Kohlenstoff-Fußabdruck zu reduzieren und die Energiesicherheit zu verbessern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

In der historischen Betrachtung der letzten Jahrzehnte hat Kroatiens kohlenstoffarme Stromerzeugung durch Wasserkraft zahlreiche Schwankungen erlebt. In den 1990er Jahren sahen wir sowohl Anstiege – wie 1991 mit einer Zunahme von 1,6 TWh und 1996 mit 2,2 TWh – als auch Rückgänge, insbesondere 1997 mit einem Rückgang von 2 TWh. Diese Schwankungsprozesse setzten sich auch in den Folgejahrzehnten fort, mit bemerkenswerten Rückgängen im Jahr 2011 (-4,1 TWh), aber auch bedeutenden Zuwächsen (3,7 TWh im Jahr 2013). Während kurzfristige Schwankungen teils wetterbedingt normal sein können, unterstreicht der langfristige Rückgang die Notwendigkeit, in stabilere und diversifiziertere kohlenstoffarme Technologien zu investieren, um die Energieversorgung nachhaltig zu sichern.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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