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Elektrizität in Utah im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
2.827 kWh/person +345
Gesamtelektrizität
11.203 kWh/person +87
Kohlenstoffarmer Elektrizität
25 % +2,9
Kohlenstoffintensität
497 gCO2eq/kWh -29

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten in Utah rund 72 % des verbrauchten Stroms aus fossilen Brennstoffen: etwa 37 % aus Kohle und 35 % aus Gas. Kohlenstoffarmer Strom deckte dagegen rund ein Viertel des Verbrauchs. Solar lieferte mit knapp 20 % den größten sauberen Beitrag, davon rund 17 Prozentpunkte aus Anlagen der Versorgungsbetriebe und 3 Prozentpunkte aus Anlagen zum Eigenverbrauch. Wasserkraft und Wind trugen jeweils etwa 2 % bei, Geothermie gut 1 %. Hinzu kamen knapp 3 % Netto-Importe, deren Zusammensetzung aus diesen Angaben nicht hervorgeht. Damit dominieren weiterhin fossile Brennstoffe, die Klimawandel und Luftverschmutzung verursachen.

Wächst der Strom in Utah?

Der Stromverbrauch pro Kopf wächst in Utah leicht: Der jüngste Wert für 2026 beträgt rund 11.200 kWh pro Person und liegt damit 87 kWh beziehungsweise knapp 1 % über dem bisherigen Rekord von 2025. Deutlich dynamischer entwickelt sich die kohlenstoffarme Stromerzeugung pro Kopf. Sie erreichte rund 2.830 kWh und übertraf den Vorjahresrekord von etwa 2.480 kWh um rund 345 kWh beziehungsweise 14 %. Dieser kräftige Zuwachs an sauberem Strom ist erfreulich. Die Pro-Kopf-Zahlen belegen allerdings nicht unmittelbar, wie stark der gesamte Stromverbrauch Utahs gewachsen ist.

Vorschläge

Utah sollte vor allem seine bereits bedeutende Solarstromerzeugung weiter ausbauen – sowohl bei Versorgungsbetrieben als auch auf Gebäuden. Die benachbarten US-Bundesstaaten Nevada mit 35 % Solarstrom und Kalifornien mit 31 % zeigen, dass deutlich höhere Anteile möglich sind. Ergänzend sollte Utah den Aufbau von Kernenergie prüfen: Im ebenfalls im Südwesten gelegenen US-Bundesstaat Arizona liefert sie etwa ein Viertel des Stroms; im US-Bundesstaat Illinois sogar fast die Hälfte. Auch Wind kann einen größeren Beitrag leisten, wie die nahe gelegenen US-Bundesstaaten Wyoming mit 31 % und Colorado mit 27 % zeigen. Ein Ausbau dieser sauberen Stromquellen würde helfen, fossile Erzeugung zu ersetzen und zusätzlichen Strombedarf durch Elektrifizierung und KI zu decken.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Angaben für 2024 bis 2026 zeigen bei den erfassten kohlenstoffarmen Quellen insgesamt nur kleine Veränderungen. Wind legte 2024 und 2025 jeweils um 0,1 TWh zu, verlor 2026 jedoch wieder 0,1 TWh; über diese drei jährlichen Veränderungen bleibt ein Plus von 0,1 TWh. Die Wasserkraft stagnierte 2024, sank 2025 um 0,1 TWh und erholte sich 2026 mit einem Zuwachs von 0,2 TWh. Geothermie und Biokraftstoffe verzeichneten in allen drei Jahren keine ausgewiesene Veränderung. Diese weitgehende Stagnation unterstreicht den Bedarf an einem stärkeren Ausbau sauberer Stromerzeugung. Da die historischen Angaben keine Solarwerte enthalten, lässt sich die Entwicklung der gesamten kohlenstoffarmen Stromerzeugung daraus nicht vollständig ableiten.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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