LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter)

Elektrizität in Kanada im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #5
80.1% #28 Kohlenstoffarmer Strom
46.89 % #45 Electrification
1899.49 watts #6 Erzeugung pro Person
136.92 gCO2eq/kWh #27 Kohlenstoffintensität

Derzeit stammt bereits mehr als 80% der Elektrizität in Kanada aus kohlenstoffarmen Quellen, was eine bemerkenswerte Leistung darstellt. Von diesen kohlenstoffarmen Energiequellen ist die Wasserkraft mit fast 60% die wichtigste, gefolgt von der Kernenergie, welche 14% der Stromversorgung ausmacht. Wind- und Solarenergie tragen jeweils etwa 6% und knapp über 1% bei, während Biokraftstoffe einen kleineren Anteil von etwa 1,4% ausmachen. Allerdings sind fossile Brennstoffe weiterhin für mehr als 19% des Elektrizitätsverbrauchs verantwortlich, wobei Gas den größten Anteil unter den fossilen Quellen hat, gefolgt von Kohle. Kanada steht nun vor der Herausforderung, andere Sektoren wie Verkehr, Heizung und Industrie weiter zu elektrifizieren, was einen erheblichen Anstieg der Stromproduktion erfordert.

Vorschläge

Zur Erhöhung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung könnte Kanada die bestehende Kernenergie erweitern. Da ursprünglich schon 14% der Stromproduktion aus Kernenergie kommen, wäre hier eine logische und nachhaltige Erweiterung sinnvoll. Kernkraftwerke haben den Vorteil, dass sie stetig und zuverlässig große Mengen kohlenstofffreien Strom produzieren können, was besonders in Zeiten steigender Stromnachfrage wichtig ist. Zusätzlich sollten Investitionen in Wind- und Solarenergie weiter gefördert werden, um eine ausgewogene und robuste kohlenstoffarme Energieinfrastruktur zu schaffen, die entscheidend für die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die Bekämpfung des Klimawandels ist.

Geschichte

Ein Blick auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Kanada zeigt einige interessante Entwicklungen. In den 1980er Jahren stieg die Wasserkraft signifikant, beispielsweise um 15,1 TWh im Jahr 1978 und 14,9 TWh im Jahr 1981. Jedoch gab es auch Rückgänge, wie 1989 ein Minus von 17 TWh und 1998 nochmals eine Abnahme von 18,8 TWh. Die Kernenergie erlebte in den frühen 1990er Jahren bedeutende Zuwächse, insbesondere 1993 und 1994 mit Steigerungen um 13,4 TWh und 13,9 TWh. Nach einer weiteren Steigerung um 15,5 TWh im Jahr 2004 blieb die Kernenergie ein stabiler Bestandteil der Stromerzeugung. Wasserkraft hingegen schwankte stark im frühen 21. Jahrhundert mit einem dramatischen Rückgang von 33 TWh im Jahr 2023. Diese historischen Muster zeigen die Notwendigkeit einer diversifizierten und stabilen Energieversorgung, in der kernarme Technologien wie Kernkraft, Wind- und Solarenergie weiter ausgebaut werden sollten, um die Energieversorgung zu sichern und nachhaltiger zu gestalten.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1976 bis 1984 die Datenquellen sind World Bank und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1985 bis 1989 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1990 bis 1991 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1992 bis 2017 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2018 bis 2019 die Datenquellen sind IEA und IEA (Importe/Exporte).
Für das Jahr 2020 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 2021 bis 2022 die Datenquellen sind Energy Institute und Ember (Importe/Exporte).
Für das Jahr 2023 die Datenquelle ist Ember.
Instagram Facebook X (Twitter)