Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in der EU im Jahr 2025 zeigt, dass kohlenstoffarme Energiequellen einen bedeutenden Anteil ausmachen. Mehr als zwei Drittel des Stroms stammen aus kohlenstoffarmen Quellen wie Kernenergie, Wind, Solar und Wasserkraft. Kernenergie allein macht fast ein Viertel des Gesamtmixes aus, während Wind fast 18% und Solar 13% zur Stromerzeugung beitragen. Wasserkraft trägt knapp 13% bei. Im Gegensatz dazu machen fossile Brennstoffe etwas mehr als ein Viertel der Stromerzeugung aus, wobei Gas den größten Beitrag leistet, gefolgt von Kohle und einem geringen Anteil durch Öl und Biokraftstoffe. Dies zeigt die bemerkenswerte Verschiebung der EU hin zu sauberer Energie, um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken.
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Wächst der Strom in EU?
Der Elektrizitätsverbrauch in der EU verzeichnet einen rückläufigen Trend. Im Jahr 2025 beträgt der Stromverbrauch pro Person 5941 kWh, was einen signifikanten Rückgang um 927 kWh seit dem letzten Höchststand im Jahr 2008 bedeutet. Erfreulich ist jedoch, dass die stromverbrauchsarme Erzeugung zugenommen hat. Mit einem aktuellen Rekord von 4236 kWh pro Person übertrifft sie marginal den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2024. Dies deutet darauf hin, dass die EU zwar den Gesamtkonsum reduziert hat, jedoch erfolgreich mehr saubere Energie nutzt. Trotzdem bleibt dieser Rückgang besorgniserregend, da eine wachsende Nachfrage nach Elektrizität in der Zukunft zu erwarten ist.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in der EU zu steigern, sollte eine Erweiterung bestehender Kern-, Wind- und Solarkapazitäten angestrebt werden. Angesichts der Erfolge in anderen Regionen könnten Erfahrungen aus Ländern wie Dänemark mit einem hohen Windanteil von 60% und Frankreich, wo Kernenergie 67% des Energiemixes ausmacht, wertvolle Hinweise bieten. Zudem zeigt Nordmazedonien mit einem beträchtlichen Solaranteil von 49%, wie Solarenergie nahhaltig ausgebaut werden kann. Der Ausbau dieser kohlenstoffarmen Technologien könnte dazu beitragen, den Einflüssen von fossilen Brennstoffen entgegenzuwirken und den CO2-Ausstoß weiter zu senken.
Geschichte
Betrachtet man die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in der EU, so zeigen die frühen 1980er Jahre ein stetiges Wachstum an Kernenergie mit positiven Zuwächsen, insbesondere im Jahr 1985 mit einem Plus von 110,9 TWh. Jedoch verzeichnete die Kernenergie im Jahr 2020 ihren niedrigsten Punkt mit einem Rückgang von 117,7 TWh, was kritisch betrachtet werden muss. Trotz solcher Rückschläge wurden in den letzten Jahren Fortschritte erzielt, insbesondere durch den Ausbau der Wind- und Solarenergie, was das Wachstum im Jahr 2023 und 2024 zeigt. Der jüngste Aufschwung bei der Solarenergie im Jahr 2025 mit einem Zuwachs von 58,7 TWh unterstreicht die positiven Entwicklungen und die zunehmenden Investitionen in kohlenstoffarme Technologien.


