Der aktuelle Zustand des Stromverbrauchs in Hawaii zeigt, dass fossile Brennstoffe einen großen Anteil ausmachen, nämlich etwa 60 %, der vollständig durch Öl gedeckt wird. Auf grüne Energien entfallen etwa 32 % des Stromverbrauchs. Innerhalb dieser Gruppe ist Solarenergie am prominentesten, verantwortlich für mehr als ein Fünftel des Verbrauchs, wobei der größere Anteil davon auf Solarenergie für den Eigenverbrauch entfällt. Wind, Geothermie und Biokraftstoffe tragen kleinere, aber dennoch bedeutende Anteile bei, mit Wind knapp unter 5 %, Geothermie etwa 2 % und Biokraftstoffe etwa 1,6 %. Netto-Importe machen einen kleinen Anteil von etwa 5 % aus.
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Wächst der Strom in Hawaii?
Der Stromverbrauch in Hawaii erlebt ein bemerkenswertes Wachstum. Im Jahr 2025 beträgt der Gesamtverbrauch 8086 kWh pro Person, was einen Anstieg um 664 kWh im Vergleich zum Vorjahresrekord im Jahr 2024 darstellt. Dies spiegelt eine dynamische Zunahme im Energiebedarf wider, eine Entwicklung, die mit der fortschreitenden Elektrifizierung und der Nachfrage nach neuen Technologien in Verbindung steht. Auch die Erzeugung kohlenstoffarmer Energie zeigt ein gesundes Wachstum: 2025 liegt sie bei 2575 kWh pro Person und zeigt einen Anstieg von 141 kWh gegenüber dem Vorjahresrekord.
Vorschläge
Um den Anteil kohlenstoffarmer Energie weiter zu erhöhen, sollte Hawaii in bereits bestehende Solarprojekte investieren, da Solarenergie bereits eine starke Präsenz hat. Inspirieren könnte Hawaii sich an Regionen, die beeindruckende Erfolge in der Nutzung von Wind- und Kernenergie erzielen. Dänemark beispielsweise generiert 60 % seiner Elektrizität durch Windkraft, während Nevada seinen Solarstromanteil auf 34 % steigern konnte. Regionen wie Iowa und South Dakota, mit Windanteilen von 58 %, könnten Hawaii auch als Modell dienen. Des Weiteren könnten Erkenntnisse aus der Nutzung der Kernenergie in Ländern wie Frankreich, wo 67 % der Elektrizität durch Kernkraft erzeugt wird, wertvoll sein.
Geschichte
Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Hawaii weist in den letzten Jahren sowohl Fortschritte als auch Rückschläge auf. Im Jahr 2024 zeigte sich ein leichter Rückgang bei den Biokraftstoffen, während Geothermie um einen kleinen Betrag anstieg. Im Jahr 2025 erfuhr die Windenergie einen leichten Rückgang, ebenso die Wasserkraft, während Biokraftstoffe und Geothermie stabil blieben. Diese Schwankungen sind typisch für den Übergang zu kohlenstoffarmen Energiequellen und lassen sich durch gezielte Investitionen und politische Unterstützung glätten. Der Schlüssel liegt darin, die Erzeugung aus Quellen wie Solar und die mögliche Einführung oder Erhöhung von Kernenergie kontinuierlich und zukunftsorientiert auszubauen.





