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Elektrizität in Schweiz im Jahr 2025

7.354 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2.293 #22
7.501 kWh/person Gesamtelektrizität
-2.523 #67
42 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+16 #9
98 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-0,98 #6

Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in der Schweiz ist beeindruckend: Über 98% des Stroms werden aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt. Besonders bemerkenswert ist der Anteil der Wasserkraft, der mehr als die Hälfte des erzeugten Stroms ausmacht. Die Kernenergie trägt fast ein Drittel zur Stromerzeugung bei, während Solarenergie ungefähr ein Achtel ausmacht. Biokraftstoffe ergänzen die kohlenstoffarmen Quellen mit einem kleinen Anteil. Nur ein winziger Teil, weniger als 2%, stammt aus fossilen Brennstoffen. Damit liegt die Schweiz an der Spitze in Bezug auf saubere Stromerzeugung. Der nächste Schritt in der Energiewende besteht darin, den Einsatz von Elektrizität in anderen Sektoren wie Verkehr, Heizung und Industrie zu erhöhen, was eine erhebliche Steigerung der Stromerzeugung erfordern wird.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Schweiz?

Trotz der beeindruckenden Zahlen bei der Nutzung kohlenstoffarmer Energiequellen scheint der Stromverbrauch in der Schweiz derzeit eher rückläufig zu sein. Der aktuelle Pro-Kopf-Stromverbrauch liegt bei 7501 kWh, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum bisherigen Höchstwert von 10024 kWh im Jahr 2001 bedeutet. Diese Abnahme spiegelt sich auch in der Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom wider, die von ihrem Höchstwert von 9647 kWh im Jahr 2001 auf 7354 kWh gesunken ist. Diese Entwicklungen sind angesichts der Herausforderungen der Energiewende besorgniserregend, da eine erhöhte Elektrifizierung unverzichtbar ist, um ökologisch nachhaltige Ziele zu erreichen.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in der Schweiz zu steigern, sollten bestehende Technologien wie Kernenergie und Solarenergie weiter ausgebaut werden. Die Ausnutzung und Erweiterung der Kernkraftkapazitäten könnte wesentlich zur Erhöhung der sauberen Stromproduktion beitragen. Zugleich bietet die Solarenergie auf den Dächern der Schweiz ein großes Potenzial, das es weiter zu erschließen gilt. Gerade diese beiden Techniken bieten die Möglichkeit, die Stromproduktion rasch und nachhaltig auszubauen, und somit den Fortschritt der Energiewende entscheidend zu unterstützen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Ein Blick auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in der Schweiz zeigt ein dynamisches Bild. In den 1980er Jahren gab es Schwankungen in der Wasserkrafterzeugung, was den langfristigen Durchschnitt beeinträchtigte. Das Wachstum der Kernenergie in der Mitte der 1980er war ein positiver Faktor, um die Lücken zu schließen. Die 1990er Jahre waren geprägt von weiteren Herausforderungen für die Wasserkraft, doch erholte sie sich gegen Ende des Jahrzehnts kurzzeitig. Das neue Jahrtausend brachte dann zunächst eine weitere Stärkung mit merklichen Beiträgen sowohl der Wasserkraft als auch der Kernenergie zu Beginn und Mitte der 2000er Jahre. In den letzten Jahren kam es hingegen zu einem bedauerlichen Rückgang der Kernenergieproduktion, insbesondere in den Jahren 2015 und 2025. Diese Rückgänge könnten durch eine Konsolidierung und den strategischen Ausbau von Kernkraft- und Solaranlagen begegnet werden, um die Energiezukunft nachhaltig zu sichern.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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