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Elektrizität in Slowakei im Jahr 2025

4.216 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-170 #49
4.914 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.116 #95
97 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+5,4 #19
86 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1,6 #19

Slowakei hat bei der Nutzung von kohlenstoffarmer Energie bedeutende Fortschritte gemacht, da das Land schon mehr als 85 % seines Stroms aus diesen sauberen Quellen bezieht. Ein wesentlicher Anteil davon stammt aus Kernenergie, die über zwei Drittel der gesamten Stromproduktion ausmacht. Wasserkraft trägt zudem mit fast 13 % zur Stromerzeugung bei, während Solarenergie und Biokraftstoffe ebenfalls ihren Teil zur kohlenstoffarmen Versorgung beitragen. Auf der anderen Seite machen fossile Brennstoffe wie Gas und Öl zusammen etwa 14 % der Stromerzeugung aus. Beeindruckend ist auch, dass Slowakei ein bedeutender Netto-Exporteur von Elektrizität ist, was dazu beiträgt, die Emissionen in benachbarten Regionen zu senken. Der nächste Schritt für das Land besteht darin, andere Sektoren wie Verkehr, Heizung und Industrie zu elektrifizieren, was einen zusätzlichen Bedarf an Strom bedeutet.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Energy Institute, ENTSOE, Eurostat und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Slowakei?

Trotz der hohen Quote kohlenstoffarmer Energie erlebt Slowakei derzeit keinen Anwuchs im Stromverbrauch, was Anlass zur Sorge gibt. Das jüngste Gesamtverbrauchsniveau liegt bei 4914 kWh pro Person, was seit dem Rekordjahr 2002 mit 6030 kWh pro Person einen Rückgang von über 1100 kWh darstellt. Auch im Bereich der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gibt es einen kleinen Rückgang im Vergleich zu früheren Höchstwerten. 2025 lag die kohlenstoffarme Erzeugung bei 4216 kWh pro Person, etwas weniger als der Rekord von 4386 kWh im Jahr 2002. Diese Rückgänge unterstreichen die Notwendigkeit, die Erzeugung von sauberer Energie zu stärken, um künftige Herausforderungen und den zusätzlichen Bedarf durch Elektrifizierung zu bewältigen.

Vorschläge

Um die Erzeugung von kohlenstoffarmer Energie in Slowakei zu steigern, sollte das Land seine bestehenden Kapazitäten insbesondere im Bereich der Kernenergie weiter ausbauen. Da Kernenergie bereits einen so großen Teil der Stromerzeugung abdeckt, ist es sinnvoll, weitere Investitionen in diese Technologie zu tätigen. Gleichzeitig sollte die Solarenergie, die zurzeit einen kleinen, aber wachsenden Anteil einnimmt, gezielt gefördert werden, um den künftigen Strombedarf zu decken. Durch den weiteren Ausbau dieser sauberen Technologien kann Slowakei sicherstellen, dass es seine Vorreiterrolle im Bereich emissionsarmer Energie beibehält und gleichzeitig die Herausforderungen der Elektrifizierung in anderen Sektoren meistert.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Der Verlauf der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Slowakei zeigt eine dynamische Entwicklung, insbesondere im Bereich der Kernenergie. So gab es Mitte und Ende der 1980er Jahre sowie in den 1990er Jahren deutliche Zuwächse, wie z.B. 1986 und 1999 mit Vergrößerungen um 2,3 TWh bzw. 1,7 TWh. Zwischenzeitig gab es jedoch auch Rückgänge in der Produktion. Besonders bedeutsam und enttäuschend waren die Verluste, wie 2007 mit einem Rückgang von 2,7 TWh, die die Energiewende verzögert haben könnten. Doch erfreulicherweise wurden solche Rückschläge in jüngerer Zeit wieder ausgeglichen, etwa durch die Zunahme von 2,2 TWh im Jahr 2023. Ähnliche Entwicklungen lassen sich auch im Wasserkraftbereich beobachten, mit signifikanten Steigerungen 1993 und 2010, trotz zwischenzeitlicher Abschwächungen. Langfristig gesehen ist es entscheidend, kontinuierlich in den Ausbau dieser kohlenstoffarmen Technologien zu investieren, um einen nachhaltigen und ökologischen Energiemix zu gewährleisten.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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