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Elektrizität in Kirgisistan im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Apr. 2025 – März 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
1.575 kWh/person -987
Gesamtelektrizität
2.319 kWh/person -1.209
Kohlenstoffarmer Elektrizität
68 % -26
Kohlenstoffintensität
213 gCO2eq/kWh +141

Der derzeitige Stand des Stromverbrauchs in Kirgisistan zeigt eine bemerkenswerte Dominanz kohlenstoffarmer Energieformen. Von April 2025 bis März 2026, also im Zeitraum von April bis März, stammten etwa zwei Drittel der Elektrizität aus kohlenstoffarmer Wasserkraft, was der beeindruckenden Zahl von 68% entspricht. Im Gegensatz dazu machen fossile Brennstoffe, einschließlich Kohle und Gas, zusammen lediglich etwa 18% des Stromverbrauchs aus, wobei Kohle den Großteil davon mit 14% ausmacht. Die Netto-Importe tragen knapp 14% zur Elektrizitätsversorgung bei, was zeigt, dass Kirgisistan trotz seiner bedeutenden Innenproduktion weiterhin auf Importe angewiesen ist. Insgesamt kennzeichnet sich das Energiemix des Landes durch eine eindrucksvolle Präferenz für saubere, nachhaltige Energiequellen.

Wächst der Strom in Kirgisistan?

Trotz der jüngsten Anpassungen im Energiemix verzeichnet Kirgisistan einen rückläufigen Trend in der Pro-Kopf-Stromnutzung. Bis 2026 reduzierte sich der Elektrizitätsverbrauch auf etwa 2319 kWh pro Person, was im Vergleich zum historischen Rekordjahr 1990 einen deutlichen Rückgang darstellt. Der Verlust von 1209 kWh pro Person verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen im Energiesektor. Auch der kohlenstoffarme Stromverbrauch hat seit seinem Höchststand 1996 abgenommen, der damals 2562 kWh pro Person betrug. Die aktuellen Werte von 1575 kWh pro Person stellen einen Rückgang von fast 1000 kWh dar. Diese Tendenz ist besorgniserregend angesichts der globalen Bemühungen, Elektrizität zu fördern, insbesondere aus sauberen Quellen, um den steigenden Energiebedarf in einer elektrifizierten und technologiegetriebenen Welt zu decken.

Vorschläge

Kirgisistan könnte durch den Ausbau von Solar- und Kernenergie seinen kohlenstoffarmen Stromanteil signifikant erhöhen. Erfolgreiche Länder wie Kalifornien mit einem Solaranteil von 31% oder Frankreich, wo Kernenergie beeindruckende 67% der Elektrizität bereitstellt, bieten wertvolle Vorbilder. Insbesondere die Erschließung von Solarenergie, wie es Staaten wie Nevada vormachen, wo Solar einen relevanten Anteil von 34% erreicht, kann entscheidend sein. Zudem kann die Kernenergie, die in Ländern wie der Slowakei mit 65% oder in der Tschechischen Republik mit 42% wesentliche Beiträge leistet, als stabilisierende Grundlastquelle fungieren. Die strategische Nutzung dieser Technologien kann Kirgisistan helfen, die Energiewende zu beschleunigen und gleichzeitig seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Kirgisistan zeigen sich bemerkenswerte Schwankungen, besonders im Bereich der Wasserkraft. In den frühen 90er Jahren wurde einerseits ein Zuwachs in den Jahren 1994 und 1996 verzeichnet, aber es folgten auch Abnahmen in den darauffolgenden Jahren wie 1997 und 1998. Die 2000er Jahre spiegelten Ähnliches wider, mit einigen Jahren des Wachstums wie im Jahr 2003, aber auch Rückgängen bis 2008. In den 2010er Jahren konnte die Wasserkraft dann wieder leichte Erholungen verzeichnen. Vom Jahr 2021 bis 2023 gab es jedoch erneut Rückgänge, bevor 2024 eine leichte Erholung einzusetzen schien. Diese Geschichte aus Schwankungen zeigt die Anfälligkeit der alleinigen Abhängigkeit von Wasserkraft und unterstreicht die Notwendigkeit, den Energiemix zu diversifizieren, um eine nachhaltige und stabile Stromversorgung sicherzustellen.

* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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