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Elektrizität in Portugal im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #29
59.3% #58 Kohlenstoffarmer Strom
51.48 % #32 Electrification
611.26 watts #62 Erzeugung pro Person
217.49 gCO2eq/kWh #43 Kohlenstoffintensität

Der aktuelle Zustand des Stromverbrauchs in Portugal zeigt ein bemerkenswert hohes Niveau des Einsatzes kohlenstoffarmer Technologien. Mehr als die Hälfte des Stroms wird durch kohlenstoffarme Quellen erzeugt. Insbesondere Windkraft macht etwa 24% der gesamten Stromerzeugung aus, während Wasserkraft ungefähr 20% beisteuert und Solarstrom rund 8% liefert. Zusammen mit Biokraftstoffen, die etwa 7% ausmachen, ergibt sich ein starker Fokus auf saubere Energie. Gleichzeitig stammen knapp über 22% der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen, hauptsächlich Gas. Netto-Importe machen ebenfalls einen beachtlichen Anteil von fast 19% aus. Dieser Mix zeigt ein klares Engagement Portugals für nachhaltige und kohlenstoffarme Energieerzeugung.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Portugal weiter zu steigern, ist eine Expansion der bereits vorhandenen Windtechnologien eine naheliegende Lösung. Der Ausbau der Windkraft könnte Portugal helfen, den Anteil der sauberen Energie weiter zu erhöhen. Der kürzlich erreichte Erfolg anderer Länder wie Dänemark, wo Windkraft über die Hälfte der Stromerzeugung ausmacht, kann als Beispiel dienen. Obwohl Portugal keine Kernenergie verwendet, könnten Erfahrungen von Ländern wie Frankreich, wo Kernenergie etwa 65% der Stromerzeugung ausmacht, bei der Implementierung helfen, wenn Portugal sich entscheidet, diese Technologie zukünftig zu nutzen. Ebenso könnte der Ausbau von Solarenergie, wie in Ländern wie Chile (20% Solarenergieanteil) und Jemen (ebenfalls 20%), signifikant zur Erhöhung des Anteils kohlenstoffarmer Energie beitragen.

Geschichte

In den letzten Jahrzehnten hat sich die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Portugal vor allem durch schwankende Wasserkraftkapazitäten ausgezeichnet. Beginnend in den späten 1970er Jahren mit einem signifikanten Anstieg der Wasserkrafterzeugung um 5,2 TWh im Jahr 1977, folgten in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren beträchtliche Rückgänge von bis zu 6,4 TWh. Positiv zu vermerken sind größere Zunahmen um 7,8 TWh im Jahr 2003 und 8,2 TWh im Jahr 2013, die jedoch durch Perioden der Reduktion unterbrochen wurden. In den letzten Jahren hat die Wasserkrafterzeugung erneut Schwankungen gezeigt, mit einem Rückgang von 5,4 TWh im Jahr 2022 und einer moderaten Erholung um 4,4 TWh im Jahr 2023. Diese Schwankungen spiegeln möglicherweise wetterbedingte Variabilitäten wider, unterstreichen jedoch auch die Notwendigkeit eines diversifizierten Portfolios kohlenstoffarmer Energien, um eine stabile und nachhaltige Stromversorgung zu gewährleisten.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Maximum Imports

Daten-Quellen

Für die Jahre 1971 bis 1988 die Datenquellen sind World Bank und IEA (Importe/Exporte).
Für das Jahr 1989 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1990 bis 2017 die Datenquelle ist IEA.
Für das Jahr 2018 die Datenquellen sind IEA und IEA (Importe/Exporte).
Für das Jahr 2019 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2020 bis 2023 die Datenquelle ist Ember.
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