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Elektrizität in Island im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #1
99.9% #6 Kohlenstoffarmer Strom
6134.35 watts #1 Erzeugung pro Person
28.50 gCO2eq/kWh #8 Kohlenstoffintensität

Die aktuelle Situation der Stromverbrauchs in Island basiert auf unserem Prognosemodell, das sowohl tatsächliche Daten für die ersten neun Monate des Jahres 2023 als auch prognostizierte Daten für die verbleibenden drei Monate verwendet. Es ist beachtenswert, dass Island bereits 99,85% seines Stroms aus emissionsarmen Quellen bezieht, eine bemerkenswerte Errungenschaft. Von diesem kohlenstoffarmen Strom stammen 72,16% aus Wasserkraft und fast ein Drittel (27,66%) aus Geothermie. Bemerkenswert ist auch, dass Island ein bedeutender Nettoexporteur von Elektrizität ist, was den benachbarten Ländern hilft, ihre Emissionen zu senken. Allerdings bleibt die Herausforderung bestehen, andere Sektoren wie Verkehr, Heizung und Industrie zu elektrifizieren, was viel mehr Strom benötigen wird.

Vorschläge

Um die Erzeugung von emissionsarmem Strom weiter zu steigern, könnte Island seine Investitionen in Kern-, Wind- und Solarenergie erhöhen. Angesichts der hohen Verfügbarkeit der Geothermie und Wasserkraft ist es auch sinnvoll, die Infrastruktur und Technologie für diese beiden Energiequellen weiter zu verbessern und zu erweitern. Auch das Potential für die Speicherung von elektrischer Energie, durch erweiterte Batterietechnologien oder Pumpspeicherwerke, könnte eine Rolle bei der Maximierung der Nutzung von emissionsarmen Energiequellen spielen.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Elektrizität in Island begann in den frühen 1970er Jahren mit einem bescheidenen Anstieg der Wasserkraftproduktion. Diese stieg in den 1980er Jahren weiter an und wurde Ende der 1990er Jahre durch eine zunehmende Nutzung der Geothermie ergänzt. Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts war durch einen erheblichen Ausbau der Wasserkraft gekennzeichnet, insbesondere im Jahr 2008, als die Produktion um beeindruckende 4 TWh anstieg. Auch die Geothermie hatte im gleichen Jahrzehnt ein starkes Wachstum. Mit Ausnahme eines leichten Rückgangs im Jahr 2019 hat die Wasserkraftproduktion in den letzten Jahren stetige Zuwächse verzeichnet, begleitet von weiteren Zuwächsen in der Geothermie.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1971 bis 1984 die Datenquelle ist World Bank.
Für die Jahre 1985 bis 2001 die Datenquelle ist Energy Institute.
Für die Jahre 2002 bis 2003 die Datenquelle ist Ember.
Für die Jahre 2004 bis 2007 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2008 bis 2021 die Datenquelle ist Energy Institute.
Für das Jahr 2022 die Datenquelle ist IEA.
Für das Jahr 2023 die Datenquelle ist LowCarbonPowerForecaster.
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