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Elektrizität in Washington im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
12.145 kWh/person +1.635
Gesamtelektrizität
14.041 kWh/person +871
Kohlenstoffarmer Elektrizität
87 % +5,6
Kohlenstoffintensität
93 gCO2eq/kWh -31

Washington erreicht bereits einen kohlenstoffarmen Anteil von rund 87 % an seiner Stromversorgung – ein beachtlicher Erfolg. Im Zeitraum von Juli 2025 bis Juni 2026 lieferte Wasserkraft mit rund 68 % mehr als zwei Drittel des Stroms, gefolgt von Kernenergie mit knapp 9 %, Wind mit knapp 8 % und Solar mit gut 1 %. Fossile Brennstoffe machten dagegen rund 13 % aus: knapp 12 % entfielen auf Gas und knapp 2 % auf Kohle. Darüber hinaus ist Washington ein bedeutender Nettoexporteur von Strom und hilft damit benachbarten Regionen, ihre Emissionen zu senken. Die nächste Herausforderung ist die Elektrifizierung von Verkehr, Heizung und Industrie, die deutlich mehr sauberen Strom erfordern wird.

Wächst der Strom in Washington?

Ja, der Stromverbrauch in Washington wächst deutlich: Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 14.000 kWh pro Person und damit etwa 870 kWh beziehungsweise knapp 7 % über dem bisherigen Rekord von 2023. Besonders erfreulich ist der Anstieg der kohlenstoffarmen Stromerzeugung auf rund 12.100 kWh pro Person. Sie übertrifft den bisherigen Höchststand von 2025 um rund 1.600 kWh beziehungsweise etwa 16 %. Damit erreicht sowohl der Stromverbrauch als auch die saubere Stromerzeugung pro Kopf einen neuen Rekord – eine gute Grundlage für die weitere Elektrifizierung.

Vorschläge

Washington sollte insbesondere Solar- und Kernenergie ausbauen, um mehr kohlenstoffarmen Strom bereitzustellen. Solaranlagen auf Dächern, Parkplätzen und geeigneten Freiflächen können den bislang kleinen Solaranteil deutlich erhöhen. Zugleich sollten die bestehende Kernenergieerzeugung gestärkt und zusätzliche Kernkraftwerkskapazitäten geprüft werden, um die saubere Stromversorgung rund um die Uhr zu erweitern. Ergänzend können mehr Windkraft, modernisierte Wasserkraftwerke sowie der Ausbau von Stromnetzen und Speichern helfen, die steigende Nachfrage zuverlässig zu decken. So lässt sich der Einsatz fossiler Brennstoffe mit ihren Klima- und Luftverschmutzungsfolgen weiter zurückdrängen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die Jahre 2024 bis 2026 zeigen insgesamt einen kräftigen, aber ungleichmäßigen Zuwachs der kohlenstoffarmen Stromerzeugung. 2024 legten Kernenergie und Wind gegenüber dem Vorjahr um 1,5 beziehungsweise 1,3 TWh zu, während Wasserkraft um 0,7 TWh und Biokraftstoffe um 0,2 TWh zurückgingen. In den beiden folgenden Jahren wurde Wasserkraft zum wichtigsten Wachstumstreiber: Sie gewann 2025 rund 4,4 TWh und 2026 weitere 10,9 TWh hinzu. Bei der Kernenergie unterbrach 2025 ein bedauerlicher Rückgang um 2,2 TWh den Wachstumspfad; der Wiederanstieg um 2 TWh im Jahr 2026 ist deshalb besonders begrüßenswert und unterstreicht, wie wichtig dauerhaft hohe Beiträge dieser sauberen Stromquelle sind. Wind verzeichnete nach einem Rückgang um 0,3 TWh im Jahr 2025 wieder ein kleines Plus von 0,1 TWh im Jahr 2026; die Stromerzeugung aus Biokraftstoffen blieb in beiden Jahren unverändert.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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