Norddakota hat in den letzten zwölf Monaten, von April 2025 bis März 2026, einen bemerkenswerten Mix seiner Stromkonsummuster gezeigt. Etwas mehr als die Hälfte des Stroms stammt aus fossilen Brennstoffen, wobei Kohle der dominante Energieerzeuger ist, der etwas über 50% ausmacht. Dennoch zeigt der Staat auch eine starke Neigung zu kohlenstoffarmen Energiequellen, die über 40% zum Stromverbrauch beitragen. Windkraft dominiert diesen kohlenstoffarmen Sektor mit einem bedeutenden Anteil von fast 36%, während die Wasserkraft mit fast 6% einen beeindruckenden Beitrag leistet. Gas ist mit etwa 5% eher ein marginaler Akteur, was die Dominanz von Kohle und Windkraft in der Stromerzeugungslandschaft Norddakotas unterstreicht.
Wächst der Strom in North Dakota?
Betrachtet man das Wachstum des Stromverbrauchs in Norddakota, so gibt es leichte Anzeichen für eine Stagnation. Der derzeitige Gesamtstromverbrauch liegt bei 53.042 kWh pro Person, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Rekordjahr 2024 darstellt, das bei 53.429 kWh pro Person lag. Im Bereich der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gibt es ebenfalls einen kleinen Rückgang, da die aktuellen Werte nur 21.977 kWh pro Person erreichen, verglichen mit dem vorherigen Höchststand von 22.014 kWh im Jahr 2025. Diese leichten Rückgänge sind besorgniserregend, da der Bedarf an sicherem Stromwachstum hoch ist, insbesondere angesichts der dringenden Notwendigkeit, fossile Brennstoffe zu ersetzen und Kohlenstoffemissionen zu reduzieren.
Vorschläge
Um den Anteil der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zu erhöhen, sollte Norddakota seine Windkraftkapazitäten weiter ausbauen, da diese Technologie bereits signifikante Beiträge leistet. Ein weiterer Ausbau könnte aus dem Studium der Erfolge anderer Regionen resultieren; so könnte Norddakota zum Beispiel von Staaten wie Iowa und South Dakota lernen, wo der Windanteil sehr hoch ist. Für eine breitere Energiemischstrategie könnte Norddakota auch die Einführung der Kernkraft in Betracht ziehen, ein Bereich, in dem Länder wie Frankreich und der US-Bundesstaat Illinois bemerkenswerte Erfolge bei der Bereitstellung einer stabilen und sauberen Energiequelle verzeichnen. Diese Maßnahmen könnten die Stromerzeugung nicht nur nachhaltiger machen, sondern auch die Abhängigkeit von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen verringern.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
Blickt man auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Norddakota, zeigt sich in den letzten Jahren eine deutliche Dynamik. Insbesondere in den Jahren 2024 und 2025 erlebte die Windenergie ein bemerkenswertes Wachstum mit Zuwächsen von 0,3 und 0,6 TWh. Im selben Zeitraum erholte sich die Wasserkraft leicht und steigerte sich leicht von einem Rückgang um 0,1 TWh im Jahr 2024 auf einen geringen Anstieg im folgenden Jahr. Im letzten Jahr, 2026, gab es einen kleinen Rückgang in der Windenergieproduktion um 0,3 TWh, während die Wasserkraftversorgung einen kleinen Zuwachs von 0,2 TWh verbuchte. Diese Schwankungen heben die Notwendigkeit hervor, nachhaltig stabile Wachstumsstrategien für kohlenstoffarme Energiequellen zu entwickeln, um langfristig auf dem richtigen Kurs zu bleiben.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.













