Tadschikistan ist auf dem Weg zu einem beeindruckenden Erfolg in Bezug auf saubere Energiequellen, denn fast 93 % seines Stroms stammen aus kohlenstoffarmen Quellen. Dies liegt vollständig an der umfangreichen Nutzung von Wasserkraft. Fossile Brennstoffe machen einen geringen Anteil von etwas mehr als 7 % des Strommixes aus, wobei Kohle und Gas diesen Bereich dominieren. Tadschikistan spielt auch eine bedeutende Rolle als Netto-Exporteur von Elektrizität, wodurch es dazu beiträgt, die Emissionen in den Nachbarregionen zu senken. Der nächste Schritt besteht darin, andere Sektoren wie Verkehr, Heizung und Industrie zu elektrifizieren. Dafür wird wesentlich mehr Strom benötigt.
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Wächst der Strom in Tadschikistan?
Leider ist der Stromverbrauch in Tadschikistan im Vergleich zu seinem historischen Höchststand im Jahr 1990 dramatisch gesunken. Die neueste Zahl für 2025 liegt bei 2204 kWh pro Person, was einen Rückgang von fast 1400 kWh im Vergleich zu 1990 bedeutet. Auch die kohlenstoffarme Stromproduktion ist mit 2049 kWh pro Person noch nicht auf dem Niveau von 1990, als sie fast 1000 kWh höher war. Diese Abnahme in der Stromnutzung und -erzeugung ist ein Grund zur Sorge, da eine wachsende Elektrizitätsproduktion entscheidend für die Erfüllung zukünftiger Energiebedarfe ist.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Tadschikistan zu steigern, wäre es klug, in Technologien wie Solar- und möglicherweise auch Kernenergie zu investieren. Diese Quellen könnten dazu beitragen, den Bedarf an fossilen Brennstoffen zu verringern und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Besonders Solarenergie könnte in einer Region wie Tadschikistan, die möglicherweise über viel Sonnenlicht verfügt, eine bedeutende Rolle spielen. Durch eine Fokussierung auf den Ausbau dieser sauberen Technologien könnte Tadschikistan nicht nur seinen eigenen Energiebedarf besser decken, sondern auch seine Rolle als umweltfreundlicher Energieexporteur weiter stärken.
Geschichte
Das Jahrzehnt nach 1990 war von Fluktuationen in der Wasserkrafterzeugung in Tadschikistan geprägt. Die Jahre 1993 und 1999 hoben sich positiv ab, da in beiden Jahren ein erheblicher Zuwachs verzeichnet wurde, während 1995, 1997 und 2000 Rückgänge zu verzeichnen waren. Zwischen 2002 und 2005 stabilisierte sich die Produktion geringfügig durch leichte Anstiege. In den letzten Jahren, insbesondere in den frühen 2020er Jahren, zeigte sich eine positivere Entwicklung mit einem bemerkenswerten Plus im Jahr 2025. Diese jüngsten Fortschritte deuten darauf hin, dass Tadschikistan eine stabilere und effizientere Nutzung seiner Wasserkraftressourcen anstrebt, um das Rückgrat seiner kohlenstoffarmen Energieproduktion zu stärken.





