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Elektrizität in Republik Moldau im Jahr 2025

172 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
1.730 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.915 #136
402 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
9,9 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
+0,13 #170

In der Republik Moldau stammt der größte Teil ihres Stromverbrauchs, über die Hälfte, aus Netto-Importen, was auf eine starke Abhängigkeit von ausländischem Strom hinweist. Bei der Eigenproduktion dominiert der Einsatz fossiler Energiequellen, insbesondere Gas, das fast ein Drittel des Stroms ausmacht. Kohlenstoffarme Energiequellen, die weniger als ein Zehntel des Stroms ausmachen, umfassen hauptsächlich Wasserkraft, Solarenergie und Windenergie. Die Wasserkraft trägt dabei am meisten bei, gefolgt von Solarenergie, während der Beitrag der Windkraft fast vernachlässigbar ist. Die geringe Nutzung von kohlenstoffarmen Technologien zeigt deutlich, dass die Republik Moldau nur langsam Fortschritte bei der Umstellung auf saubere Energiequellen macht.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember, ENTSOE und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Republik Moldau?

Betrachtet man den Trend des Stromverbrauchs in der Republik Moldau, ergibt sich ein bemerkenswerter Rückgang im Vergleich zu den Höchstwerten aus der Vergangenheit. Im Jahr 2025 liegt der Pro-Kopf-Stromverbrauch bei 1730 kWh, deutlich niedriger als der Höchstwert von 3644 kWh im Jahr 1990. Das zeigt einen Rückgang von fast 2000 kWh pro Person. Auch der Anteil kohlenstoffarmer Stromerzeugung hat sich verringert, wobei der jüngste Wert von 172 kWh pro Person hinter dem im Jahr 2023 verzeichneten Höchstwert von 199 kWh zurückbleibt. Dieser Rückgang stellt eine Herausforderung dar und ist besorgniserregend für die ökologischen Bemühungen und die Zukunft der Energieversorgung des Landes.

Vorschläge

Um den Anteil kohlenstoffarmer Stromerzeugung in der Republik Moldau zu erhöhen, könnte das Land von den Erfolgen anderer Regionen lernen. Frankreich und die Slowakei zeigen eindrucksvoll, wie durch den massiven Ausbau der Kernenergie – die dort zwei Drittel der Stromversorgung ausmacht – kohlenstoffarme Energie dominieren kann. In ähnlicher Weise hat Nordmazedonien durch die starke Nutzung von Solarenergie beeindruckende Fortschritte gemacht. Darüber hinaus haben windreiche Regionen wie Dänemark und Iowa gezeigt, dass eine erhebliche Abdeckung durch Windkraft machbar ist. Die Republik Moldau sollte daher die Entwicklung und den Ausbau von Kern- und Solarenergie priorisieren, um eine nachhaltige und autonome Stromversorgung ohne massive Importe zu fördern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Vergangenheit der kohlenstoffarmen Stromversorgung in der Republik Moldau gab es viele Schwankungen. In den frühen 1990er Jahren schwankte die Wasserkraftproduktion leicht, blieb jedoch relativ stabil. Zwischen 2010 und 2021 gab es jedoch eine anhaltende Niedergangsphase, mit mehreren Jahren stagnierender oder rückläufiger Wasserkrafterzeugung. Erst 2022 wurde mit einem leichten Ausbau der Windenergie ein kleiner Fortschritt erzielt, während die Solarenergie keine Veränderung verzeichnete. Angesichts dieser Geschichte muss die Republik Moldau dringend in die Entwicklung nachhaltigerer Lösungen investieren, um nicht nur die Abhängigkeit von Importen zu verringern, sondern auch die Stromversorgung langfristig zu sichern und zu verbessern.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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