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Elektrizität in Kanada im Jahr 2025

12.402 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2.861 #7
15.673 kWh/person Gesamtelektrizität
-3.934 #24
131 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+12 #26
79 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-3,7 #25

Der gegenwärtige Zustand des Stromverbrauchs in Kanada spiegelt eine beeindruckende Verlagerung hin zu kohlenstoffarmer Energie wider, wobei mehr als drei Viertel, etwa 79 %, des Strommixes aus sauberen Quellen stammen. Hervorzuheben ist, dass die Wasserkraft mehr als die Hälfte des Strombedarfs deckt, was einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung leistet. Auch die Kernenergie spielt eine wichtige Rolle und liefert fast 13 % der Elektrizität, während Wind- und Solarenergie mit 8 % bzw. etwas mehr als 1 % ergänzen. Trotz dieser Fortschritte bleibt der Anteil der fossilen Brennstoffe bei rund 21 %, wobei Gas die Hauptquelle ist und fast 18 % ausmacht. Kohle und Biokraftstoffe spielen mit Anteilen von etwas mehr als 2 % und knapp 2 % eine geringere Rolle. Ein Übergang zu einer noch saubereren Energieerzeugung ist erforderlich, um die Klima- und Umweltziele Kanadas zu erreichen.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Kanada?

In Bezug auf das Wachstum des kanadischen Stromverbrauchs gibt es keine erfreuliche Entwicklung, da der aktuelle Pro-Kopf-Verbrauch mit 15673 kWh deutlich unter dem Höchststand von 19607 kWh im Jahr 2000 liegt. Dies bedeutet einen Rückgang von fast 4000 kWh pro Person. Auch der kohlenstoffarme Stromverbrauch ist seit seinem Höchststand 1996 gesunken, als über 15000 kWh pro Person verbraucht wurden, während es heute rund 12400 kWh sind. Der Rückgang sowohl der Gesamt- als auch der kohlenstoffarmen Stromnutzung gibt Anlass zur Sorge, da mehr Elektrizität, insbesondere aus sauberen Quellen, notwendig ist, um den Anforderungen einer zunehmend elektrifizierten Weltwirtschaft gerecht zu werden.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Kanada zu steigern, sollte der Ausbau der bestehenden Kernenergieanlagen in Erwägung gezogen werden, da diese bereits einen erheblichen Beitrag leisten. Die Erfahrungen von Ländern wie Frankreich und der Slowakei, die bis zu zwei Drittel ihrer Elektrizität aus Kernenergie beziehen, können wertvolle Einblicke bieten. Auch die Förderung der Windenergie sollte betrachtet werden, wie sie in Dänemark oder in US-Bundesstaaten wie Iowa und South Dakota erfolgreich umgesetzt wurde. Eine verstärkte Nutzung von Solarenergie, inspiriert durch Länder wie Nordmazedonien und Kalifornien, könnte ebenfalls einen positiven Beitrag leisten. Der Fokus auf diese kohlenstoffarmen Technologien ist entscheidend für einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Übergang in eine saubere Energiewirtschaft.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In den vergangenen Jahrzehnten war Kanadas Übergang zu kohlenstoffarmen Energien von bedeutenden Schwankungen geprägt. Insbesondere die Wasserkraftproduktion erlebte in den Jahren 1984 und 1996 bedeutende Zuwächse, gefolgt von Rückgängen in den Jahren 1989 und 1998. Während der 2000er Jahre verzeichnete die Kernenergie spürbare Zuwächse, die sich jedoch später nicht fortsetzten. Ebenso erfuhr die Wasserkraft 2011 ihren stärksten Anstieg, gefolgt von einem tiefen Einschnitt 2023. Diese rückläufigen Trends, besonders die Kürzungen in der Kernenergie, sind äußerst bedauerlich und erfordern eine starke politische und wirtschaftliche Antwort, um die Widerstandsfähigkeit und das Wachstum kohlenstoffarmer Technologien langfristig zu sichern. Kanada muss aus diesen Erfahrungen lernen und entschlossene Schritte zur Förderung und Stabilisierung seiner kohlenstoffarmen Stromerzeugung unternehmen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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