Montana's aktuelle Situation des Stromverbrauchs zeigt, dass mehr als die Hälfte der Elektrizität aus kohlenstoffarmer Energie stammt. Besonders bemerkenswert ist der Anteil der Wasserkraft mit etwa 38%, gefolgt von Windenergie, die knapp über ein Fünftel ausmacht. Andere kohlenstoffarme Optionen wie Solar spielen mit knapp 2% eine kleinere Rolle. Auf der anderen Seite machen fossile Brennstoffe bedeutende 37% aus, wobei Kohle mit fast einem Drittel am stärksten vertreten ist, gefolgt von Gas und Öl, die jeweils einen geringeren Anteil haben. Dies verdeutlicht, dass Montana auf einem guten Weg ist, mehr kohlenstoffarme Energien zu nutzen, während fossile Brennstoffe nach wie vor eine bedeutende Rolle spielen.
Wächst der Strom in Montana?
Es gibt Anzeichen für ein Wachstum des allgemeinen Stromverbrauchs in Montana. Die neuesten Daten von 2026 zeigen einen Anstieg auf 25123 kWh pro Person, was eine Steigerung im Vergleich zum vorherigen Rekord von 2025 bedeutet. Besonders positiv ist der Anstieg im kohlenstoffarmen Strombereich, der einen Anstieg von 1156 kWh pro Person auf nun 15517 kWh zeigt. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass Montana Fortschritte macht, sowohl im Gesamtverbrauch als auch im erhöhten Einsatz kohlenstoffarmer Energie.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Montana weiter auszubauen, sollte besonders Windenergie verstärkt werden, die bereits einen großen und wachsenden Anteil an der Stromerzeugung ausmacht. Montana könnte auch von anderen Regionen lernen, insbesondere von Staaten wie Iowa und South Dakota, die einen signifikanten Anteil an Windenergieerzeugung haben. Der Einsatz von Solarenergie könnte ebenfalls gesteigert werden, inspiriert durch die beeindruckenden Solarerfolge in Staaten wie Kalifornien und Ländern wie Chile. Zudem sollte Montana die Möglichkeiten der Kernenergie in Betracht ziehen, da viele erfolgreiche Regionen weltweit, wie Frankreich und die Slowakei, hohe Anteile an kohlenstofffreier Energie erreichen, indem sie verstärkt auf Kernkraft setzen.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Montana zeigt in den letzten Jahren kontinuierlich positive Entwicklungen. Im Jahr 2024 verzeichneten sowohl Wind- als auch Wasserkraft ein starkes Wachstum, mit einem Anstieg von 1.3 TWh und 0.4 TWh. Diese positive Entwicklung setzte sich in den folgenden Jahren fort. Insbesondere 2025 und 2026 erlebte die Wasserkraft mit Zuwächsen von 0.6 TWh und 1.1 TWh ein beachtliches Wachstum. Auch die Windenergie setzte ihren positiven Trend fort, mit einem Anstieg um 0.4 TWh im Jahr 2025 und 0.2 TWh im Jahr 2026. Dies zeigt, dass Montana entschlossene Schritte unternimmt, um seinen kohlenstoffarmen Strommix zu erweitern und damit eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.













