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Elektrizität in Österreich im Jahr 2025

5.325 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2.513 #33
6.773 kWh/person Gesamtelektrizität
-2.173 #70
126 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+22 #25
79 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-9,0 #27

Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in Österreich zeigt eine deutliche Vorliebe für kohlenstoffarme Energiequellen. Über drei Viertel des Stroms werden aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt, wobei die Wasserkraft mehr als die Hälfte der insgesamt erzeugten Energie ausmacht. Windenergie trägt fast 14%, Solarenergie etwa 9% und Biokraftstoffe rund 4% zur Stromerzeugung bei. Fossile Brennstoffe, insbesondere Gas, machen fast 12% der Stromerzeugung aus, während Netto-Importe fast 10% des Strombedarfs decken. Der Übergang zu mehr sauberem Strom zeigt, dass Österreich den Klimawandel und die Luftverschmutzung durch den Ausbau von Wasser und Wind erfolgreich angeht, unterwegs die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen ENTSOE, IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Österreich?

Die aktuelle Entwicklung des Stromverbrauchs in Österreich gibt jedoch Anlass zur Sorge, da sowohl der Gesamtstromverbrauch als auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung rückläufig sind. Der durchschnittliche Stromverbrauch pro Person ist im Vergleich zu 2024 um mehr als 2000 kWh auf 6773 kWh zurückgegangen, während die kohlenstoffarme Stromerzeugung sogar noch stärker gesunken ist. Diese Rückgänge deuten darauf hin, dass Maßnahmen erforderlich sind, um sowohl die Stromnachfrage als auch die saubere Energieproduktion anzukurbeln, damit Österreich seine Klimaziele erreichen kann. Die stagnierende Stromerzeugung gefährdet die mögliche Elektrifizierung weiterer Sektoren und die damit verbundenen Vorteile für das Klima.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Österreich zu steigern, wäre eine Ausweitung der Kapazitäten für Windenergie eine logische Option, da sie bereits einen erheblichen Beitrag leistet. Österreicher können von Ländern wie Frankreich und der Slowakei lernen, die einen großen Teil ihres Stroms aus Kernenergie gewinnen. Diese Länder können als Vorbilder für eine Ausweitung der Kernenergienutzung in Österreich dienen. Zudem zeigt das Beispiel Nevada, wie effizient die Solarenergie eingesetzt werden kann, um den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren. Damit Österreich seine Vorreiterrolle bei der sauberen Energieerzeugung stärken kann, sind Investitionen in die Solar- und Kernenergie entscheidend.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Österreich ist geprägt von Schwankungen, insbesondere im Bereich der Wasserkraft. In den späten 1970er und 1980er Jahren gab es bedeutende Zuwächse, aber auch einige Jahre mit Rückgängen. Die frühen 2000er Jahre waren durch eine bedeutende negative Veränderung in der Wasserkrafterzeugung gekennzeichnet, gefolgt von weiteren Schwankungen. Besonders besorgniserregend ist der dramatische Rückgang von über 16 TWh in der Wasserkraft im Jahr 2025. Obwohl die Solarenergie 2024 einen Anstieg verzeichnete, konnte sie die Verluste in der Wasserkraft nicht ausgleichen. Dies zeigt die Notwendigkeit einer robusteren Strategie für den Ausbau der Wasserkraft sowie der Erforschung zusätzlicher kohlenstoffarmer Energiequellen, um langfristige Stabilität und Wachstum sicherzustellen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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