Der aktuelle Zustand des Stromverbrauchs in New York zeigt eine interessante Verteilung der Stromerzeugungsquellen über die letzten zwölf Monate von September 2024 bis August 2025. Mehr als die Hälfte der Elektrizität in New York stammt aus kohlenstoffarmer Energie, wobei Gas und Netto-Importe jeweils fast ein Drittel der Einflüsse auf die Gesamtbilanz haben. Kohlenstoffarme Quellen machten insgesamt rund 44% des Stromverbrauchs aus, wobei Kernenergie und Wasserkraft mit jeweils über 15% eine wesentliche Rolle spielten. Solar- und Windenergie trugen fast ein Zehntel zur Stromproduktion bei, was die positive Tendenz in Richtung sauberer Energie in New York verdeutlicht.
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Wächst der Strom in New York?
Was das Wachstum des Stromverbrauchs in New York angeht, ist die Situation eher besorgniserregend. Der aktuelle Pro-Kopf-Verbrauch beträgt 8175 kWh, was einen Rückgang um 572 kWh im Vergleich zum Rekordjahr 2005 darstellt. Ebenso ist der Pro-Kopf-Anteil der kohlenstoffarmen Erzeugung seit dem bisherigen Höchststand von 2019 um 706 kWh gesunken. Diese Zahlen deuten auf eine Stagnation oder sogar einen Rückgang sowohl im Gesamtverbrauch als auch in der Nutzung von sauberen Energiequellen hin, was negative Auswirkungen auf den Fortschritt im Bereich grüner Technologien haben könnte.
Vorschläge
Um den Anteil der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in New York zu erhöhen, könnte die Regierung die bestehende Kernenergiekapazität ausbauen, da diese bereits ein bedeutender Teil der Stromerzeugung ist. Erfolgreiche Regionen wie Frankreich, wo Kernkraftwerke 70% der Elektrizität liefern, oder New Hampshire mit 54%, könnten als Modell dienen. Außerdem zeigt Nevada, indem es 33% seines Stroms aus Solarenergie bezieht, das Potenzial dieser Energieform für New York. Der Ausbau von Solar- und Kernenergie würde nicht nur den sauberen Stromanteil in New York steigern, sondern auch den Kampf gegen Klimawandel und Luftverschmutzung unterstützen.
Geschichte
In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in New York gab es eine Reihe bedeutender Entwicklungen. Im Jahr 2005 gab es eine Zunahme der Stromproduktion sowohl aus Wasserkraft als auch aus Kernenergie um jeweils 1,8 TWh. Die 2010er Jahre waren von Schwankungen geprägt, insbesondere im Bereich der Kernenergie, die 2010 und 2012 drastisch zurückging und auch in den letzten Jahren von bedeutenden Rückgängen gezeichnet war. Diese kritische Phase in der Entwicklung der Kernenergie erfordert dringend ein strategisches Umdenken, um den Übergang in eine saubere Energiezukunft zu sichern und zu beschleunigen.