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Elektrizität in Sri Lanka im Jahr 2022

Weltweites Ranking: #84
37.1% #88 Kohlenstoffarmer Strom
44.89 % #54 Electrification
91.12 watts #155 Erzeugung pro Person
491.32 gCO2eq/kWh #138 Kohlenstoffintensität

Im Jahr 2022 betrug der Stromverbrauch in Sri Lanka insgesamt etwa 17,38 TWh. Davon entfielen mehr als die Hälfte auf fossile Brennstoffe, wobei Kohle alleine 7,06 TWh ausmachte und die restlichen fossilen Brennstoffe 10,94 TWh betrugen. Kohlenstoffarmer Strom, einschließlich Wasserkraft, sorgte für etwa 6,44 TWh. Die größte Quelle für sauberen Strom war die Wasserkraft mit 5,11 TWh. Im Vergleich zum globalen Durchschnitt von 425 Watt pro Person liegt Sri Lanka deutlich darunter. Diese niedrigen Werte könnten zu eingeschränkter wirtschaftlicher Entwicklung und einem Mangel an Versorgungssicherheit führen, was letztendlich das Potential des Landes begrenzen kann.

Vorschläge

Um den Anteil des kohlenstoffarmen Stroms zu erhöhen, könnte Sri Lanka von den Erfolgen anderer Länder lernen. China hat mit 886 TWh aus Windkraft und 584 TWh aus Solarenergie gezeigt, wie bedeutend Wind- und Solarenergie sein können. Ebenso hat Indien bemerkenswerte Fortschritte im Bereich Solarenergie mit 113 TWh und Windkraft mit 82 TWh gemacht. Sri Lanka könnte diese Strategien adaptieren, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und gleichzeitig die Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit zu verbessern. Es wäre auch klug, die Rolle der Kernenergie zu berücksichtigen, wie etwa Frankreich mit 336 TWh oder Brasilien mit 15 TWh, um eine stabile und kohlenstoffarme Stromversorgung zu gewährleisten.

Geschichte

Historisch gesehen zeigt sich, dass die Wasserkraft in Sri Lanka seit den 1980er Jahren erheblichen Schwankungen unterliegt. In den frühen 1980er Jahren und bis in die 1990er Jahre gab es sowohl erhebliche Zuwächse, wie etwa 0,9 TWh im Jahr 1984 und noch einmal 1993, als auch Rückgänge wie 1987 mit -0,5 TWh und 1996 mit -1,3 TWh. Dieses Muster setzte sich auch in den 2000er Jahren fort, mit Spitzen und Einbrüchen, wie im Jahr 2013, als die Wasserkraft um 3,6 TWh anstieg, aber 2012 einen Rückgang um -1,3 TWh verzeichnete. In den letzten zwei Jahrzehnten gab es weiterhin deutliche Schwankungen, zuletzt im Jahr 2022 mit einem Rückgang von -2,1 TWh. Diese Unregelmäßigkeiten verdeutlichen die Notwendigkeit, auf eine diversifizierte und stabile kohlenstoffarme Stromversorgung zu setzen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1980 bis 1984 die Datenquelle ist EIA.
Für die Jahre 1985 bis 2009 die Datenquelle ist Energy Institute.
Für die Jahre 2010 bis 2022 die Datenquelle ist Ember.
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