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Elektrizität in Griechenland im Jahr 2025

2.533 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-49 #74
5.086 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.175 #91
278 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
-28 #72
50 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
+2,2 #75

Der aktuelle Zustand des Stromverbrauchs in Griechenland im Jahr 2025 zeigt eine nahezu gleichmäßige Aufteilung zwischen fossilen Brennstoffen und kohlenstoffarmen Quellen. Fossile Brennstoffe machen etwas mehr als die Hälfte der Stromerzeugung aus, wobei Gas fast die gesamte fossile Stromerzeugung dominiert. Kohle trägt nur einen kleinen Teil zur Erzeugung bei. Auf der anderen Seite sind die kohlenstoffarmen Quellen mit knapp 50% ebenfalls stark vertreten. Dazu gehören Solarenergie, die fast ein Viertel des Stroms liefert, Windenergie, die einen ähnlichen Beitrag leistet, und Wasserkraft, die einen kleineren, aber dennoch wichtigen Anteil ausmacht.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, ENTSOE, IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Griechenland?

Im Jahr 2025 liegt der Stromverbrauch pro Person bei etwa 5086 kWh, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum Rekordhoch von 6261 kWh im Jahr 2008 bedeutet. Dies deutet auf eine verringerte Stromnutzung oder möglicherweise verbesserte Effizienz hin. Besonders besorgniserregend ist jedoch der Rückgang der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die von ihrem Höchststand im Jahr 2024 zurückgegangen ist. Diese Entwicklung zeigt, dass Griechenland nicht nur in Bezug auf den Gesamtstromverbrauch, sondern auch bei der wichtigen kohlenstoffarmen Erzeugung in einem Stagnationszustand verharrt. Eine Umkehr dieser Trends ist entscheidend, um zukünftige Nachfrage zu bedienen und den Transfer zu sauberer Energie zu unterstützen.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Griechenland zu erhöhen, ist es sinnvoll, bestehende Wind- und Solartechnologien weiter auszubauen, da diese bereits einen großen Teil der Elektrizität liefern. Griechenland kann von erfolgreichen Regionen lernen, die eine starke Präsenz in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung haben. Zum Beispiel könnten die Erfolgsmodelle der USA im Bereich der Windenergie, insbesondere in Iowa, wo der Wind 60% der Elektrizität liefert, ein Vorbild sein. Auch der Ausbau der Kernenergie könnte ein sinnvoller Schritt sein, wie Beispiele aus Frankreich und der Slowakei zeigen, deren Elektrizitätsmix zu großen Teilen aus Kernenergie besteht. Die Erfahrungen dieser Regionen zeigen, dass es durchaus möglich ist, die kohlenstoffarme Stromerzeugung signifikant zu steigern – eine Notwendigkeit für Griechenland, um sowohl die Umwelt zu schonen als auch die zukünftige Elektrizitätsnachfrage zu decken.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Bei der Betrachtung der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Griechenland lässt sich erkennen, dass die Wasserkraft über die Jahre stark schwankte, mit Anstiegen und Rückgängen in unterschiedlichen Zeitabständen. Besonders in den 2000er Jahren sind Rückgänge von Bedeutung; 2001 und 2007 wurden erhebliche Verluste in der Wasserkrafterzeugung verzeichnet. Fortschritte im Bereich der Solarenergie begannen insbesondere ab 2013, als die Erzeugung deutlich zunahm und durch weitere Zuwächse in den folgenden Jahren verstärkt wurde. Die Windenergie hat 2020 ebenfalls einen signifikanten Beitrag geleistet. Solche Muster der Unbeständigkeit verdeutlichen, dass Griechenland proaktiv Maßnahmen ergreifen muss, um stabilere und kontinuierlich wachsende kohlenstoffarme Energiequellen zu fördern.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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