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Elektrizität in Montana im Jahr 2024/2025

13.970 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
+74 #4
24.722 kWh/person Gesamtelektrizität
-5.631 #6
347 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
57 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-3,0 #62

In dem Zeitraum von September 2024 bis August 2025 hat sich der Stromverbrauch in Montana zu mehr als der Hälfte aus kohlenstoffarmen Quellen gedeckt, die 56,51% des gesamten Stromverbrauchs ausmachten. Große Anteile stammen hierbei aus der Wasserkraft mit etwa einem Drittel und der Windenergie mit mehr als einem Fünftel. Die fossilen Brennstoffe, die 42,56% des Stromverbrauchs ausmachten, setzen sich hauptsächlich aus Kohle zusammen, die allein fast 37% des Stromverbrauchs ausmachte. Der kleine verbleibende Rest der fossilen Energie stammt vorwiegend aus Gas (ca. 4%) und vernachlässigbaren Beiträgen von Öl. Der Anteil der Solarenergie ist mit knapp 3%, einschließlich der auf Versorgungsbetriebe bezogenen Solarenergie, noch recht gering, bietet jedoch große Potenziale für zukünftig saubere Stromproduktion.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Montana?

Die Entwicklung des Stromverbrauchs in Montana zeigt Anzeichen von Stagnation, was Sorgen bereitet, insbesondere in Anbetracht der Notwendigkeit, für zukünftige Anforderungen an Elektrifizierung und das Wachstum künstlicher Intelligenz gerüstet zu sein. Der aktuelle Verbrauch liegt bei etwa 24.722 kWh pro Person, was eine bemerkenswerte Abnahme um 5.631 kWh pro Person im Vergleich zum Rekordjahr 2008 darstellt. Interessanterweise hat jedoch der kohlenstoffarme Anteil im Jahr 2025 neue Höchstwerte erreicht, mit 13.970 kWh pro Person, was einen kleinen, aber wichtigen Anstieg um 74 kWh im Vergleich zum bisherigen Rekord im Jahr 2011 bedeutet. Diese Zunahme ist ermutigend und zeigt den Fortschritt in der kohlenstoffarmen Stromversorgung.

Vorschläge

Für Montana bietet es sich an, insbesondere die Windkraft weiter auszubauen, da diese sich bereits als leistungsfähige Option etabliert hat. Ein Blick über den Tellerrand nach Iowa und South Dakota, die jeweils etwa 60% und 57% ihres Stroms aus Wind gewinnen, könnte wertvolle Einsichten für eine Ausweitung der Windkraftnutzung liefern. Auch der Solarenergie sollte stärkeres Augenmerk gelten. Kalifornien und Nevada dienen hier als Beispiele mit jeweils etwa 29% und 33% ihres Stroms aus Solarenergie. Schließlich wäre eine diversifizierte Strategie durch die Einführung von Kernenergie sinnvoll, vieles kann von Ländern wie Frankreich, dessen Stromversorgung stark von Kernenergie geprägt ist, gelernt werden. Ein umfangreiches Portfolio an kohlenstoffarmen Technologien wird den Übergang zu einer sauberen Energiezukunft in Montana sichern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Montana zeigt vor allem bei der Wasserkraft im Laufe der Jahre Schwankungen. In den frühen 2000er Jahren gab es generell einige Auf- und Abwärtsbewegungen, wie z.B. 2005 eine Zunahme um 0,7 TWh, gefolgt von einem Rückgang im Jahr 2007 von 0,8 TWh. In den 2010er Jahren kam es zu sporadischen Anstiegen und Rückgängen, wie 2011 mit einem bemerkenswerten Anstieg um 3,2 TWh, aber auch zu mehreren Rückgängen, die bis zu -1,6 TWh im Jahr 2015 reichten. Bemerkenswert ist die jüngste Stärkung der Windkraft seit 2020, die mit einem deutlichen Anstieg von 1,3 TWh im Jahr 2024 fortgesetzt wurde. Diese Entwicklungen unterstreichen Montanas Herausforderungen und Fortschritte bei der Umstellung auf nachhaltigere Stromquellen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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