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Elektrizität in Honduras im Jahr 2023

677 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
1.120 kWh/person Gesamtelektrizität
292 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+259 #76
60 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-38 #56

In Honduras beträgt der Anteil kohlenstoffarmer Energie an der gesamten Stromerzeugung mehr als die Hälfte, konkret etwa 60%. Innerhalb dieser kohlenstoffarmen Kategorie nimmt die Wasserkraft mit fast einem Drittel den größten Anteil ein. Solarenergie und Windkraft sind ebenfalls bedeutend, wobei Solar fast 9% und Wind etwa 6% ausmachen. Geothermie und Biokraftstoffe tragen mit fast 3% respektive etwa 10% zur kohlenstoffarmen Energie bei. Auf fossile Brennstoffe entfallen knapp 38% der Stromerzeugung, während die Netto-Importe von Strom einen Anteil von fast 2% ausmachen. Insgesamt zeigt sich Honduras in einer soliden Position in Bezug auf kohlenstoffarme Energie, mit Potenzial für weiteres Wachstum.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, Ember und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Honduras?

Aktuell ist der Stromverbrauch in Honduras mit 1.120 kWh pro Person leicht gesunken im Vergleich zum Höchststand von 1.146 kWh pro Person im Jahr 2019. Dies bedeutet ein Minus von 27 kWh pro Person. Ebenso gab es einen Rückgang bei der Erzeugung kohlenstoffarmer Energie pro Person. Im Jahr 2023 wurden 677 kWh pro Person erreicht, was einen Rückgang von 25 kWh im Vergleich zum Höchststand 2021 darstellt. Diese Stagnation und der leichte Rückgang sind besorgniserregend, gerade in Anbetracht der zunehmenden Elektrifizierung und des wachsenden Energiebedarfs im Zuge der Digitalisierung und des Einsatzes von AI.

Vorschläge

Um die Erzeugung kohlenstoffarmer Strom in Honduras zu erhöhen, sollte das Land Vorbilder in Regionen suchen, die erfolgreich auf Solar- und Windenergie sowie Kernenergie setzen. Ein Beispiel für die Nutzung von Windenergie ist Iowa, das 60% seiner Elektrizität aus Windkraft generiert. Im Bereich Solarenergie könnte Honduras von Nevada lernen, das 33% seines Stroms aus Solarenergie bezieht, und von Libanon mit einem ähnlichen Anteil von 31%. Honduras könnte auch erwägen, den Weg hin zur Kernenergie einzuschlagen, inspiriert von Ländern wie der Slowakei (66%) oder Frankreich (70%). Eine strategische Erweiterung in diesen Bereichen könnte Honduras helfen, seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den kohlenstoffarmen Energieanteil weiter zu steigern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Im Rückblick auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Honduras zeigt sich, dass sich die Wasserkraft von den 1980er bis in die 1990er Jahre konstant entwickelte, mit Zuwächsen insbesondere 1986 (+0,4 TWh), 1988 (+0,6 TWh) und 1990 (+0,5 TWh). In den späten 1990er und frühen 2000er Jahren gab es teils Rückschläge mit Rückgängen 1994 (-0,4 TWh) und auch in den Jahren 2001 (-0,4 TWh), 2002 (-0,3 TWh) und 2004 (-0,3 TWh). Im Jahr 2009 konnte erstmals Biokraftstoff positiv verzeichnet werden, während jüngere Entwicklungen mit einem klaren Anstieg der Sonnenenergie ab 2015 (+0,4 TWh) gekennzeichnet sind. 2021 war ebenfalls ein starkes Jahr für die Wasserkraft mit einem Anstieg um 1,1 TWh. Diese Entwicklungen zeigen Honduras' Engagement für nachhaltige Energieerzeugung, obwohl es Schocks und Herausforderungen bewältigen musste.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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