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Elektrizität in Kanada im Jahr 2025

Kohlenstoffarmer Elektrizität
12.402 kWh/person -2.861
Gesamtelektrizität
15.673 kWh/person -3.934
Kohlenstoffarmer Elektrizität
79 % -3,7
Kohlenstoffintensität
131 gCO2eq/kWh +12

Derzeit wird in Kanada über drei Viertel des Stroms aus kohlenstoffarmen Energiequellen erzeugt, wobei die Wasserkraft mehr als die Hälfte der gesamten Stromproduktion ausmacht. Kernenergie trägt dazu bei, dass nahezu 13% des Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen stammen, während Wind- und Solarenergie zusammen knapp ein Zehntel der Stromproduktion ausmachen. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen stammt immer noch mehr als ein Fünftel des Stroms aus fossilen Brennstoffen, wobei Gas mit knapp 18% den größten Anteil stellt. Kohle spielt mit etwas mehr als 2% eine geringere, aber dennoch signifikante Rolle. Biokraftstoffe und Solarenergie tragen in geringem Maße bei, wobei beide jeweils etwa 1% der Stromproduktion ausmachen.

Wächst der Strom in Kanada?

Der Elektrizitätsverbrauch pro Person in Kanada zeigt derzeit einen besorgniserregenden Abwärtstrend. Im Jahr 2025 betrug der Verbrauch etwa 15.673 kWh pro Kopf, was einem Rückgang von rund 4.000 kWh im Vergleich zum früheren Rekord im Jahr 2000 entspricht. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung liegt niedriger als der historische Höchststand, was einen deutlichen Rückgang von rund 2.861 kWh pro Person bedeutet. Dieser Trend ist alarmierend, da die Elektrifizierung und das Wachstum von Technologien wie KI die Nachfrage nach sauberem Strom nur weiter ankurbeln werden. Daher ist es entscheidend, die Bemühungen zur Steigerung der Stromproduktion zu verstärken, insbesondere im Bereich der kohlenstoffarmen Technologien.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Kanada zu steigern, könnte das Land in die Erweiterung seiner bestehenden Kernenergieanlagen investieren, da Kernkraftwerke bereits einen erheblichen Beitrag zur sauberen Energieerzeugung leisten. Zudem könnte Kanada von Regionen wie Frankreich und der Slowakei lernen, die durch den Schwerpunkt auf Kernenergie über 65% ihrer Elektrizität aus dieser Quelle beziehen. Auch die Erhöhung der Investitionen in Solar- und Windenergie könnte erhebliche Erträge bringen. Dänemark und Iowa dienen als leuchtende Beispiele für einen erfolgreichen Ausbau von Windenergie mit Anteilen von über 55%. Ebenso kann Kanada vom Erfolg kalifornischer Solarsysteme lernen, die etwa ein Drittel ihres Stroms aus Sonnenenergie gewinnen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Im Laufe der Jahre hat die kohlenstoffarme Stromproduktion in Kanada einige Höhen und Tiefen erlebt. In den 1980er Jahren gab es bedeutende Zuwächse in der Wasserkraft, wie 1978 und 1984, obwohl es auch gelegentlich zu einem Rückgang kam, wie 1989. Der Ausbau der Kernenergie in den frühen 1990er Jahren hatte zunächst einen positiven Einfluss, bevor dann der Ausbau in den frühen 2000er Jahren erneut angekurbelt wurde. Die Wasserkraft erlebte deutliche Rückschläge, besonders 2001 und in den letzten Jahren mit signifikanten Rückgängen in 2023 und 2024. Diese Entwicklung bereitet Sorgen und verdeutlicht den dringenden Bedarf nach einer nachhaltigen Strategie zur Förderung kohlenstoffarmer Energiequellen, um den zukünftigen Strombedarf zuverlässig und umweltfreundlich zu decken.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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