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Elektrizität in Idaho im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
8.329 kWh/person +830
Gesamtelektrizität
14.443 kWh/person -60
Kohlenstoffarmer Elektrizität
58 % +6,0
Kohlenstoffintensität
208 gCO2eq/kWh -24

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten rund 58 % des in Idaho verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen. Wasserkraft lieferte mit rund 38 % den größten Anteil, gefolgt von Wind mit knapp 11 %, Solar mit gut 7 % und Biokraftstoffen mit knapp 2 %. Bei Solar entfielen etwa 6 % auf Versorgungsbetriebe und 1 % auf Eigenverbrauch. Fossile Brennstoffe deckten rund 19 % des Stromverbrauchs, ausschließlich durch Gas. Weitere 23 % entfielen auf Netto-Importe, deren Zusammensetzung nach Stromquellen aus den vorliegenden Daten nicht hervorgeht.

Wächst der Strom in Idaho?

Beim Stromverbrauch pro Kopf wächst Idaho derzeit nicht: Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 14.440 kWh und damit 60 kWh beziehungsweise etwa 0,4 % unter dem bisherigen Rekord von 2025. Erfreulich ist dagegen der deutliche Zuwachs bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung: Sie erreichte rund 8.330 kWh pro Kopf und übertraf den bisherigen Höchstwert von 2025 um 830 kWh beziehungsweise etwa 11 %. Ohne Angaben zur Bevölkerungsentwicklung lässt sich daraus allerdings nicht ableiten, ob der gesamte Stromverbrauch gestiegen ist. Für die Elektrifizierung und den wachsenden Strombedarf durch KI sollte Idaho zusätzliche saubere Stromerzeugung aufbauen.

Vorschläge

Idaho sollte seine bereits bedeutende Windstromerzeugung weiter ausbauen und zugleich Solar und Kernenergie voranbringen. Als regional relevante Vorbilder für Wind bieten sich die US-Bundesstaaten Wyoming und Montana an, wo Wind rund 31 % beziehungsweise 23 % der Stromerzeugung liefert. Bei Solar zeigen die benachbarten US-Bundesstaaten Nevada und Utah mit Anteilen von 35 % beziehungsweise 20 %, welches Potenzial diese saubere Stromquelle im Westen der USA hat. Ergänzend sollte Idaho den Aufbau von Kernenergie prüfen: Der US-Bundesstaat Illinois erzeugt fast die Hälfte seines Stroms damit, Frankreich sogar rund zwei Drittel. Diese Regionen zeigen, wie Wind, Solar und Kernenergie eine umfangreiche kohlenstoffarme Stromversorgung ermöglichen können, die fossile Stromerzeugung und damit Klimabelastung und Luftverschmutzung zurückdrängt.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Daten zeigen für 2024 bis 2026 vor allem einen kräftigen Ausbau der Wasserkrafterzeugung: Sie nahm gegenüber dem jeweiligen Vorjahr zunächst um 0,8 TWh, dann um 0,6 TWh und zuletzt um 1,5 TWh zu. Insgesamt ergibt das einen Zuwachs von 2,9 TWh. Wind legte 2024 um 0,7 TWh und 2025 um weitere 0,1 TWh zu, stagnierte jedoch 2026 – hier wäre neuer Schwung wünschenswert. Bei Biokraftstoffen gab es lediglich 2025 einen kleinen Zuwachs von 0,1 TWh; die Geothermie verzeichnete in allen drei Jahren keine Veränderung. Damit trugen insbesondere Wasserkraft und Wind zum erfreulichen Wachstum der kohlenstoffarmen Stromerzeugung bei.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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