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Elektrizität in Tennessee im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
6.461 kWh/person -104
Gesamtelektrizität
16.160 kWh/person +164
Kohlenstoffarmer Elektrizität
40 % -4,2
Kohlenstoffintensität
327 gCO2eq/kWh +17

Von Juli 2025 bis Juni 2026 wurden in Tennessee rund 40 % des Stromverbrauchs durch kohlenstoffarme Stromerzeugung gedeckt. Kernenergie lieferte mit knapp 32 % den größten Beitrag, gefolgt von Wasserkraft mit gut 6 % und Solarstrom mit knapp 2 %, überwiegend aus Anlagen von Versorgungsbetrieben. Fossile Brennstoffe deckten rund 29 % des Stromverbrauchs: etwa 15 % entfielen auf Kohle und 14 % auf Gas. Weitere 31 % stammten aus Netto-Importen. Da deren Erzeugungsmix nicht angegeben ist, lassen sie sich hier nicht eindeutig der kohlenstoffarmen oder fossilen Stromversorgung zuordnen.

Wächst der Strom in Tennessee?

Der Stromverbrauch pro Kopf wächst leicht: Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 16.160 kWh pro Person und übertrifft den bisherigen Rekord von 2025 um 164 kWh, also etwa 1 %. Die kohlenstoffarme Stromerzeugung hält damit jedoch noch nicht vollständig Schritt. Sie erreicht rund 6.460 kWh pro Person und liegt damit etwa 104 kWh beziehungsweise knapp 2 % unter ihrem Rekord von 2023. Der neue Verbrauchsrekord ist ein positives Zeichen für eine wachsende Stromversorgung; der Rückstand bei sauberem Strom zeigt zugleich, dass Tennessee stärker ausbauen sollte, um die zusätzliche Nachfrage durch Elektrifizierung und KI kohlenstoffarm zu bedienen.

Vorschläge

Tennessee sollte seine bestehende Kernenergie ausbauen und durch deutlich mehr Solarstrom ergänzen. Als regional relevantes Vorbild liefert der US-Bundesstaat South Carolina rund 52 % seines Stroms aus Kernenergie; im US-Bundesstaat Illinois sind es rund 49 %. Frankreich zeigt mit etwa 67 %, wie groß der Beitrag dieser sauberen Stromquelle werden kann. Beim Solarstrom bieten die US-Bundesstaaten Texas mit 12 % und Arizona mit 19 % hilfreiche Orientierung für einen stärkeren Ausbau großer Solaranlagen und dezentraler Anlagen. Auch Wind sollte an geeigneten Standorten berücksichtigt werden: Der US-Bundesstaat Iowa erzeugt rund 57 % seines Stroms aus Wind, Oklahoma etwa 45 %. Diese Regionen zeigen unterschiedliche Wege zu mehr kohlenstoffarmer Stromerzeugung, wobei Tennessee besonders auf seine starke Kernenergiebasis und das Ausbaupotenzial der Solarenergie setzen kann.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die jüngste Entwicklung von 2024 bis 2026 war vor allem durch starke Schwankungen der Kernstromerzeugung geprägt. In den Jahren 2024 und 2025 sank sie gegenüber dem jeweiligen Vorjahr um 5,8 beziehungsweise 2,9 TWh. Dieser erhebliche Verlust sauberer Stromerzeugung war ein bedenklicher Rückschritt beim Ziel einer wachsenden kohlenstoffarmen Stromversorgung. Der kräftige Anstieg um 8,2 TWh im Jahr 2026 ist deshalb besonders erfreulich, gleicht die beiden vorherigen Rückgänge zusammen aber noch nicht ganz aus. Die Wasserkraft legte 2024 um 0,9 TWh zu, sank anschließend jedoch um 0,5 TWh und 0,6 TWh. Bei Biokraftstoffen gab es in allen drei Jahren keine Veränderung; auch für Wind wurde 2024 keine Veränderung ausgewiesen. Entscheidend ist nun, die jüngste Erholung der Kernstromerzeugung zu verstetigen und durch zusätzlichen Solarstrom eine nachhaltige Wachstumsphase einzuleiten.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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