Elektrizität in Thailand im Jahr 2025
Der derzeitige Zustand des Stromverbrauchs in Thailand im Jahr 2025 zeigt eine starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die mehr als zwei Drittel des gesamten Strommixes ausmachen. Insbesondere Gas trägt mit über der Hälfte einen Großteil zur fossilen Stromerzeugung bei, gefolgt von Kohle mit fast 15%. Netto-Importe machen mehr als ein Sechstel des Strommixes aus. Kohlenstoffarme Energiequellen machen fast 14% des gesamten Stromverbrauchs aus. Innerhalb dieser kohlenstoffarmen Kategorie sind Biokraftstoffe, Solar und Wasserkraft jeweils mit ähnlichen Beiträgen von knapp 4% vertreten, während Windkraft weniger als 2% beiträgt.
Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, Ember und IEA. Mehr über Datenquellen →
Wächst der Strom in Thailand?
Angesichts der jüngsten Daten zur Stromnachfrage scheint es, dass der Stromverbrauch in Thailand leicht rückläufig ist. 2025 liegt der Stromverbrauch bei 3134 kWh pro Person, was einen Rückgang um 97 kWh im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Jedoch gibt es positive Entwicklungen bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung: Sie hat mit 435 kWh pro Person einen neuen Höchstwert erreicht, was eine Steigerung von 15 kWh verglichen mit dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2018 darstellt. Das deutet darauf hin, dass, obwohl der allgemeine Stromverbrauch zurückgegangen ist, Thailand erfreulicherweise Fortschritte beim Ausbau der kohlenstoffarmen Energiequellen erzielt hat.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu steigern, sollte Thailand den Ausbau von Solar- und Kernenergie vorantreiben. Regionen wie Nordmazedonien und Kalifornien haben bewiesen, dass ein hoher Anteil an Solarstrom machbar ist, während Frankreich und die Slowakei zeigen, wie erfolgreich die Kernenergie sein kann. Besonders die Kombination von starken Solar-Initiativen und einem soliden Ausbau der Kernenergie kann Thailand helfen, eine nachhaltigere und stabilere Stromversorgung zu sichern. Diese Maßnahmen könnten die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren und gleichzeitig die negativen Auswirkungen des Klimawandels sowie die Luftverschmutzung verringern.
Geschichte
In den vergangenen Jahrzehnten hat die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Thailand unterschiedliche Entwicklungen erfahren. In den späten 1980er und 1990er Jahren verzeichnete die Wasserkraft zumeist positive Zuwächse, obwohl es auch deutliche Rückgänge gab, besonders in den späteren Jahren wie 1998, 1999 und 2013. Die Biokraftstoffe legten 2016 stark zu und trugen erstmals 2013 zur Stromerzeugung bei, allerdings mit signifikanten Schwankungen in den Folgejahren. Ein bemerkenswerter Anstieg in der Solarenergie wurde im Jahr 2025 verzeichnet, was den aktuellen positiven Trend zur Nutzung kohlenstoffarmer Energiequellen unterstreicht. Diese Entwicklungen legen nahe, dass Thailand mit einem Fokus auf neue Technologien und Energiequellen in der Lage ist, seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und saubereren Strom zu produzieren.


