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Elektrizität in Mongolei im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #123
9.0% #156 Kohlenstoffarmer Strom
26.79 % #113 Electrification
281.31 watts #113 Erzeugung pro Person
747.44 gCO2eq/kWh #214 Kohlenstoffintensität

Die Stromerzeugung in der Mongolei basiert zu 100% auf fossilen Energien, hauptsächlich aus Kohle mit einer Gesamtleistung von 7.51 TWh im Jahr 2023. Im Vergleich dazu liegt der weltweite Durchschnitt bei etwa 410 Watt pro Person. Eine so starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen kann negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, darunter die Verstärkung des Treibhauseffekts und die Verschmutzung der Luft. Darüber hinaus sind diese Energiequellen endlich und ihre Verfügbarkeit kann in der Zukunft nicht gewährleistet werden. Die Mongolei liegt daher weit unter dem globalen Durchschnitt bei der Stromerzeugung und ist dringend auf Alternativen angewiesen, um ihre Stromversorgung nachhaltiger und zukunftssicher zu gestalten.

Vorschläge

Vor dem Hintergrund können wir auf erfolgreiche Beispiele aus anderen Ländern verweisen, die die Mongolei für ihren eigenen Fortschritt nutzen könnte. Länder wie China und die USA, die in der Lage sind, hohe Mengen an sauberer Energie zu erzeugen, könnten Vorbilder sein. Nimmt man Beispiele, die klimatisch und geographisch Ähnlichkeiten zur Mongolei aufweisen, so stechen hier vor allem China sowie die USA hervor, die erhebliche Mengen an Wind- und Solarenergie produzieren, mit jeweils 964 TWh bzw. 425 TWh. Aber auch die Nutzung der Kernenergie, wie durch die USA mit 775 TWh oder Frankreich mit 319 TWh bewiesen, könnte eine effektive Möglichkeit für die Mongolei darstellen. Das Land könnte von diesen Ländern lernen und ähnliche Technologien implementieren, um ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den Anteil an kohlenstoffarmer Energie zu erhöhen.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in der Mongolei ist relativ jung und größtenteils auf den Beginn des 21. Jahrhunderts begrenzt. Vor 2008 gab es praktisch keine Erzeugung aus kohlenstoffarmen Energiequellen. Die wesentlichen Entwicklungen begannen im Jahr 2013 mit der ersten signifikanten Windkraftproduktion von 0,1 TWh. Diese Entwicklung setzte sich in den folgenden Jahren fort, wobei die Windkraft im Jahr 2023 ein leichtes Wachstum von 0,3 TWh verzeichnete. Inzwischen ist es allerdings auch zu Rückschlägen gekommen, wie dem Rückgang der Windenergie um 0,1 TWh im Jahr 2022. Die Entwicklung der Solarenergie blieb während dieses Zeitraums leider stagnierend bei 0 TWh. Im Allgemeinen ist der Beitrag der kohlenstoffarmen Energie zur Gesamtstromerzeugung in der Mongolei bislang sehr gering, was die dringende Notwendigkeit zur Steigerung dieses Anteils unterstreicht.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1980 bis 1984 die Datenquelle ist EIA.
Für die Jahre 1985 bis 1989 die Datenquellen sind EIA und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1990 bis 2018 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2019 bis 2022 die Datenquelle ist Ember.
Für das Jahr 2023 die Datenquelle ist Ember.
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