Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in Montana im Jahr 2025 zeigt eine interessante Mischung aus kohlenstoffarmem und fossil betriebenem Strom. Mehr als die Hälfte, nämlich fast 58%, der elektrischen Energie stammt aus kohlenstoffarmen Quellen. Insbesondere die Wasserkraft liefert einen wesentlichen Anteil von etwas mehr als ein Drittel, während der Wind einen bemerkenswerten Beitrag von fast 22% leistet. Neben Wasserkraft und Wind ist die Solarenergie mit knapp 2% auch Teil des Energiemixes. Die verbleibenden 41% der Elektrizität stammen aus fossilen Brennstoffen, wobei Kohle mit etwa 35% den größten Anteil ausmacht. Gas und Öl tragen 4,6% bzw. 1,6% bei. Diese Daten zeigen, dass Montana bereits einen bedeutenden Schritt in Richtung einer kohlenstoffarmen Stromerzeugung gemacht hat.
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Wächst der Strom in Montana?
Der Stromverbrauch in Montana zeigt ein Wachstum, was eine positive Entwicklung signalisiert. Der neueste Verbrauch beträgt 24.821 kWh pro Person, was eine Steigerung von 980 kWh im Vergleich zum Rekordwert von 2023 darstellt. Besonders erfreulich ist die Zunahme der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die mit 14.361 kWh pro Person ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht hat. Dies stellt eine Erhöhung um 693 kWh im Vergleich zum Vorjahr dar. Diese Entwicklungen sind wesentliche Indikatoren für ein wachsendes Interesse an einer sauberen und nachhaltigen Energiezukunft in Montana.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu steigern, könnte Montana die bestehenden Windkraftanlagen ausbauen. Regionen wie Dänemark und Iowa, die 60% bzw. 58% ihres Stroms aus Windenergie gewinnen, können als Vorbild dienen. Außerdem ist das Potenzial für Solarenergie bedeutsam, wie die erfolgreichen Beispiele von Nevada und Kalifornien zeigen, die 34% bzw. 31% aus Solarenergie generieren. Bemerkenswert wäre auch die Einführung der Kernenergie, von der New Hampshire und Illinois einen erheblichen Anteil von 55% bzw. 50% ihres Stroms beziehen. Der Aufbau solcher nachhaltigen Technologien ist entscheidend, um den Anteil der kohlenstoffarmen Energie in Montana zu erhöhen und die natürlichen Ressourcen optimal zu nutzen.
Geschichte
In den letzten Jahren hat die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Montana erfreuliche Fortschritte gemacht. Im Jahr 2024 stieg die Stromerzeugung aus Windkraft um 1,3 TWh und aus Wasserkraft um 0,4 TWh. Diese Entwicklung setzte sich 2025 fort mit einem weiteren Anstieg der Wasserkraft um 0,6 TWh und der Windkraft um 0,4 TWh. Diese kontinuierlichen Zuwächse zeugen von einem erfreulichen Engagement für den Ausbau kohlenstoffarmer Technologien in den letzten Jahren. Durch diese Bemühungen ist Montana auf einem guten Weg, den Anteil der sauberen Energie weiter zu erhöhen und den Herausforderungen des Klimawandels etwas entgegenzusetzen.





