Low-Carbon Power: Überwachen Sie das Wachstum kohlenstoffarmer Energie
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Im Jahr 2025 zeigt sich, dass der weltweit größte Teil der Stromerzeugung durch fossile Brennstoffe gedeckt ist, wobei mehr als die Hälfte (fast 57 %) aus diesen Quellen stammt. Kohle und Gas sind dabei die Haupttreiber, mit Kohle allein verantwortlich für fast ein Drittel (33 %) und Gas für gut ein Fünftel (21 %) der gesamten Elektrizitätsversorgung. Kohlenstoffarme Energiequellen, die 43 % der Erzeugung ausmachen, spielen jedoch ebenfalls eine signifikante Rolle. Wasserkraft bleibt mit 14 % eine bedeutende kohlenstoffarme Quelle, dicht gefolgt von Solarenergie mit 9 % und Kernenergie, die fast einen vergleichbaren Anteil hat. Windkraft trägt ebenfalls mit gut 8 % zu den kohlenstoffarmen Quellen bei. Biokraftstoffe spielen hingegen eine untergeordnete Rolle mit knapp 2 % des Anteils.
Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember, IEA, VisualizingEnergy und World Bank. Mehr über Datenquellen →
Wächst der Strom in Die Welt?
Die Stromnachfrage weltweit zeigt derzeit keinen Wachstumsimpuls. Obwohl der weltweit durchschnittliche Stromverbrauch 2025 bei 3412 kWh pro Person liegt, stellt dies einen Rückgang gegenüber dem Rekordwert von 3662 kWh vor einem Jahr dar. Auch die Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom ist gesunken, mit einem aktuellen Wert von 1469 kWh pro Person im Vergleich zu 1511 kWh im Jahr 2024. Dies ist besorgniserregend, da die Dekarbonisierung und der Umstieg auf saubere Energiequellen unaufhaltsam vorangetrieben werden müssen, um Klimaziele zu erreichen und nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Vorschläge
Um den Anteil kohlenstoffarmer Energien an der Stromerzeugung zu erhöhen, sollte die Welt insbesondere den erfolgreichen Modellen aus Regionen mit hohen Anteilen von Wind- und Solarenergie sowie Kernenergie folgen. Länder wie Frankreich und die Slowakei zeigen mit mehr als zwei Dritteln ihrer Stromerzeugung aus Kernenergie, wie diese Quelle erheblich zur Stromversorgung beitragen kann. Ähnliche Erfolge sind in Dänemark und Teilen der USA, wie Iowa und South Dakota, bei der Nutzung von Windenergie zu beobachten. Eine Erweiterung dieser Technologien, insbesondere Kernenergie und Solarenergie, ist notwendig, um die Nettokohlenstoffemissionen weiter zu reduzieren, dabei können viele Länder von den Best Practices dieser Vorreiterregionen lernen und ihre eigenen kohlenstoffarmen Kapazitäten erweitern.
Geschichte
Ein historischer Rückblick zeigt, dass in den 1980er Jahren erhebliche Fortschritte bei der Kernenergie erzielt wurden, insbesondere durch erhebliche Output-Steigerungen in den Jahren 1984 und 1985. Auch im Jahr 1990 war sowohl bei der Wasserkraft als auch bei der Kernenergie ein beachtlicher Zuwachs zu verzeichnen. Ab den 2010er Jahren gewannen Erneuerbare Energien außer Wasserkraft, insbesondere Wind- und Solarenergie, erheblich an Bedeutung, mit bemerkenswertem Wachstum in den Jahren 2020 bis 2024. Trotzdem bleibt der Rückgang der Kernenergieerzeugung problematisch, da in den Jahren 2011 und 2022 signifikante Rückgänge zu beobachten waren. Es ist zwingend notwendig, das Potenzial der Kernenergie voll auszuschöpfen, um eine nachhaltige und sichere Energiezukunft zu gewährleisten. Statt Rückschritte zu tolerieren, sollten die Fortschritte der letzten Jahrzehnte genutzt werden, um fossile Brennstoffe weiter zu verdrängen und die Energiewende zu beschleunigen.





