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Elektrizität in Frankreich im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Sept. 2025 – Aug. 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
8.071 kWh/person -361
Gesamtelektrizität
8.464 kWh/person -920
Kohlenstoffarmer Elektrizität
95 % +0,50
Kohlenstoffintensität
43 gCO2eq/kWh -0,44

Frankreich befindet sich in einer beeindruckenden Position, wenn es um die Stromerzeugung aus kohlenstoffarmen Energiequellen geht, da unglaubliche 95,35% des Stroms aus diesen sauberen Quellen stammen. Kernenergie dominiert mit mehr als zwei Dritteln des Strommixes, gefolgt von Wasserkraft, die knapp mehr als ein Zehntel beiträgt. Windkraft und Solarenergie liefern ebenfalls bedeutende Anteile von ungefähr 9% beziehungsweise 6,5%. Fossile Brennstoffe wie Gas und Biokraftstoffe machen hingegen nur einen sehr kleinen Anteil, knapp unter 5%, aus. Diese starke Präferenz für kohlenstoffarme Energie ermöglicht Frankreich nicht nur die Umweltauswirkungen zu minimieren, sondern auch als bedeutender Nettoexporteur von Elektrizität die umliegenden Regionen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Emissionen zu senken. Dennoch steht die nächste Herausforderung darin, andere Sektoren wie Verkehr, Heizung und Industrie zu elektrifizieren, was einen stark erhöhten Bedarf an Strom erfordern wird.

Wächst der Strom in Frankreich?

Betrachtet man den Stromverbrauch pro Kopf, ist in den letzten Jahren ein Rückgang zu verzeichnen. Der aktuelle Verbrauch beträgt 8464 kWh pro Person, was einen Rückgang von 920 kWh pro Person im Vergleich zur Spitze im Jahr 2004 darstellt. Auch bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung wurden Rückgänge beobachtet: Der heutige Pro-Kopf-Wert liegt bei 8071 kWh pro Person, im Vergleich zu 8432 kWh pro Kopf im Jahr 2004, was einen Verlust von 361 kWh signalisiert. Diese Zahlen zeigen, dass trotz der bemerkenswerten Abhängigkeit von sauberen Energiequellen der Verbrauch insgesamt rückläufig ist, was Besorgnis erregend sein könnte. Angesichts des wachsenden Bedarfs durch die Elektrifizierung verschiedener Sektoren ist dies eine Entwicklung, die angegangen werden sollte.

Vorschläge

Um die Produktion kohlenstoffarmen Stroms in Zukunft zu erhöhen, sollte Frankreich seinen bestehenden Fokus auf nukleare Energie weiter ausbauen. Kernenergie liefert bereits einen bedeutenden Anteil zum Strommix und ihre Ausweitung könnte den steigenden Bedarf effizient decken. Gleichzeitig ist eine Erweiterung der Solarenergie sinnvoll, die sich hervorragend ergänzen lässt und die Energiewende beschleunigen könnte. Solche Investitionen verstärken die Position Frankreichs als Vorreiter bei der Abkehr von fossilen Brennstoffen, deren schädliche Umweltwirkungen wie der Klimawandel und die Luftverschmutzung weiter bekämpft werden müssen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Sept. 2025 – Aug. 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

In der Entwicklung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung verzeichnete Frankreich in den frühen 1980er Jahren ein bemerkenswertes Wachstum, insbesondere durch die signifikante Expansion der Kernenergie. Zwischen 1980 und 1986 gab es mehrere Jahre mit bedeutenden Zuwächsen, wobei das Jahr 1984 mit einem Anstieg von 47 TWh besonders hervorsticht. Unglücklicherweise stand dieser Entwicklung im Jahr 1989 ein starker Rückgang der Wasserkraftkapazitäten gegenüber. Zwischendurch gab es auch Jahre mit niedrigeren Zuwächsen oder sogar Rückgängen, wie 2009 und 2016. In jüngster Zeit war 2020 ein Jahr der drastischen Reduktion, während 2023 und 2024 wieder positive Entwicklungen verzeichnet wurden. Ein Versäumnis, die nukleare Kapazität langfristig zu stabilisieren und auszubauen, könnte die Rolle Frankreichs als Vorreiter in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gefährden. Daher ist ein kontinuierlicher Ausbau unerlässlich.

* 12M = Letzte 12 Monate (Sept. 2025 – Aug. 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Sept. 2025 – Aug. 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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