Im Jahr 2025 wird der größte Teil des Stroms in Ohio noch immer durch fossile Brennstoffe erzeugt, wobei zwei Drittel des Stroms aus dieser Quelle stammen. Erdgas trägt mehr als 45% zur Stromerzeugung bei und Kohle etwas über 20%. Bemerkenswert ist, dass fast 17% des Stroms in Ohio importiert werden. Auf der anderen Seite machen kohlenstoffarme Energiequellen, wie Kernenergie und Solarenergie, einen erheblich geringeren Anteil aus, zusammen bei rund 16%. Die Kernenergie ist mit fast 10% die größte Quelle innerhalb der kohlenstoffarmen Gruppe, gefolgt von Solarenergie, die knapp 5% ausmacht, und Windenergie mit etwa 2%.
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Wächst der Strom in Ohio?
Die Stromnachfrage in Ohio wächst, was durch den Anstieg des Pro-Kopf-Verbrauchs von 13.771 kWh im Jahr 2024 auf 14.984 kWh im Jahr 2025 deutlich wird. Dies entspricht einem Anstieg von 1.213 kWh pro Person und zeigt einen klaren Trend zur Zunahme. Parallel dazu zeigt auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Ohio ein erfreuliches Wachstum: Der Verbrauch stieg von 2.191 kWh im Jahr 2024 auf 2.471 kWh pro Person im Jahr 2025, was eine Erhöhung um 280 kWh bedeutet. Diese Entwicklung zeigt, dass Ohio auf einem positiven Weg ist, jedoch weit mehr Anstrengungen erforderlich sind, um den Anteil sauberer Energien zusätzlich zu steigern.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter zu fördern, könnte Ohio von den Erfolgen anderer Regionen lernen. Ein Blick auf Frankreich und Illinois zeigt das enorme Potenzial der Kernenergie, die dort mehr als die Hälfte des Stroms liefert. Ähnlich beeindruckend sind Dänemark und Iowa, wo die Windenergie fast zwei Drittel der Stromerzeugung ausmacht. Darüber hinaus erzielt Kalifornien bemerkenswerte Erfolge im Bereich Solarenergie mit einem Anteil von über 30%. Durch den Ausbau der Kern- und Solarenergie könnte Ohio seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich reduzieren und gleichzeitig zur Verringerung von Luftverschmutzung und Klimaerwärmung beitragen.
Geschichte
In der jüngeren Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Ohio war das Jahr 2024 von einem bemerkenswerten Wachstum in der Kernenergie um 1,7 TWh geprägt, während 2025 ein Rückgang um 0,8 TWh zu verzeichnen war. Unverkennbar ist dabei der Bedarf, stabile Wachstumsraten insbesondere im Bereich der Kernenergie zu sichern. Der Windenergie-Sektor verzeichnete 2025 eine erfreuliche Zunahme um 0,2 TWh. Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Ausbau kohlenstoffarmer Technologien erfolgen muss, um sowohl den steigenden Energiebedarf zu decken, als auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.





