In den Monaten von September 2024 bis August 2025 hat der Bundesstaat New Hampshire einen bemerkenswert hohen Anteil an kohlenstoffarmer Stromerzeugung erreicht, der fast 70% der gesamten Stromerzeugung ausmacht. Unter diesen kohlenstoffarmen Quellen ist die Kernenergie mit mehr als der Hälfte der gesamten Stromerzeugung des Staates führend. Wasserkraft, Biokraftstoffe, Wind und Solarenergie tragen ebenfalls zu diesem sauberen Energiemix bei, jedoch in einem kleineren Umfang: Wasserkraft macht fast 7%, Biokraftstoffe etwas mehr als 4%, Wind fast 3% und Solarenergie etwa 2% der Erzeugung aus. Auf der anderen Seite entfallen knapp 30% der Stromerzeugung auf fossile Brennstoffe, wobei Gas den größten Anteil mit über einem Viertel hat, gefolgt von Kohle mit einem sehr geringen Anteil von 2%.
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Wächst der Strom in New Hampshire?
Was das Wachstum des Stromverbrauchs in New Hampshire betrifft, gibt es Anzeichen von Rückgang im Vergleich zum historischen Höchststand. Der aktuelle Stromverbrauch im Jahr 2025 liegt bei 12.661 kWh pro Person, was eine deutliche Verringerung um 6.184 kWh pro Person gegenüber dem Rekordjahr 2005 darstellt. Gleichzeitig zeigt sich bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung ebenfalls ein Rückgang im Vergleich zum Spitzenjahr 2013, wobei sie um 1.757 kWh pro Person gesunken ist. Diese Zahlen deuten auf einen Rückgang der Elektrizitätsnachfrage oder Effizienzverbesserungen hin, könnten aber auch auf interne Herausforderungen innerhalb der Energieinfrastruktur hindeuten.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in New Hampshire zu steigern, ist der Ausbau bestehender Kernkraftwerke ein zuverlässiger Ansatz, da sie bereits einen erheblichen Beitrag liefern. Zudem könnte der Bundesstaat von erfolgreichen Regionen lernen, die in der Nutzung von Wind- und Solarenergie führend sind. Staaten wie Iowa oder Dänemark, die einen Großteil ihrer Elektrizität aus Windkraft gewinnen, könnten als Vorbilder dienen. Ebenso hat Nevada einen beeindruckenden Anteil der Stromerzeugung aus Solarenergie erreicht. Diese Regionen zeigen, wie durch kluge Investitionen und Technologien die Nutzung von Wind- und Solarenergie erheblich gesteigert werden kann und so eine nachhaltigere Energiezukunft erreicht wird.
Geschichte
Historisch gesehen verzeichnete die kohlenstoffarme Stromerzeugung in New Hampshire bedeutende Schwankungen, insbesondere in der Kernenergie. In den 2000er Jahren, vor allem 2007 und 2010, erlebte die Kernenergie positive Erzeugungssprünge, gefolgt von Rückgängen, darunter erhebliche Einbrüche 2008 und 2011. Ähnlich verlief das letzte Jahrzehnt mit mehreren Leistungseinbrüchen und Anstiegen, wobei 2013 und 2022 positive Entwicklungen hervorstachen. Diese Schwankungen sind kritisch zu betrachten und sollten als Anlass dienen, die Zuverlässigkeit und Kontinuität in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zu verbessern. Wasserkraft zeigte in diesen Jahren ebenfalls gewisse Variationen, jedoch im geringeren Ausmaß. Dies alles deutet darauf hin, dass strategische Investitionen und stabile Rahmensetzungen notwendig sind, um die kohlenstoffarme Stromerzeugung kontinuierlich zu stärken.


