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Elektrizität in New Hampshire im Jahr 2024/2025

8.828 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1.757 #17
12.660 kWh/person Gesamtelektrizität
-6.185 #40
175 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+36 #36
70 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-8,2 #40

In den letzten zwölf Monaten, von September 2024 bis August 2025, hat New Hampshire eine bemerkenswerte Leistung im Bereich der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gezeigt. Mehr als zwei Drittel des Stroms stammten aus kohlenstoffarmen Quellen, wobei die Kernenergie mit knapp über der Hälfte den größten Anteil stellte. Wasserkraft trug etwa 7% zur Stromerzeugung bei, während Biokraftstoffe, Wind- und Solarenergie zusammen rund 9% ausmachten. Auf der anderen Seite machten fossile Brennstoffe knapp ein Drittel der Stromerzeugung aus, wobei Gas mit 27% den größten Anteil hatte und Kohle einen geringen Beitrag von 2% leistete. Diese Zahlen zeigen, dass New Hampshire einen signifikanten Anteil seiner Elektrizität aus sauberen Energiequellen bezieht, was ein positiver Schritt im Kontext der globalen Herausforderung des Klimawandels ist.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in New Hampshire?

Trotz dieser kohlenstoffarmen Fortschritte gibt es Sorgen im Hinblick auf den Gesamtstromverbrauch in New Hampshire, der in den letzten Jahren gesunken ist. Im Jahr 2025 lag der pro-Kopf-Verbrauch bei rund 12.660 kWh, deutlich weniger als der Höchstwert von 18.845 kWh im Jahr 2005. Auch die Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom sank auf 8.828 kWh pro Person, verglichen mit dem Rekord von 10.585 kWh pro Person im Jahr 2013. Diese Rückgänge werfen Fragen bezüglich der Fähigkeit auf, zukünftige Nachfrage zu decken, insbesondere im Hinblick auf die notwendige Elektrifizierung zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Eine robuste und nachhaltige Zunahme der Nutzung kohlenstoffarmer Energiequellen ist entscheidend, um die Energieunabhängigkeit dieser Region zu sichern und positive ökologische Effekte zu erzielen.

Vorschläge

Um die Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom in New Hampshire zu erhöhen, könnte die Erweiterung der bestehenden Kernenergiekapazitäten ein wichtiger Schritt sein. Kernenergie liefert bereits einen erheblichen Teil zur Stromversorgung und deren Ausbau würde den Dekarbonisierungsprozess unterstützen. Zudem könnten Erfahrungen anderer Regionen hilfreich sein; Iowa und Dänemark haben zum Beispiel beachtliche Erfolge mit Windenergie erzielt. Für Solarenergie könnte New Hampshire von US-Bundesstaaten wie Nevada und Kalifornien lernen, die 33% bzw. 29% ihres Stroms aus Solarenergie gewinnen. Durch solch inspirierende Beispiele könnten Fortschritte in der Solar- und Windenergie gefördert werden, was zur Diversifizierung und Stabilität der Energieversorgung beiträgt.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Vergangenheit war die kohlenstoffarme Stromerzeugung in New Hampshire durch einige Höhen und Tiefen geprägt. In den 2000er Jahren erlebte die Kernenergie Schwankungen, mit einem beachtlichen Rückgang im Jahr 2005 und weiteren bedeutenden Schwankungen in den Folgejahren. Anfang der 2010er Jahre, insbesondere 2013, wurden positive Entwicklungen in der Kernenergie verzeichnet, gefolgt von erneuten Rückgängen. Die Wasserkraft zeigte ebenfalls Schwankungen, mit einigen Jahren des Wachstums. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass die Vergangenheit von Instabilität geprägt war, aber sie bieten auch Lektionen, um künftige Strategien zu optimieren und den Anteil kohlenstoffarmer Energie stetig zu erhöhen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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