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Elektrizität in Mongolei im Jahr 2024/2025

232 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
2.581 kWh/person Gesamtelektrizität
-456 #122
747 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+189 #208
9,0 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1,5 #172

Der derzeitige Stand des Stromverbrauchs in der Mongolei zeigt eine klare Dominanz der fossilen Brennstoffe. Von Juli 2024 bis Juni 2025 stammen fast alle Elektrizität, genauer gesagt 91%, aus Kohle. Kohlenstoffarme Energiequellen wie Wind machen lediglich rund 9% des Strommixes aus. Es ist offenkundig, dass die Mongolei stark von kohlebasiertem Strom abhängig ist, während der Anteil an sauberem Strom noch stark ausbaufähig ist. Diese geringe Nutzung von kohlenstoffarmen Quellen hebt hervor, dass der Übergang zu nachhaltigeren Energiequellen in der Mongolei noch in seinen Anfängen steckt.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, Ember und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Mongolei?

Betrachtet man die aktuelle Entwicklung des Stromverbrauchs in der Mongolei, so ist ein Rückgang feststellbar. Der letzte gemessene Jahresverbrauch liegt bei 2581 kWh pro Person, was einen Rückgang um 456 kWh pro Person im Vergleich zum bisherigen Höchstwert im Jahr 2024 darstellt. Dieser Rückgang ist ein Grund zur Besorgnis, da der Bedarf an Elektrizität, besonders im Hinblick auf zukünftige Technologien und die Elektrifizierung, steigen könnte. Auch der Anteil von kohlenstoffarmem Strom ist im Rückgang begriffen: von einem Höchststand von 249 kWh pro Person im Jahr 2021 auf aktuell 232 kWh pro Person. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit, die Stromerzeugung, besonders bei kohlenstoffarmen Quellen, deutlich zu steigern.

Vorschläge

Um den Anteil an kohlenstoffarmer Elektrizität zu erhöhen, kann die Mongolei von erfolgreichen Ländern lernen. Besonders im Bereich der Windenergie kann sich die Mongolei Beispiele an Ländern wie Dänemark und Südafrika nehmen, die mehr als die Hälfte ihrer Elektrizität aus Windkraft generieren. Auch die Förderung der Kernenergie könnte eine entscheidende Rolle spielen. Länder wie die Slowakei und die Ukraine produzieren einen Großteil ihrer Elektrizität durch Kernkraft. Zudem sollte die Mongolei verstärkt in Solarenergie investieren, inspiriert von Nationen wie Libanon, die fast ein Drittel ihres Stroms aus Solar beziehen. Eine Kombination aus Wind- und Solarenergie, ergänzt durch Kernkraft, könnte den Energiemix der Mongolei nachhaltiger und grüner gestalten.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Ein Rückblick auf die Geschichte kohlenstoffarmer Elektrizität in der Mongolei zeigt eine langsame Entwicklung. In den späten 2000er Jahren lag der Fokus auf Wasserkraft, die jedoch keine signifikanten Steigerungen verzeichnete. Es wurden erste Schritte in Richtung Windkraft unternommen, beginnend 2013, gefolgt von kleinen Zuwächsen in der Wind- und Solarenergie in den frühen 2020er Jahren. In den letzten Jahren, besonders 2025, verzeichnete die Mongolei wieder ein kleines Wachstum in der Windenergie, nachdem es 2022 einen Rückgang gegeben hatte. Diese inkonsistente Entwicklung ist problematisch und deutet darauf hin, dass verstärkte Anstrengungen notwendig sind, um die Kohlenstoffabhängigkeit zu mindern und den Anteil an grüner Energie zu erhöhen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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