Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammte in New Mexico mehr als die Hälfte des verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen: Ihr Anteil lag bei rund 55 %. Fossile Brennstoffe lieferten etwa 46 %. Wind war mit rund 36 % die größte einzelne Stromquelle, gefolgt von Gas mit 24 %, Kohle mit 21 % und Solar mit 18 %. Beim Solarstrom entfielen rund 16 Prozentpunkte auf Anlagen von Versorgungsbetrieben und 2 Prozentpunkte auf Anlagen zum Eigenverbrauch. Damit hat sauberer Strom bereits die Mehrheit erreicht; zugleich bleibt noch ein erheblicher fossiler Anteil, dessen Ablösung Klimaschutz und Luftqualität verbessern würde.
Wächst der Strom in New Mexico?
Der Stromverbrauch in New Mexico wächst deutlich: Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 20.940 kWh pro Person und damit etwa 1.930 kWh beziehungsweise 10 % über dem bisherigen Rekord von 2024. Besonders erfreulich ist das Wachstum der kohlenstoffarmen Stromerzeugung: Sie erreichte rund 11.460 kWh pro Person und übertraf den bisherigen Höchststand von 2025 um etwa 1.400 kWh beziehungsweise 14 %. Sauberer Strom wächst damit gegenüber seinem bisherigen Rekord sogar stärker als der gesamte Stromverbrauch. Diese Entwicklung schafft eine gute Grundlage für zusätzlichen Strombedarf durch Elektrifizierung und KI-Anwendungen.
Vorschläge
New Mexico sollte seine bereits starken Wind- und Solarkapazitäten weiter ausbauen und zusätzlich den Einstieg in die Kernenergie prüfen. Orientierung bieten vergleichbare Regionen: Im sonnigen US-Bundesstaat Nevada liefert Solar rund 35 % der Stromerzeugung, im US-Bundesstaat Kalifornien etwa 31 %. Beim Wind zeigen die US-Bundesstaaten Kansas mit 49 % und Iowa mit 57 %, welches Potenzial ein konsequenter Ausbau erschließen kann. Für Kernenergie ist der benachbarte US-Bundesstaat Arizona besonders relevant: Dort liefert sie ein Viertel der Stromerzeugung. Auch Frankreich mit rund zwei Dritteln Kernenergie zeigt, wie diese saubere Stromquelle eine kohlenstoffarme Versorgung tragen kann. Eine Kombination aus mehr Wind, Solar und Kernenergie würde New Mexicos saubere Stromversorgung für wachsenden Bedarf stärken.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
Die vorliegenden historischen Angaben für 2024 bis 2026 zeigen vor allem Bewegung bei der Windstromerzeugung: Nach einem kleinen Zuwachs von 0,2 TWh im Jahr 2024 folgte 2025 ein enttäuschender Rückgang um 0,9 TWh. Im Jahr 2026 gelang jedoch ein kräftiger Aufschwung um 1,9 TWh, der diesen Rückgang deutlich übertraf. Über die drei ausgewiesenen Jahresänderungen ergibt sich damit insgesamt ein Plus von 1,2 TWh Windstrom. Bei Geothermie und Biokraftstoffen wurde in allen drei Jahren keine Veränderung ausgewiesen; für Wasserkraft gilt dies im angegebenen Jahr 2024. Der jüngste Windzuwachs ist ein erfreuliches Signal, auf das New Mexico mit einem beständigen Ausbau kohlenstoffarmer Stromerzeugung aufbauen sollte.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.













