Im Jahr 2025 stammt mehr als die Hälfte des in New York verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen. Kernenergie macht knapp 18% des Stromangebots aus und Wasserkraft fast 16%. Solarenergie liegt bei etwa 6% und Windenergie bei etwas mehr als 4%. Hingegen steuern fossile Brennstoffe, überwiegend Gas, rund 39% zur Stromerzeugung bei. Nettoimporte ergänzen das Angebot um etwa 16%. Diese Stromzusammensetzung zeigt, dass New York einen bedeutenden Anteil seines Stroms aus sauberen und nachhaltigen Quellen bezieht, jedoch bleibt der Anteil fossiler Brennstoffe noch beträchtlich und bietet so Raum für Optimierung.
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Wächst der Strom in New York?
Der Stromverbrauch in New York hat zugenommen, von zuvor 7.812 kWh pro Person im Jahr 2024 auf 8.248 kWh pro Person im Jahr 2025. Dies stellt einen Anstieg von 436 kWh pro Person dar. Ebenso stieg die Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom, von 3.517 kWh pro Person 2024 auf 3.685 kWh pro Person 2025, was einer Zunahme von 167 kWh pro Person entspricht. Diese positiven Entwicklungen in Verbrauch und kohlenstoffarmer Erzeugung sind ermutigend und deuten auf ein wachsendes Engagement in der Förderung sauberer Energien hin. Es bleibt wichtig, diesen Aufwärtstrend fortzusetzen, um den wachsenden Anforderungen der Elektrifizierung und des technologischen Fortschritts Rechnung zu tragen.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in New York weiter auszubauen, wäre es sinnvoll, die vorhandene Kernenergieerzeugung zu erweitern, da diese bereits einen großen Beitrag leistet. Ein Blick auf erfolgreiche Regionen zeigt, dass Länder wie Frankreich und die Slowakei mit einem bemerkenswerten Kernenergieanteil von 67% bzw. 66% Vorbilder sein können. Auch Staaten wie South Carolina und Illinois, die jeweils rund 50% ihres Stroms aus Kernenergie gewinnen, bieten wertvolle Lektionen. Solartechnologien bieten ebenfalls gewaltiges Potenzial; Kalifornien und Nevada nutzen bereits über 30% ihrer Stromversorgung aus Solarenergie. New York könnte von deren Erfahrungen lernen und den Ausbau von Solar- sowie Kernkraftwerken vorantreiben, um den Anteil der sauberen Energie signifikant zu erhöhen.
Geschichte
In den letzten Jahren hat New York positive Schritte bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung unternommen, insbesondere seit 2024. In jenem Jahr verzeichneten Windkraftwerke einen Anstieg von 1,2 TWh, obwohl Wasserkraft und Kernenergie beide um 0,5 TWh zurückgingen. Im Jahr 2025 hingegen verbesserte sich die Kernenergieerzeugung um 1,3 TWh, während die Windenergie leicht um 0,9 TWh zunahm. Gleichzeitig macht der Rückgang der Wasserkrafterzeugung um 2,2 TWh deutlich, dass es Herausforderungen gibt, diese wichtige Quelle wieder zu stärken. In jedem Fall ist der kontinuierliche Ausbau und die Förderung kohlenstoffarmer Energien entscheidend, um sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch die Umweltziele zu unterstützen.





