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Elektrizität in Neuseeland im Jahr 2024/2025

6.930 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1.299 #22
8.170 kWh/person Gesamtelektrizität
-2.279 #60
108 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+30 #21
85 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-8,0 #19

Neuseeland hat bemerkenswerte Fortschritte bei der Umstellung auf kohlenstoffarme Elektrizität gemacht, von der mittlerweile mehr als 84% aus sauberen Quellen stammt. Die beeindruckendste Leistung ist die Wasserkraft, die über die Hälfte des Bedarfs mit 51.57% abdeckt. Geothermie liefert fast ein Viertel des Stroms, während der Beitrag der Windenergie mit 9% weniger ins Gewicht fällt. Auf der anderen Seite sind die fossilen Brennstoffe, einschließlich Gas und Kohle, für etwa 15% der Stromerzeugung verantwortlich, wobei der Gasanteil rund 12% beträgt. Die Reduzierung der Nutzung fossiler Brennstoffe ist entscheidend, um die Umweltbelastung zu senken und den Weg für eine voll kohlenstoffarme Zukunft zu ebnen. Um diesen hohen Anteil an sauberer Elektrizität zu erreichen, muss Neuseeland seine Bemühungen fortsetzen, die Elektrifizierung auch in den Bereichen Verkehr, Heizen und Industrie, die traditionell auf fossile Energie angewiesen sind, auszubauen.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Neuseeland?

Allerdings ist der elektrische Verbrauch in Neuseeland seit seinem bisherigen Höchststand rückläufig. Der aktuelle Stromverbrauch liegt bei 8170 kWh pro Person, was einen Rückgang von 2279 kWh im Vergleich zum Rekordwert von 2004 darstellt. Auch beim kohlenstoffarmen Strom ist ein Rückgang zu verzeichnen: Der aktuelle Verbrauch liegt bei 6930 kWh pro Person, ein Minus von 1299 kWh gegenüber dem Rekordjahr 1995. Diese Rückgänge sind besorgniserregend, da ein höherer Verbrauch an sauberem Strom notwendig ist, um die Elektrifizierung anderer Sektoren voranzutreiben. Der Bedarf an mehr Strom wird nur wachsen, wenn Technologien wie künstliche Intelligenz unsere Bedürfnisse weiter verändern.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Neuseeland weiter zu steigern, sollten stärkere Investitionen in die Kernenergie und die Solarenergie erfolgen. Kernkraftwerke bieten eine stabile und zuverlässige Stromquelle und können dazu beitragen, die Grundlast zu decken. Gleichzeitig kann der verstärkte Einsatz von Solaranlagen, insbesondere bei gleichzeitiger Nutzung von Speichersystemen, einen flexiblen und dezentralen Ansatz liefern, um die Nachfrage zu decken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Diese Maßnahmen werden nicht nur helfen, weitere fossile Emissionen zu vermeiden, sondern auch sicherstellen, dass Neuseeland in seiner sauberen Energiewende Fortschritte macht.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Neuseeland zeigt erhebliche Schwankungen im Bereich der Wasserkraft. In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren verzeichnete das Land Wachstumsschübe, insbesondere 1975 mit einem Zuwachs von 2,7 TWh, gefolgt von weiteren Steigerungen in den Jahren 1979 und 1983. In den 1990er Jahren, trotz einiger Rückwärtsbewegungen, stieg die Wasserkraft mit 2,3 TWh 1994 und 1,7 TWh im Jahr 1995 signifikant. Anfang der 2000er Jahre gab es sowohl positive als auch negative Änderungen, darunter ein bemerkenswerter Anstieg von 3,6 TWh im Jahr 2004. Seitdem hat Neuseeland sowohl Verluste als auch Erholungen erlebt; zuletzt im Jahr 2022 einen Anstieg um 2 TWh. Die Herausforderungen durch diese Schwankungen unterstreichen die Notwendigkeit, das Energiemix stabiler zu machen, indem Investitionen in zuverlässige kohlenstoffarme Energien wie Kern- und Solarenergie getätigt werden.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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