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Elektrizität in New Hampshire im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
9.070 kWh/person -773
Gesamtelektrizität
13.486 kWh/person -442
Kohlenstoffarmer Elektrizität
67 % -6,4
Kohlenstoffintensität
183 gCO2eq/kWh +30

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten rund 67 % des in New Hampshire verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen. Die Kernenergie lieferte mit knapp 52 % mehr als die Hälfte des Stroms. Hinzu kamen Wasserkraft mit rund 7 %, Biokraftstoffe mit 4 % sowie Wind und Solar mit jeweils gut 2 %. Der Solarstrom entfiel auf Solar (Eigenverbrauch); diese Angabe ist kein zusätzlicher Anteil. Fossile Brennstoffe deckten dagegen knapp ein Drittel des Stromverbrauchs: Gas lieferte rund 31 %, Öl gut 1 %. Trotz des hohen Anteils sauberer Stromquellen bleibt damit ein erheblicher fossiler Anteil, der Klimawandel und Luftverschmutzung verursacht.

Wächst der Strom in New Hampshire?

Gemessen am Stromverbrauch pro Person wächst die Stromnutzung in New Hampshire derzeit nicht. Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 13.500 kWh pro Person, gegenüber dem bisherigen Rekord von rund 13.900 kWh im Jahr 2025 – ein Rückgang um 442 kWh beziehungsweise etwa 3 %. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung pro Person sank: von rund 9.800 kWh im Rekordjahr 2025 auf rund 9.100 kWh im Jahr 2026, also um etwa 770 kWh oder knapp 8 %. Dieser Rückschritt ist besorgniserregend, denn Elektrifizierung und der Ausbau künstlicher Intelligenz werden zusätzliche saubere Stromversorgung benötigen. Die Pro-Kopf-Zahlen allein zeigen allerdings nicht, wie sich der gesamte Stromverbrauch entwickelt hat.

Vorschläge

New Hampshire sollte seine bestehende Kernenergie ausbauen und durch zusätzliche Solar- und Windstromerzeugung ergänzen. Kernenergie trägt bereits den größten Teil seiner kohlenstoffarmen Stromversorgung; Frankreich und die Slowakei zeigen mit Kernenergieanteilen von rund zwei Dritteln ihrer Stromerzeugung, welchen starken Beitrag diese Technologie leisten kann. Besonders relevant ist außerdem der benachbarte US-Bundesstaat Maine: Dort liefern Solar und Wind jeweils rund 18 % der Stromerzeugung. Das bietet einen regional nahen Orientierungspunkt für mehr Solaranlagen auf Dächern und geeigneten Freiflächen sowie zusätzliche Windprojekte. Deutschland zeigt mit rund 20 % Solarstrom ebenfalls, dass Solar auch außerhalb besonders sonnenreicher Regionen einen bedeutenden Beitrag leisten kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die Entwicklung von 2024 bis 2026 wurde vor allem von Schwankungen der Kernenergie geprägt. Ihre Stromerzeugung nahm 2024 um 0,1 TWh und 2025 deutlich um 1,2 TWh zu. Der anschließende Rückgang um 1 TWh im Jahr 2026 ist ein erheblicher und enttäuschender Rückschritt: Er machte einen großen Teil des vorherigen Zuwachses wieder zunichte und unterstreicht, wie wichtig eine dauerhaft hohe und wachsende saubere Stromerzeugung ist. Die Wasserkraft verzeichnete über alle drei Jahre Rückgänge, zunächst um 0,2 TWh und danach jeweils um 0,1 TWh. Bei Biokraftstoffen folgte auf ein Minus von 0,1 TWh im Jahr 2024 ein gleich großer Zuwachs 2025 und keine Veränderung 2026. Wind blieb in allen drei Jahren ohne ausgewiesenen Zuwachs – hier besteht ebenso wie beim Ausbau der Kernenergie und von Solar klarer Handlungsbedarf.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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