Low-Carbon Power: Überwachen Sie das Wachstum kohlenstoffarmer Energie
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Von Juli 2025 bis Juni 2026 wurden weltweit rund 57 % des verbrauchten Stroms aus fossilen Brennstoffen und rund 43 % aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt. Fossile Brennstoffe stellten damit weiterhin mehr als die Hälfte der Stromversorgung: Kohle lieferte knapp ein Drittel, Gas etwa ein Fünftel. Innerhalb der kohlenstoffarmen Stromerzeugung war Wasserkraft mit rund 14 % des weltweiten Stroms die größte Quelle. Solar steuerte gut 9 % bei, Wind und Kernenergie jeweils knapp 9 %. Biokraftstoffe kamen auf rund 2 %. Sauberer Strom hat damit bereits einen beträchtlichen Anteil, doch fossile Brennstoffe dominieren weiterhin – mit Folgen für das Klima und die Luftqualität.
Wächst der Strom in Die Welt?
Der weltweite Stromverbrauch wächst auch pro Kopf: Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 3.794 kWh je Person und übertrifft den bisherigen Rekord von 3.736 kWh aus dem Jahr 2025 um 58 kWh, also etwa 1,6 %. Gleichzeitig erreichte die kohlenstoffarme Stromerzeugung rund 1.649 kWh je Person. Gegenüber ihrem bisherigen Höchststand von 1.605 kWh im Jahr 2025 ist das ein Plus von 44 kWh beziehungsweise knapp 3 %. Besonders erfreulich ist, dass sauberer Strom pro Kopf schneller wächst als der gesamte Stromverbrauch. Dieser Ausbau muss weitergehen, damit die Elektrifizierung von Verkehr, Gebäuden und Industrie sowie der zunehmende Strombedarf durch künstliche Intelligenz klimafreundlich versorgt werden können.
Vorschläge
Für mehr kohlenstoffarme Stromerzeugung sollte die Welt insbesondere Kernenergie und Solar ausbauen und von erfolgreichen Regionen lernen. Frankreich und die Slowakei erzeugen rund zwei Drittel ihres Stroms mit Kernenergie; auch South Carolina und New Hampshire erreichen damit mehr als die Hälfte. Diese Beispiele zeigen, welchen großen Beitrag Kernenergie zu einer sauberen Stromversorgung leisten kann. Bei Solar sind Nevada mit rund 35 % sowie Kalifornien und der Libanon mit jeweils knapp einem Drittel besonders aufschlussreich. Chile und Pakistan erzeugen bereits etwa ein Viertel ihres Stroms aus Solar. Ergänzend demonstrieren Dänemark und Iowa mit jeweils rund 57 % Windstrom dessen Potenzial. Alle Länder sollten den Bau oder Ausbau von Kernenergie und Solar prüfen, begleitet von leistungsfähigen Stromnetzen, Speichern und einer vorausschauenden Planung für wachsenden Strombedarf.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
Historisch zeigen die ausgewählten Jahresveränderungen mehrere große Ausbauphasen. Mitte der 1980er-Jahre nahm die Stromerzeugung aus Kernenergie kräftig zu: 1984 um rund 188 TWh und 1985 um 212 TWh. 1990 wuchsen Wasserkraft um etwa 377 TWh und Kernenergie um 291 TWh; 2010 legte Wasserkraft nochmals um 196 TWh zu. Die Rückgänge der Kernstromerzeugung um rund 174 TWh im Jahr 2011 und 186 TWh im Jahr 2022 waren dagegen bedauerliche Rückschritte für die verfügbare kohlenstoffarme Strommenge. Seit 2020 prägen starke Zuwächse bei Wind und Solar die Entwicklung: Wind legte von 2020 bis 2025 jährlich um rund 171 bis 265 TWh zu. Die jährlichen Solarzuwächse stiegen von etwa 198 TWh 2021 über 233 TWh 2022 und 319 TWh 2023 auf 468 TWh 2024 und beeindruckende 627 TWh 2025. Hinzu kamen 2024 rund 204 TWh mehr Wasserkraft. Der für 2026 ausgewiesene Solarzuwachs von rund 244 TWh setzt den Ausbau fort – eine wichtige Grundlage für eine zunehmend saubere und wachsende Stromversorgung.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
LowCarbonPower vorgestellt in



















