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Elektrizität in Schweden im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juni 2025 – Mai 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
15.376 kWh/person -2.088
Gesamtelektrizität
15.575 kWh/person -2.592
Kohlenstoffarmer Elektrizität
99 % -0,11
Kohlenstoffintensität
38 gCO2eq/kWh +0,91

Schweden hat beeindruckende Fortschritte bei der Nutzung kohlenstoffarmer Energiequellen gemacht und bezieht bereits mehr als 98 % seines Stroms aus diesen sauberen Quellen. Vor allem die Wasserkraft trägt mit über 40 % erheblich zur Elektrizitätsproduktion bei, gefolgt von der Kernenergie mit rund 26 % und Windkraft mit fast 23 %. Biofuels und Solarenergie spielen ebenfalls eine Rolle, wenn auch in geringerem Maße, da sie zusammen etwa 8 % des Stroms ausmachen. Darüber hinaus ist Schweden ein bedeutender Nettoexporteur von Strom, was dazu beiträgt, die Emissionen in den Nachbarregionen zu senken. Als nächster Schritt steht Schweden vor der Herausforderung, den Bedarf an Elektrizität wegen der Elektrifizierung von Verkehr, Heizung und Industrie zu erhöhen.

Wächst der Strom in Schweden?

Die Frage, ob der Stromverbrauch in Schweden wächst, erhält angesichts der aktuellen Entwicklungen eine interessante Perspektive. Der jüngste Verbrauch liegt bei 15.575 kWh pro Kopf, was gegenüber dem Rekord von 18.167 kWh pro Kopf im Jahr 2001 erstaunlicherweise einen Rückgang von etwa 2.600 kWh bedeutet. Auch die Erzeugung kohlenstoffarmer Elektrizität mit 15.376 kWh pro Kopf blieb hinter dem Höchststand von 17.464 kWh im Jahr 2001 zurück und weist eine ähnliche Reduktion von etwa 2.100 kWh auf. Diese Stagnation oder sogar der Rückgang der Elektrizitätsproduktion in den letzten Jahren ist besorgniserregend, insbesondere angesichts des steigenden Bedarfs durch Elektrifizierung und neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu verstärken, könnte Schweden die Erweiterung der bestehenden Kernkraftwerke sowie der Windenergieanlagen vorantreiben. Beide Technologien spielen bereits jetzt eine bedeutende Rolle in der schwedischen Stromlandschaft. Kernenergie bietet eine verlässliche, kontinuierliche Versorgung mit sauberem Strom, während Windkraft eine dynamische und ergänzende Lösung darstellt. Strategische Investitionen in diese Technologien würden nicht nur den Energiebedarf von Schweden decken, sondern auch bedeuten, dass Schweden weiterhin als Nettoexporteur von sauberem Strom fungieren und die Region insgesamt entkarbonisieren könnte.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

In der Vergangenheit war die Entwicklung der kohlenstoffarmen Elektrizität in Schweden geprägt von signifikanten Veränderungen, insbesondere in der Kern- und Wasserkraft. In den frühen 1980er Jahren verzeichnete die Kernenergie beachtliche Zuwächse mit 11,2 TWh im Jahr 1981 und einem weiteren Anstieg um 11,4 TWh im Jahr 1986. Allerdings wurden diese Zuwächse in den 1990er Jahren durch deutliche Rückschläge wie den Rückgang um 13,2 TWh im Jahr 1992 getrübt. Die Wasserkraft zeigte ebenfalls Schwankungen, beispielsweise mit einem Rückgang um 15,8 TWh im Jahr 1994, gefolgt von einer Erholung im Jahr 1997 mit einem Zuwachs von 17,3 TWh. Kritisch zu betrachten sind insbesondere die erheblichen Reduktionen in der Kernenergie im Jahr 2000 mit 15,9 TWh und wieder 2020 mit 19,3 TWh. Um eine stabile und nachhaltige Entwicklung der sauberen Energieversorgung zu gewährleisten, sollte Schweden diese Schwankungen analysieren und gegebenenfalls weitere Investitionen in die Kernkraft erwägen.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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