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Elektrizität in Argentinien im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #69
40.3% #82 Kohlenstoffarmer Strom
340.92 watts #102 Erzeugung pro Person
321.31 gCO2eq/kWh #74 Kohlenstoffintensität

Diese Daten basieren auf unserem eigenen Prognosemodell, das tatsächliche Daten für die ersten 11 Monate des Jahres 2023 und prognostizierte Daten für den verbleibenden Monat verwendet. Der Gesamtverbrauch an fossilen Energiequellen in Argentinien (Öl, Gas und Kohle) liegt bei fast 158 TWh. Deutlich ist hierbei, dass Gas mit über 65 TWh den größten Anteil hat, während der Anteil an Kohle mit 1,37 TWh quasi vernachlässigbar ist. Kohlenstoffarmer Strom, darunter Wind, Kernenergie, Solar- und Wasserkraft, liegt insgesamt bei ungefähr 55 TWh. Mit etwa 4% des Gesamtverbrauchs spielt Kernenergie hier eine eher untergeordnete Rolle, während Windenergie beinahe ein Drittel ausmacht. Bioenergie- und Solarverbrauch sind vergleichsweise gering, während der Wasserkraftanteil bei fast 26 TWh liegt. Im Vergleich zum globalen Durchschnitt von 410 Watt/Person sind die Werte eher niedrig, was negative Auswirkungen haben könnte, wie eine geringere industrielle Produktivität und weniger Konsumoptionen für die Bevölkerung.

Vorschläge

Angesichts dieser Daten scheint es ratsam, dass Argentinien die Produktion von niederemissionsstrom, insbesondere durch Ausbau der Windenergie, erweitert. Mit nahezu 14,54 TWh ist Argentina bereits großproduzent von Windenergie und könnte seine Generation noch weiter erhöhen. Hier könnten Länder wie die Vereinigten Staaten, Deutschland und das Vereinigte Königreich als Vorbilder für einen effektiven Einsatz von Windenergie dienen, wo solche Anlagen bereits einen beträchtlichen Anteil zur Gesamtstromproduktion beitragen. Darüber hinaus könnte Argentinien ebenfalls von ähnlichen Erfolgen beim Ausbau der Kernenergie profitieren, in der Länder wie die Vereinigten Staaten, Frankreich und Kanada bereits führend sind.

Geschichte

Die Geschichte des kohlenstoffarmen Stroms in Argentinien ist über die Jahrzehnte hinweg ziemlich konsequent, insbesondere in Bezug auf die Wasserkraft, wobei es im Laufe der Jahre einige Schwankungen in der Stromerzeugung gegeben hat. In den 1980er Jahren stieg die Stromerzeugung aus Wasserkraft um 4,5 TWh, aber es gab im Jahr 1988 einen Rückgang um 6,7 TWh. Es gab weitere Anstiege und Rückgänge im Laufe der 90er Jahre, aber insgesamt erreichte die erzeugte Wasserkraft im Jahr 2001 einen Höchststand von 8 TWh. Im neuen Jahrtausend wurde Argentinien dann windiger: Seit dem Ende der 2010er Jahre produziert das Land auch eine wachsende Menge an Windenergie und erreichte 2022 mit 4,4 TWh einen neuen Höchststand.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1971 bis 1984 die Datenquellen sind World Bank und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1985 bis 1989 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1990 bis 2011 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 2012 bis 2022 die Datenquelle ist Ember.
Für das Jahr 2023 die Datenquelle ist LowCarbonPowerForecaster.
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