Im Jahr 2025 wird die Elektrizität in Pakistan zu mehr als der Hälfte aus kohlenstoffarmen Quellen wie Solar, Kernenergie und Wasserkraft gewonnen. Der größte Teil dieser grünen Energie stammt aus Wasserkraft mit etwa einem Viertel der gesamten Stromerzeugung, dicht gefolgt von Solarenergie, die ebenfalls einen bedeutenden Beitrag leistet. Kernenergie bedient fast 15 Prozent der Nachfrage, während Windenergie einen kleinen, aber wichtigen Beitrag von weniger als 3 Prozent leistet. Auf der anderen Seite stehen fast 36 Prozent der Elektrizität in Pakistan noch immer unter dem Einfluss fossiler Brennstoffe, wobei der größte Teil aus Gas und Kohle stammt. Dies zeigt, dass es noch immer Raum für Verbesserungen in Richtung einer nachhaltigeren Energieerzeugung gibt.
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Wächst der Strom in Pakistan?
Die Stromnutzung in Pakistan ist leider leicht rückläufig, ein besorgniserregender Trend angesichts der immer größeren Nachfrage nach Elektrizität und der weltweiten Bemühungen zur Dekarbonisierung. Der aktuelle Pro-Kopf-Verbrauch von 636 kWh liegt unter dem bisherigen Höchststand von 728 kWh im Jahr 2023, was einen Rückgang von 92 kWh bedeutet. Es gibt jedoch einen Lichtblick: die kohlenstoffarme Stromerzeugung hat einen neuen Rekord mit 409 kWh pro Person erreicht, was eine erfreuliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Diese Verlagerung hin zu mehr sauberer Energie ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber trotzdem sollte der Gesamtkonsum steigen, um den wachsenden Bedürfnissen gerecht zu werden.
Vorschläge
Um den Anteil der kohlenstoffarmen Energie in Pakistan weiter zu erhöhen, wäre die Ausweitung bestehender Kern- und Solaranlagen ein sinnvoller Ansatz. Diese Technologien zeigen bereits bedeutende Erfolge im Land und können durch Investitionen weiter verstärkt werden. Beispiele aus anderen Ländern wie Frankreich und die Slowakei, wo Kernenergie mehr als die Hälfte des Stroms liefert, oder Nevada, das etwa ein Drittel seines Stroms aus Solarenergie gewinnt, können als Inspiration dienen. Darüber hinaus könnten die erfolgreichen Windenergieprojekte in Dänemark und Iowa, wo der Windanteil über 50 Prozent liegt, Anregungen für Pakistan bieten. Ein Mix aus bewährten Modellen und lokalen Anpassungen kann helfen, die Energiesicherheit und Nachhaltigkeit zu verbessern.
Geschichte
In der Geschichte der kohlenstoffarmen Energieerzeugung in Pakistan gab es bemerkenswerte Fortschritte, insbesondere im Bereich der Wasserkraft, die in den 1990er Jahren ein stetiges Wachstum verzeichnete. Nach einigen Herausforderungen Anfang der 2000er Jahre und in den 2010er Jahren folgte ein massiver Aufschwung, besonders durch die jüngsten Jahre mit bedeutendem Wachstum in Solar- und Kernenergie. Seit 2023 verzeichnete die Solarenergie einen beeindruckenden Anstieg, insbesondere im Jahr 2025 mit einem Plus von fast 18 TWh. Solche Entwicklungen zeigen, dass ein zielgerichteter und kontinuierlicher Ausbau kohlenstoffarmer Technologien erforderlich ist, um den steigenden Energiebedarf nachhaltig zu decken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.





