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Elektrizität in Montenegro im Jahr 2024

3.082 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1.269 #64
5.386 kWh/person Gesamtelektrizität
-2.226 #85
352 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
57 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-11 #61

Zurzeit wird in Montenegro mehr als die Hälfte des Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt, wobei die Wasserkraft fast die gesamte kohlenstoffarme Energie mit knapp der Hälfte der Stromerzeugung in Anspruch nimmt. Ergänzt wird dies durch Wind- und Solarenergie, die zusammen jedoch nur einen bescheideneren Beitrag leisten. Die Kohlenstoffemissionen durch Stromerzeugung sind weiterhin durch den starken Einsatz von Kohle geprägt, der nahezu 40% des Strommixes ausmacht. Netto-Importe tragen nur in geringem Maße zur Stromversorgung bei, sodass Montenegro im Großen und Ganzen auf lokale Erzeugungsquellen angewiesen ist.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Montenegro?

Ein Blick auf den Trend der Stromnutzung zeigt beunruhigende Anzeichen eines Rückgangs. Die Pro-Kopf-Stromnutzung ist seit dem Rekordwert von 7.612 kWh im Jahr 2006 um fast 30% auf 5.386 kWh im Jahr 2024 zurückgegangen. Besonders besorgniserregend ist der Rückgang der kohlenstoffarmen Stromproduktion, die pro Kopf ebenfalls um eine wesentliche Menge von 1.269 kWh zurückging. Diese rückläufige Entwicklung weist auf Herausforderungen im Bereich der Energiepolitik und -infrastruktur hin, zumal der Bedarf an sauberer Energie weiter wachsen wird, um den Klimazielen gerecht zu werden und die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu steigern, könnte Montenegro von den Strategien anderer Länder lernen, die erfolgreich ebensolche Energienutzung skalieren konnten. So beeindruckt beispielsweise die Nutzung von Windenergie in Dänemark mit 58% der Stromerzeugung, eine Strategie, die auch in Südamerikanischen Staaten wie Uruguay, ebenfalls mit Wind, Erfolg hatte. Zudem sind erfolgreiche Solarinitiativen, wie sie in Kalifornien und Nevada umgesetzt wurden, lohnenswerte Modelle. Ein ambitionierter Vorstoß in die Solar- und Nukleartechnik könnte Montenegro helfen, eine grünere und dauerhaft nachhaltige Energielandschaft zu gestalten. Länder wie Frankreich und die Slowakei zeigen, wie effektiv die Kernenergie genutzt werden kann, um die Emissionen zu senken und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Historie der kohlenstoffarmen Stromerzeugung Montenegros traten über mehrere Jahrzehnte hinweg unterschiedliche Veränderungen auf. Insbesondere die Wasserkraftnutzung unterlag Schwankungen, wobei größere Zu- und Abnahmen zu verzeichnen waren. Anfänglich in den Jahren 2008 bis 2010 gab es einen positiven Trend in der Wasserkrafterzeugung, doch die fortlaufenden Schwankungen deuten auf instabile oder ungenutzte Kapazitäten hin. 2019 verzeichnete Montana mit dem Beginn der Windkraftnutzung zwar erste Fortschritte in der Diversifizierung der kohlenstoffarmen Energiequellen, jedoch sind konsistente und nachhaltige Maßnahmen erforderlich, um den Energiemix im weiteren Verlauf stärker zu transformieren und stabilisieren. Eine umsichtige Planung könnte Montenegro helfen, in Zukunft eine konstante Zunahme an kohlenstoffarmer Elektrizität zu erreichen und so einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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