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Elektrizität in EU im Jahr 2025

4.235 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
+12 #48
5.937 kWh/person Gesamtelektrizität
-931 #81
198 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
-1,1 #43
71 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-0,03 #37

Die aktuelle Lage des Stromverbrauchs in der EU im Jahr 2025 zeigt eine bemerkenswerte Dominanz kohlenstoffarmer Energiequellen, die mehr als 70% der Stromerzeugung ausmachen. Fast ein Viertel aller Stromressourcen stammt aus der Kernenergie, während der Wind beeindruckende 18% und die Solarenergie rund 13% beitragen. Die Wasserkraft liefert fast 13%, während die Bioenergie bei etwas über 4% liegt. Im Gegensatz dazu machen fossile Brennstoffe nur noch etwa 29% aus. Gas allein trägt 17% bei, während Kohle knapp 10% ausmacht und Öl mit genau 1% fast zu vernachlässigen ist.

Datenquellen auf dieser Seite anzeigen →

Wächst der Strom in EU?

Gegenwärtig zeigt sich ein bedauerlicher Rückgang des Stromverbrauchs in der EU, was sich in den aktuellen Zahlen mit 5.937 kWh pro Person im Vergleich zum Rekord von 6.868 kWh pro Person im Jahr 2008 widerspiegelt, was einen Rückgang um 931 kWh bedeutet. Ermutigend ist jedoch das Wachstum bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die von 2024 bis 2025 um 12 kWh pro Person gestiegen ist. Diese gegensätzlichen Trends machen deutlich, dass die EU in ihrer Elektrifizierungspolitik mit ambitionierten Schritten fortfahren muss, um sowohl den Energiebedarf zu decken, als auch das Ziel einer nachhaltigen Energiezukunft zu erreichen.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in der EU weiter zu steigern, sollte der Ausbau insbesondere bestehender Kernenergie-, Wind- und Solaranlagen priorisiert werden, da diese bereits große Mengen an Strom liefern. Die EU kann bei ihren Anstrengungen, den Anteil kohlenstoffarmer Stromversorgung zu erhöhen, von Ländern wie Frankreich lernen, wo die Kernenergie 67% der Stromerzeugung ausmacht, oder von Dänemark, das beeindruckende 60% seiner Elektrizität aus Windkraft gewinnt. Solarenergie-Beispiele wie Nevada in den Vereinigten Staaten, das 34% seiner Elektrizität aus Solarenergie bezieht, könnten als Inspiration dienen. Derartige Erfolgsgeschichten unterstreichen die Möglichkeiten und Vorteile eines konzentrierten Ausbaus kohlenstoffarmer Technologien in Europa.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Historisch betrachtet zeigt sich, dass die EU in den 1980er Jahren erhebliche Fortschritte bei der Kernenergie gemacht hat, mit signifikanten Zuwächsen in den Jahren 1981 bis 1986. Dies wurde jedoch durch einen besorgniserregenden Rückgang um 117,7 TWh im Jahr 2020 überschattet. Auch die Wasserkraft erlebte in den letzten Jahren Schwankungen, mit einem Minus von 68,4 TWh im Jahr 2011 und einem Plus von 51,4 TWh im Jahr 2023. Der anhaltende Ausbau von Wind- und Solarenergie, zuletzt mit einem bemerkenswerten Anstieg der Solarenergie um 59,8 TWh im Jahr 2025, zeigt, dass ein strategischer, technologieübergreifender Ansatz notwendig ist, um den grünen Stromanteil signifikant zu steigern.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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