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Elektrizität in Montana im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
16.079 kWh/person +1.718
Gesamtelektrizität
25.376 kWh/person +555
Kohlenstoffarmer Elektrizität
63 % +5,5
Kohlenstoffintensität
294 gCO2eq/kWh -41

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten in Montana rund 63 % des verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen. Wasserkraft lieferte mit knapp 39 % den größten Beitrag, gefolgt von Wind mit etwa 23 % und Solar mit knapp 2 %. Darin enthalten war rund 1 % Solarstrom von Versorgungsbetrieben. Fossile Brennstoffe machten dagegen rund 36 % aus: Kohle lieferte etwa 30 % des Stroms, Gas rund 4 % und Öl etwa 1,5 %. Damit ist Montanas Stromversorgung bereits überwiegend kohlenstoffarm, doch insbesondere Kohle bleibt ein bedeutender Bestandteil, dessen Ablösung Klimaschutz und Luftqualität verbessern würde.

Wächst der Strom in Montana?

Ja, Montanas Stromverbrauch wächst zumindest pro Kopf: Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 25.400 kWh je Person und übertrifft den bisherigen Rekord von 2025 um 555 kWh beziehungsweise gut 2 %. Besonders erfreulich ist das stärkere Wachstum der kohlenstoffarmen Stromerzeugung: Sie erreichte rund 16.100 kWh je Person, nach etwa 14.400 kWh im bisherigen Rekordjahr 2025. Das entspricht einem Zuwachs von rund 1.700 kWh je Person oder 12 %. Sauberer Strom wächst damit deutlich schneller als der Stromverbrauch pro Kopf. Ob auch der gesamte Stromverbrauch gestiegen ist, lässt sich aus den Pro-Kopf-Werten allein nicht sicher ableiten.

Vorschläge

Montana sollte seine bereits bedeutende Windstromerzeugung weiter ausbauen und zugleich Solar- und Kernenergie voranbringen. Als Orientierung eignen sich besonders die US-Bundesstaaten North Dakota und South Dakota, in denen Wind rund 36 % beziehungsweise 56 % der Stromerzeugung liefert. Für den Solarausbau bieten die US-Bundesstaaten Utah mit 20 % und Nevada mit 35 % anschauliche Beispiele aus dem Westen der USA. Ergänzend sollte Montana den Aufbau von Kernenergie prüfen: Die US-Bundesstaaten Nebraska und Kansas erzeugen damit rund 16 % beziehungsweise 15 % ihres Stroms, Illinois sogar fast die Hälfte. Diese Regionen zeigen unterschiedliche Wege, wie Montana seine kohlenstoffarme Stromerzeugung verbreitern und zusätzlichen Strombedarf durch Elektrifizierung und KI decken kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Daten zeigen von 2024 bis 2026 durchgehend Zuwächse bei Wind- und Wasserkraft. 2024 wuchs die Windstromerzeugung besonders kräftig um 1,3 TWh, während Wasserkraft um 0,4 TWh zulegte. 2025 kamen weitere 0,4 TWh Windstrom und 0,6 TWh Wasserkraft hinzu. 2026 beschleunigte sich vor allem das Wachstum der Wasserkraft mit einem Plus von 1,5 TWh; Wind steuerte weitere 0,5 TWh bei. Über die drei Jahre summierten sich die jährlichen Zuwächse damit auf 2,2 TWh bei Wind und 2,5 TWh bei Wasserkraft. Die Stromerzeugung aus Biokraftstoffen blieb jeweils unverändert. Insgesamt ist dies eine erfreuliche Entwicklung hin zu mehr sauberem Strom, die Montana mit weiterem Ausbau fortsetzen sollte.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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