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Elektrizität in Neuseeland im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #8
88.4% #21 Kohlenstoffarmer Strom
943.83 watts #25 Erzeugung pro Person
94.56 gCO2eq/kWh #20 Kohlenstoffintensität

Unsere Vorhersagen für den Energieverbrauch in Neuseeland basieren auf den tatsächlichen Daten für die ersten elf Monate des Jahres 2023 und den prognostizierten Daten für die restlichen Monate. Neuseeland bezieht bereits mehr als 88% seiner Elektrizität aus kohlenstoffarmen Quellen. Diese beeindruckende Leistung unterstreicht das Engagement des Landes für umweltfreundliche Methoden. Mehr als die Hälfte der Elektrizität (ca. 61%) stammt aus Wasserkraft, fast ein Fünftel (ca. 18%) aus Geothermie und nahezu 8% aus Windkraft. Die Nutzung fossiler Brennstoffe für die Stromerzeugung liegt bei etwas mehr als 11%, wobei Gas etwas mehr als die Hälfte dieser Menge (ca. 7%) und Kohle fast ein Drittel (ca. 4%) ausmacht. Neuseeland ist zudem ein bedeutender Nettoexporteur von Strom, was dazu beiträgt, die Emissionen in den Nachbarländern zu senken.

Vorschläge

Um die Stromerzeugung aus kohlenstoffarmen Quellen weiter zu steigern, könnte Neuseeland den Ausbau von Wind- und Solarparks in Betracht ziehen. Obwohl bereits fast 8% des Stroms aus Windkraft erzeugt werden, bietet das Land mit seiner hügeligen Topografie und den starken Winden an den Küsten noch erhebliches Potenzial für die Erweiterung dieser Quelle. Auch die Solarenergie könnte trotz ihres gegenwärtigen, sehr geringen Beitrags durch den Einsatz neuer Technologien und Investitionen in die Infrastruktur einen zunehmend wichtigen Anteil an der Stromerzeugung übernehmen.

Geschichte

In Bezug auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Neuseeland zeigt die untenstehende Tabelle, dass die Wasserkraft im Laufe der Jahre unterschiedlich genutzt wurde, wobei es sowohl Perioden des Wachstums als auch des Rückgangs gab. In den 1970er Jahren gab es eine deutliche Zunahme der Stromerzeugung aus Wasserkraft, die von 2,7 TWh im Jahr 1975 auf 2,5 TWh im Jahr 1979 stieg. In den 1980er Jahren setzte sich dieser Wachstumstrend fort, wobei die Stromerzeugung aus Wasserkraft in fast jedem Jahr zunahm. Erst in den 1990er Jahren gab es einige signifikante Rückgänge, obwohl die Wasserkraft insgesamt weiterhin eine wichtige Rolle in der Stromerzeugung spielte. In den letzten Jahrzehnten des 20. und im frühen 21. Jahrhundert blieb die Stromerzeugung aus Wasserkraft weitgehend stabil, mit nur geringen Schwankungen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1971 bis 1989 die Datenquelle ist World Bank.
Für die Jahre 1990 bis 2019 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2020 bis 2022 die Datenquelle ist Ember.
Für das Jahr 2023 die Datenquelle ist LowCarbonPowerForecaster.
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