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Elektrizität in Nevada im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
6.689 kWh/person -11
Gesamtelektrizität
14.339 kWh/person -220
Kohlenstoffarmer Elektrizität
47 % -0,01
Kohlenstoffintensität
298 gCO2eq/kWh -4,4

In Nevada entfielen in den zwölf Monaten von Juli 2025 bis Juni 2026 rund 54 % des Stromverbrauchs auf fossile Brennstoffe: Gas lieferte etwa die Hälfte des gesamten Stroms, Kohle knapp 4 %. Kohlenstoffarmer Strom erreichte fast 47 %. Den größten Beitrag dazu leistete Solar mit rund 35 % des gesamten Stroms, davon etwa 30 Prozentpunkte aus Anlagen der Versorgungsbetriebe und 5 Prozentpunkte aus Anlagen zum Eigenverbrauch. Hinzu kamen gut 8 % Geothermie und rund 3 % Wasserkraft. Damit stammt bereits fast die Hälfte des Stroms aus sauberen Quellen, während fossile Brennstoffe weiterhin knapp überwiegen.

Wächst der Strom in Nevada?

Ein neuer Wachstumshöchststand ist bei den vorliegenden Pro-Kopf-Werten nicht erkennbar. Der Stromverbrauch lag 2026 bei rund 14.340 kWh pro Person und damit um 220 kWh beziehungsweise etwa 1,5 % unter dem bisherigen Rekord von 2024. Die kohlenstoffarme Stromerzeugung erreichte rund 6.690 kWh pro Person; gegenüber ihrem Rekord von 2025 fehlten lediglich 11 kWh. Das bedeutet nahezu Stillstand bei sauberem Strom statt des benötigten Wachstums. Ob Nevadas Stromverbrauch insgesamt zunimmt, lässt sich aus diesen Pro-Kopf-Zahlen allein nicht ableiten. Für die Elektrifizierung und den wachsenden Strombedarf durch KI ist ein weiterer Ausbau sauberer Stromerzeugung wichtig.

Vorschläge

Nevada sollte vor allem seine bereits starke Solarstromerzeugung ausbauen – sowohl durch große Anlagen als auch durch zusätzliche Anlagen zum Eigenverbrauch. Ergänzend sollte Nevada den Einstieg in die Kernenergie prüfen. Ein besonders naheliegendes Vorbild ist der benachbarte US-Bundesstaat Arizona, in dem Kernenergie rund 25 % des Stroms liefert. Der US-Bundesstaat South Carolina zeigt mit etwa 52 %, wie groß ihr Beitrag zu einer kohlenstoffarmen Stromversorgung werden kann. Für eine zusätzliche Diversifizierung durch Wind lohnt sich der Blick auf die westlichen US-Bundesstaaten New Mexico und Wyoming: Dort liefert Wind rund 36 % beziehungsweise 31 % des Stroms. Nevada kann aus diesen Erfahrungen lernen und geeignete Projekte entsprechend seinen örtlichen Bedingungen entwickeln. Mehr Solar- und Kernenergie würde helfen, fossile Stromerzeugung und damit klimaschädliche Emissionen sowie Luftverschmutzung zurückzudrängen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Angaben für 2024 bis 2026 zeigen bei den erfassten kohlenstoffarmen Quellen nur begrenzte Fortschritte. Die Wasserkrafterzeugung stieg 2024 und 2025 jeweils um 0,3 TWh, sank 2026 jedoch wieder um 0,5 TWh und verlor damit einen Großteil dieser Zuwächse. Bei der Geothermie folgte auf einen Rückgang um 0,3 TWh im Jahr 2024 zunächst ein unverändertes Jahr 2025 und anschließend ein leichter Anstieg um 0,1 TWh im Jahr 2026. Wind und Biokraftstoffe verzeichneten in allen drei Jahren keine Veränderung. Insgesamt ergibt sich für diese erfassten Quellen über den Zeitraum ein leichter Rückgang – ein enttäuschendes Ergebnis angesichts des Bedarfs an zusätzlichem sauberem Strom. Veränderungen bei Solar- und Kernenergie sind in dieser historischen Aufstellung nicht enthalten.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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