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Elektrizität in Rumänien im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Okt. 2025 – Sept. 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
1.794 kWh/person -232
Gesamtelektrizität
2.638 kWh/person -849
Kohlenstoffarmer Elektrizität
68 % -4,7
Kohlenstoffintensität
205 gCO2eq/kWh +13

Von Oktober 2025 bis September 2026 stammten in Rumänien gut zwei Drittel des verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen. Wasserkraft lieferte rund 26 %, Kernenergie knapp 16 %, Wind etwa 13 % und Solar rund 12 %. Fossile Brennstoffe deckten dagegen etwa 28 % des Stromverbrauchs: knapp 18 % entfielen auf Gas und gut 10 % auf Kohle. Die übrigen rund 4 % wurden durch Netto-Importe gedeckt, deren Erzeugungsmix aus diesen Angaben nicht hervorgeht. Damit dominierte sauberer Strom, während die fossile Stromerzeugung weiterhin zu Klimawandel und Luftverschmutzung beitrug.

Wächst der Strom in Rumänien?

Ob der Stromverbrauch zuletzt gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist, lässt sich aus den angegebenen Rekordvergleichen nicht erkennen. Klar ist jedoch: Mit 2.638 kWh pro Person lag der Stromverbrauch 2026 rund 850 kWh beziehungsweise 24 % unter dem historischen Höchststand von 3.487 kWh im Jahr 1989. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung blieb mit 1.794 kWh pro Person hinter ihrem Rekord von 2.026 kWh aus dem Jahr 2023 zurück – um rund 230 kWh oder 11 %. Dieser Abstand ist besorgniserregend, denn für die Elektrifizierung und den wachsenden Strombedarf etwa durch KI braucht Rumänien mehr saubere Stromerzeugung.

Vorschläge

Rumänien sollte deshalb Kernenergie, Wind und Solar ausbauen: Alle drei Technologien tragen bereits erheblich zur heimischen Stromversorgung bei. Bei der Kernenergie bieten nahe gelegene Regionen wertvolle Orientierung: Die Slowakei erzeugt rund zwei Drittel ihres Stroms mit Kernenergie, Bulgarien etwa 37 % und Ungarn 30 %. Für Solar sind Nordmazedonien mit 40 % sowie Ungarn und Spanien mit jeweils rund 23 % besonders interessante Vergleichsregionen. Beim Wind zeigen Litauen mit 41 % und Dänemark mit fast 60 %, wie groß der Beitrag werden kann. Rumänien kann deren Erfahrungen mit Ausbauplanung, Genehmigungen und Netzanbindung prüfen und an die eigenen Bedingungen anpassen, um das Zusammenspiel dieser sauberen Stromquellen zu stärken.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Okt. 2025 – Sept. 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung Rumäniens zeigt bedeutende Kernenergiezuwächse und starke Schwankungen der Wasserkraft. In den 1990er-Jahren stieg die Wasserkrafterzeugung 1991 um rund 3 TWh, fiel 1992 ähnlich stark und legte 1995 um knapp 4 TWh zu; 1997 kamen bei der Kernenergie 4 TWh hinzu. In den 2000er-Jahren standen Wasserkraftrückgängen von etwa 3,5 TWh im Jahr 2000 und knapp 3 TWh 2003 kräftige Zuwächse 2004 und 2005 gegenüber. Ein weiterer wichtiger Fortschritt war das Kernenergieplus von 3,5 TWh im Jahr 2008. In den 2010er-Jahren wechselten sich erneut starke Wasserkraftzuwächse und Rückgänge ab: Auf gut 4 TWh zusätzlich im Jahr 2010 folgten Verluste von insgesamt fast 8 TWh in den Jahren 2011 und 2012, bevor 2013 und 2014 zusammen 7 TWh hinzukamen. Auch 2017 und 2018 verliefen gegenläufig. Zuletzt folgten auf einen Rückgang 2022 und eine Erholung um rund 4 TWh 2023 erneute Verluste von 4 TWh 2024 und 2,6 TWh 2025. Diese jüngsten Rückgänge unterstreichen, wie wichtig zusätzliche kohlenstoffarme Stromerzeugung aus Kernenergie, Wind und Solar ist.

* 12M = Letzte 12 Monate (Okt. 2025 – Sept. 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Okt. 2025 – Sept. 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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