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Elektrizität in Republik Moldau im Jahr 2025

172 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
1.563 kWh/person Gesamtelektrizität
-2.081 #140
401 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
11 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
+1,2 #169

Der Stromverbrauch in der Republik Moldau zeigt derzeit eine starke Abhängigkeit von Netto-Importen, die mehr als die Hälfte der gesamten Versorgung ausmachen. Fossile Brennstoffe, hauptsächlich Gas, machen etwa ein Drittel aus und tragen erheblich zur Stromversorgung bei, während kohlenstoffarme Energie knapp über ein Zehntel der Gesamterzeugung liefert. Innerhalb der kohlenstoffarmen Gruppe kommt der größte Beitrag aus der Wasserkraft, die etwas über 5 % ausmacht, gefolgt von Solarenergie mit knapp 3,5 % und Windkraft mit gut 2 %. Diese Zahlen machen deutlich, dass es noch bedeutende Potenziale für den Ausbau kohlenstoffarmer Energiequellen gibt, insbesondere um den Abhängigkeiten von fossilen Brennstoffen und importiertem Strom entgegenzuwirken.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember, ENTSOE und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Republik Moldau?

Der Stromverbrauch pro Kopf in der Republik Moldau zeigt eine besorgniserregende Entwicklung, da die aktuelle Nutzung weit unter dem Spitzenvolumen von 1990 liegt. Im Jahr 2025 liegt der Verbrauch bei 1563 kWh pro Person, was einen Rückgang um mehr als 2000 kWh im Vergleich zum Höchststand von 1990 darstellt. Ähnlich negativ sind die Entwicklungen bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die aktuell bei 172 kWh pro Person liegt, gegenüber 199 kWh im Jahr 2023. Die rückläufigen Zahlen deuten auf eine stagnierende oder gar rückläufige Entwicklung im Bereich der Elektrifizierung hin, was besonders in einer Welt, die zunehmend auf Elektrifizierung setzt, erhebliche Herausforderungen mit sich bringt.

Vorschläge

Um den Anteil kohlenstoffarmer Stromerzeugung zu erhöhen, könnte die Republik Moldau Lehren aus den Erfolgen anderer Regionen ziehen. Der Ausbau von Kernenergie, wie es Länder wie Frankreich und die Slowakei mit über 60 % erreicht haben, könnte bemerkenswerte Fortschritte bringen. Für die Windenergie wären Staaten wie Iowa und Dänemark, die mehr als die Hälfte ihres Stroms aus Windkraft beziehen, ein wertvolles Vorbild. Zudem sollte die Republik Moldau die Solarenergie weiter ausbauen, ähnlich wie Nevada, das ein Drittel seines Stroms aus Solarquellen bezieht. Die verstärkte Implementierung dieser Technologien würde nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen verringern, sondern auch den CO2-Ausstoß reduzieren und die nachhaltige Entwicklung fördern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Hinsichtlich der historischen Entwicklung kohlenstoffarmer Stromerzeugung zeigt sich in der Republik Moldau ein ambivalentes Bild. Anfang der 1990er Jahre gab es geringe Schwankungen in der Wasserkraftproduktion, die sich dann bis zum Jahr 2010 kaum verändert hat. In der vergangenen Dekade trat keine nennenswerte Entwicklung bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung ein, wenngleich jüngste Ansätze zur Einführung von Wind- und Solarenergie im Jahr 2022 einige Fortschritte gezeigt haben. Allerdings folgte daraufhin auch ein geringfügiger Rückschritt im Bereich der Windenergie im Jahr 2025, was eine inkonsistente Entwicklung andeutet. Diese Höhen und Tiefen in der kohlenstoffarmen Stromproduktion verdeutlichen, dass es an einer klaren und kontinuierlichen Strategie fehlt, die es zu entwickeln gilt, um die Stromversorgung in der Republik Moldau auf nachhaltige Luft zu heben.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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