LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter)

Elektrizität in EU im Jahr 2026

Kohlenstoffarmer Elektrizität
4.288 kWh/person +51
Gesamtelektrizität
5.968 kWh/person -899
Kohlenstoffarmer Elektrizität
72 % -0,13
Kohlenstoffintensität
194 gCO2eq/kWh -3,0

Im Jahr 2026 besteht mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs in der EU aus kohlenstoffarmer Energie und spiegelt damit ein klares Streben nach sauberer Energie wider. Kernenergie trägt mit 23% einen besonders signifikanten Anteil zum niedrigen Kohlenstoffverbrauch bei, während Wind und Solar mit jeweils etwa 18% und 13% ebenfalls entscheidend zur nachhaltigen Stromversorgung beitragen. Die fossilen Energieträger machen knapp 28% des Verbrauchs aus, wobei Gas und Kohle die Hauptquellen sind. Angesichts des globalen Drucks, den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren, hebt sich die EU durch ihre Bemühungen um eine kohlenstoffarme Stromerzeugung hervor, ist jedoch weiterhin auf die Transformation des Energiesektors angewiesen, um die restlichen fossilen Anteile zu ersetzen.

Wächst der Strom in EU?

Das Elektrizitätswachstum in der EU hat sich in den letzten Jahren rückläufig entwickelt, was uns Sorgen bereitet. Im Jahr 2026 liegt der Stromverbrauch bei rund 5968 kWh pro Person, was einen Rückgang von 899 kWh im Vergleich zum bisherigen Rekord von 6868 kWh pro Person im Jahr 2008 bedeutet. Dieser Rückgang spiegelt nicht nur einen allgemeinen Trend wider, sondern bringt auch das Potenzial für zukünftige Herausforderungen mit sich, insbesondere bei der fortschreitenden Elektrifizierung verschiedener Sektoren. Positiv zu vermerken ist jedoch, dass die kohlenstoffarme Stromerzeugung leicht gestiegen ist und im Jahr 2026 einen neuen Rekord von 4288 kWh pro Person erreicht hat – ein Plus von 51 kWh im Vergleich zu 2025.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu steigern, sollte die EU in die Erweiterung bestehender kernenergiebasierter Anlagen sowie in Wind- und Solarenergie investieren. Ein Blick auf erfolgreiche Regionen zeigt Potenziale zur Verbesserung: Länder wie Frankreich und die Slowakei erreichen beeindruckende 67% bzw. 65% der Stromerzeugung aus Kernenergie, während Dänemark und Iowa mit 60% bzw. 57% signifikante Mengen an Windenergie nutzen. Auch die Solarenergie sollte verstärkt werden, ähnlich wie in Nevada, das 34% seines Stroms aus Solarenergie generiert. Diese Beispiele bieten wertvolle Lektionen, wie die EU ihre eigene Erzeugung kohlenstoffarmen Stroms optimieren kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in der EU spielten sich in den 1980er Jahren bedeutende Entwicklungen ab, insbesondere mit erheblichen Steigerungen der Kernenergiekapazität. In den frühen 1980er Jahren waren diese Zuwächse besonders stark ausgeprägt, was auf größere Investitionen und den Ausbau dieser Technologie hindeutet. Leider kam es später zu signifikanten Rückgängen, vor allem 2009 und 2020 gab es kritische Rückschlägen bei der Kernenergie. Diese Entwicklungen betonten die Dringlichkeit, auf verlässliche und nachhaltige Energiequellen zu setzen. Der Anstieg der Wind- und Solarenergie in den Jahren 2023 und 2024 zeigt jedoch erfreuliche Fortschritte in Richtung einer zukunftsfähigen Stromversorgung. Allerdings bleibt ein kontinuierliches Engagement erforderlich, um diese Dynamik aufrechtzuerhalten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter zu reduzieren.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Instagram Facebook X (Twitter)