Elektrizität in Mongolei im Jahr 2025
Derzeit zeichnet sich der Stromverbrauch in der Mongolei durch einen bemerkenswerten Anteil an fossilen Brennstoffen aus, wobei Kohle fast die gesamte Stromproduktion ausmacht. Kohlenstoffarme Energie wie Windenergie trägt einen relativ kleinen Teil bei, nämlich weniger als ein Zehntel. Der fast ausschließliche Einsatz von Kohle zur Stromerzeugung wirft angesichts der dringenden Notwendigkeit, den Klimawandel zu bekämpfen und die Luftverschmutzung zu minimieren, erhebliche Bedenken auf. Deshalb sollte die Mongolei auf kohlenstoffarme Alternativen setzen, um den Anteil sauberer Energiequellen zu erhöhen und die Abhängigkeit von Kohle zu verringern.
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Wächst der Strom in Mongolei?
Die derzeitige Situation beim Stromverbrauch in der Mongolei weist auf einen Rückgang hin. Die Pro-Kopf-Stromnutzung ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 323 kWh gesunken. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung hat einen Rückgang von 16 kWh pro Person erlebt. Dies deutet darauf hin, dass die nationale Elektrizitätslandschaft stagniert ist und möglicherweise die Nachhaltigkeitsziele für die Zukunft gefährdet. Angesichts der globalen Trends zur Elektrifizierung und zunehmender Anforderungen durch Technologien wie künstliche Intelligenz ist es entscheidend, dass die Mongolei diese rückläufige Entwicklung umkehrt und den Anstieg der sauberen Stromerzeugung priorisiert.
Vorschläge
Um den Anteil der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zu erhöhen, könnte die Mongolei von anderen Regionen lernen, die erfolgreich in Kern- und Solarenergie investiert haben. Frankreich und die Slowakei generieren mehr als zwei Drittel ihres Stroms aus Kernenergie, was ihre Effizienz bei der Nutzung dieser sauberen Energieform zeigt. In Bezug auf Windenergie ist Dänemark führend, indem es 60 % seines Stroms aus Windenergie gewinnt. Ähnlich könnte die Mongolei von solarrelevanten Ländern wie Nordmazedonien lernen, das fast die Hälfte seines Stroms aus Solarenergie erzeugt. Die Kombination aus massiven Investitionen in Solar- und Windkraft sowie einem langfristigen Engagement in den Bau von Kernkraftwerken könnte der Schlüssel für die Mongolei sein, um eine nachhaltigere und sauberere Energiestruktur zu etablieren.
Geschichte
In den letzten Jahren hat sich die Stromerzeugung aus kohlenstoffarmen Energiequellen in der Mongolei langsam entwickelt. Seit 2009 hat die Wasserkraft keine nennenswerten Zuwächse verzeichnet. Windenergie begann 2013 einen leichten Anstieg zu zeigen, während Solarenergie erst 2019 erstmals messbar wurde. Trotz dieser Fortschritte gab es 2022 einen leichten Rückgang der Windproduktion, gefolgt von einem erneuten Anstieg 2025. Diese zyklischen Veränderungen deuten darauf hin, dass die Bemühungen um die Förderung kohlenstoffarmer Energien bisher nicht konstant erfolgten. Ein strategischerer Ansatz mit klaren Zielen könnte der Mongolei helfen, eine kontinuierliche und signifikante Steigerung ihrer Produktion aus Niedrigemissionsquellen zu erreichen.


