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Elektrizität in Kirgisistan im Jahr 2025

1.592 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-971 #98
2.322 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.206 #126
209 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+137 #43
69 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-25 #40

Derzeit stammt mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs in Kirgisistan aus kohlenstoffarmen Quellen, mit einem überwältigenden Anteil von 69%, der durch Wasserkraft erzeugt wird. Diese beeindruckende Dominanz der sauberen Energiequellen trägt erheblich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei und hebt die Rolle der Wasserkraft als Eckpfeiler der Energieerzeugung hervor. Allerdings stammt ein erheblicher Teil der Energie auch aus fossilen Brennstoffen, wobei 18% des Stroms aus Kohle und Gas produziert werden. Dies ist ein Bereich, in dem weitere Verbesserungen möglich sind, insbesondere angesichts der 14%igen Abhängigkeit von Netto-Importen, was auf gewisse Schwachstellen in der inländischen Energieproduktion hindeutet.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen Ember und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Kirgisistan?

Trotz der Fortschritte bei der kohlenstoffarmen Energieerzeugung ist der gesamte Stromverbrauch pro Person in Kirgisistan im Vergleich zu früheren Jahrzehnten gesunken. Die aktuelle Pro-Kopf-Stromnutzung liegt bei 2322 kWh, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zur historischen Höchstmarke von 3528 kWh im Jahr 1990 bedeutet. Ähnlich verhält es sich bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die von ihrem Spitzenwert im Jahr 1996 mit 2562 kWh auf nunmehr 1592 kWh zurückgegangen ist. Dieser Rückgang der sauber erzeugten Strommengen ist beunruhigend und deutet darauf hin, dass Kirgisistan noch Potential hat, die Nutzung sauberer Energiequellen zu intensivieren, um künftige Herausforderungen zu meistern.

Vorschläge

Kirgisistan kann seine kohlenstoffarme Stromerzeugung deutlich steigern, indem es sich an erfolgreichen Regionen orientiert. Besonders der Ausbau von Solar- und Kernenergie bietet großes Potential. Betrachtet man zum Beispiel Länder wie Frankreich und die Slowakei, die jeweils mehr als 60% ihres Stroms mithilfe von Kernenergie erzeugen, oder Dänemark, das 60% seines Stroms durch Windkraft generiert, gewinnt man wertvolle Einsichten. Die Betrachtung dieser Vorbilder zeigt, dass durch den Ausbau von Solar- und Windkraft sowie durch die Einführung oder den Ausbau von Kernenergie ein großer Fortschritt erzielt werden kann. Ein kombiniertes Vorgehen könnte Kirgisistan helfen, seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und eine grünere, nachhaltigere Energiezukunft zu gestalten.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Kirgisistan zeigt in den letzten Jahrzehnten ein wechselhaftes Bild. Nach einem leichten Rückgang der Wasserkraftproduktion im Jahr 1992 erlebte Kirgisistan bis Ende der 1990er Jahre einige Höhen und Tiefen, wobei die Produktion 1994 und 1996 Zuwächse verzeichnete. Die 2000er Jahre waren von Instabilität geprägt, mit Rückgängen in den Jahren 2001 und 2002, gefolgt von einem Erholungsversuch. Im letzten Jahrzehnt ist der Trend uneinheitlich geblieben, mit bedeutenden Reduktionen zwischen 2013 und 2023 und gelegentlichen Erholungen, wie die Erhöhung im Jahr 2017 zeigt. Diese unstetige Entwicklung verdeutlicht den Bedarf an einer beständigeren und diversifizierteren Strategie zur Nutzung kohlenstoffarmer Energien.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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