LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter)

Elektrizität in Griechenland im Jahr 2025

2.536 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-46 #74
5.089 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.172 #91
278 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
-28 #71
50 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
+2,2 #75

In Griechenland zeigt der aktuelle Stand des Stromverbrauchs im Jahr 2025 ein nahezu gleichmäßiges Gleichgewicht zwischen fossilen Brennstoffen und kohlenstoffarmer Energie. Fossile Brennstoffe tragen ein wenig mehr als die Hälfte, konkret etwa 50%, zur Stromerzeugung bei, wobei Gas einen großen Anteil von rund 45% ausmacht, gefolgt von Kohle mit einem geringen Beitrag von etwa 5%. Andererseits entfällt fast die Hälfte des Stromverbrauchs auf kohlenstoffarme Energiequellen. Hier dominieren Wind- und Solarenergie mit jeweils ungefähr 21% und 23%, während Wasserkraft etwa 7% beiträgt. Diese Verteilung zeigt, dass Griechenland bedeutende Fortschritte bei der Integration sauberer Energiequellen gemacht hat, jedoch noch mehr Anstrengungen unternommen werden sollten, um fossile Energien weiter zu reduzieren.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, ENTSOE, IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Griechenland?

Derzeit ist der Stromverbrauch pro Person in Griechenland rückläufig. Im Jahr 2025 beträgt der Stromverbrauch 5089 kWh pro Person, was eine deutliche Abnahme gegenüber dem Rekordjahr 2008 darstellt, als der Verbrauch 6261 kWh pro Kopf erreichte. Dies ist ein Rückgang um 1172 kWh pro Person. Auch die Erzeugung von kohlenstoffarmer Elektrizität hat seit ihrem Höchstwert im Jahr 2024, als 2582 kWh pro Person erreicht wurden, leicht abgenommen und liegt nun bei 2536 kWh pro Person. Obwohl sich Griechenland in einer Transformation hin zu grüner Energie befindet, geht damit eine Herausforderung einher: den Gesamtstromverbrauch zu steigern, um sowohl den wirtschaftlichen als auch den ökologischen Anforderungen gerecht zu werden.

Vorschläge

Um den Anteil der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Griechenland weiter zu erhöhen, sollten bestehende Kapazitäten im Bereich der Wind- und Sonnenenergie ausgebaut werden. Regionen wie Iowa und Dänemark, die über 50% ihrer Elektrizität aus Windenergie erzeugen, können dabei als Vorbild dienen. Der Blick über Wind- und Solarenergie hinaus zeigt, dass Länder wie Frankreich und die Slowakei mit einem hohen Anteil an Kernenergie – 70% bzw. 66% – sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile erleben. Griechenland könnte von einem Mix aus gesteigerter Solar- und/oder Windkraft sowie der Einführung oder Ausweitung von Kernenergie erheblich profitieren, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Zukunft zu beschleunigen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Elektrizität in Griechenland zeigt verschiedene Trends und Entwicklungen. In den frühen 2000er Jahren gab es Schwankungen in der Wasserkraft, mit einem Ausbau im Jahr 2003 und Rückgängen in den Jahren 2001 und 2007. In den letzten Jahren hat die Solarenergie erhebliche Fortschritte gemacht, insbesondere im Jahr 2013 mit einem Zuwachs von 2 TWh und weiteren Erhöhungen in den Jahren 2022 und 2023. Im Jahr 2025 stieg die Solarenergie weiter um 1.4 TWh, während Windkrafteinbußen von 1.5 TWh zu verzeichnen waren. Griechenland sollte sich in Zukunft auf den Ausbau der Stärken seiner Wind- und Solarressourcen konzentrieren, um eine stabile und nachhaltige Energiezukunft zu sichern.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Instagram Facebook X (Twitter)