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Elektrizität in Guatemala im Jahr 2022

Weltweites Ranking: #75
67.3% #44 Kohlenstoffarmer Strom
39.76 % #81 Electrification
85.51 watts #159 Erzeugung pro Person
318.60 gCO2eq/kWh #72 Kohlenstoffintensität

Im Jahr 2022 stammte der Großteil des Stroms in Guatemala aus kohlenstoffarmen Quellen und fossilen Brennstoffen. Von den insgesamt 19,5 TWh wurden etwa 9 TWh aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt, wobei Wasserkraft mit 5 TWh den größten Anteil hatte. Fossile Brennstoffe lieferten insgesamt etwa 7,7 TWh, wobei Kohle 3,5 TWh und Biokraftstoffe 2,9 TWh beitrugen. Insgesamt liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Elektrizität in Guatemala deutlich unter dem globalen Durchschnitt von 425 Watt pro Person, was auf eine geringe Verfügbarkeit und potenzielle negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität hinweist.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu steigern, könnte Guatemala von den Erfolgen anderer Länder lernen. Beispielsweise hat Brasilien signifikante Mengen an Windenergie erzeugt (96 TWh), was darauf hinweist, dass auch in Guatemala das Potenzial für Windenergie genutzt werden könnte. Indien und Japan haben ebenfalls erfolgreich Solarenergie ausgebaut, mit 113 TWh bzw. 109 TWh. Diese Beispiele zeigen, dass der Ausbau von Solar- und Windenergie zusammen mit der Einführung von Kernenergie entscheidend sein könnte, um den Energiebedarf Guatemalas nachhaltig zu decken und gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu minimieren.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Guatemala zeigt eine wechselhafte Entwicklung. In den 1980er und 1990er Jahren verzeichnete Guatemala moderate Zuwächse bei der Wasserkraft. In den 2000er Jahren gab es trotz einiger Rückschläge deutliche Fortschritte, insbesondere im Jahr 2017 mit einem Anstieg von 1,8 TWh. Biokraftstoffe wurden erst ab 2010 bedeutender, zeigten jedoch Schwankungen. Während einige Jahre wie 2017 und 2018 Rückgänge in der Wasserkrafterzeugung verzeichneten, gab es 2020 wieder einen Anstieg um 1,3 TWh. Diese Trends verdeutlichen die Notwendigkeit einer stabileren und vielfältigeren Energiepolitik, die den Fokus auf nachhaltige und kohlenstoffarme Technologien legt.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1971 bis 1979 die Datenquelle ist World Bank.
Für das Jahr 1980 die Datenquelle ist EIA.
Für die Jahre 1981 bis 1985 die Datenquelle ist World Bank.
Für die Jahre 1986 bis 1987 die Datenquellen sind World Bank und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1988 bis 1989 die Datenquelle ist World Bank.
Für die Jahre 1990 bis 1991 die Datenquelle ist EIA.
Für die Jahre 1992 bis 1993 die Datenquellen sind EIA und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1994 bis 1995 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 1996 bis 1997 die Datenquellen sind EIA und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1998 bis 1999 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2000 bis 2022 die Datenquelle ist Ember.
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