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Elektrizität in Minnesota im Jahr 2024/2025

5.653 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-302 #30
12.452 kWh/person Gesamtelektrizität
-1.936 #42
327 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+3,7 #95
45 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1,9 #83

In den letzten zwölf Monaten, von September 2024 bis August 2025, war die Stromerzeugung in Minnesota eine interessante Mischung aus kohlenstoffarmen und fossilen Energieträgern. Kohlenstoffarme Energiequellen, wie Wind, Kernenergie, Solar, Biokraftstoffe und Wasserkraft, machten zusammen mehr als 45% der gesamten Stromerzeugung aus. Allein Wind trug dazu bei, indem er rund 21% der Elektrizität lieferte, gefolgt von Kernenergie mit etwa 17%. Solar trug fast 5% bei, während Biokraftstoffe und Wasserkraft zusammen knapp über 2% zur Erzeugung beitrugen. Auf der anderen Seite machten fossile Brennstoffe etwa 37% aus, aufgeteilt in Gas mit etwa 19% und Kohle mit fast 19%. Der Rest der Elektrizität stammte aus Netto-Importen, die rund 17% des Verbrauchs in Minnesota abdeckten.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Minnesota?

Ein Blick auf den Stromverbrauch in Minnesota zeigt, dass die Gesamtnachfrage seit einem Rekordhoch im Jahr 2006 rückläufig ist. Im Jahr 2025 lag der Verbrauch bei 12.452 kWh pro Person, was einem Rückgang von fast 2.000 kWh pro Person im Vergleich zum Höchststand von 14.388 kWh im Jahr 2006 entspricht. Ebenso hat der kohlenstoffarme Stromverbrauch seit 2022 abgenommen, obwohl er fast die Hälfte des gesamten Verbrauchs ausmacht, und fiel von 5.954 kWh auf 5.653 kWh pro Person, was ein enttäuschendes Bild für die Bemühungen um saubere Energieerzeugung darstellt. Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit, den Fokus auf den Ausbau kohlenstoffarmer Stromerzeugung zu legen, insbesondere um die wachsendem Nachfrage nach Elektrifizierung und neuen Technologien zu erfüllen.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu steigern, sollte Minnesota den Ausbau von Kernenergie und Windkraft in Betracht ziehen, da diese bereits große Teile der Elektrizität liefern. Der Staat kann von Regionen und Ländern lernen, die bemerkenswerte Fortschritte in diesen Bereichen gemacht haben. Frankreich und die Slowakei beziehen mehr als die Hälfte ihrer Elektrizität aus Kernenergie, während Iowa und Dänemark ihre Stromerzeugung zu etwa 60% bzw. 59% aus Windkraft decken. Diese Regionen zeigen, dass ein strategischer Fokus auf diese Energiequellen einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen leisten kann. Außerdem könnte Minnesota von sonnenreicheren Staaten oder Ländern wie Nevada und Kalifornien, die 33% bzw. 29% ihrer Elektrizität aus Solarenergie gewinnen, lernen und die Solarenergie weiter ausbauen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Minnesota zeigt eine wechselhafte, aber gleichzeitig vielversprechende Entwicklung, insbesondere im Bereich der Wind- und Kernenergie. In den frühen 2000er Jahren verzeichnete Minnesota einen deutlichen Zuwachs an Windenergie, insbesondere in den Jahren 2005, 2008 und 2011. Bemerkenswerte Anstiege in der Windenergie wurden auch 2014 und 2022 beobachtet. Die Kernenergie durchlief im letzten Jahrzehnt sowohl Höhen als auch Tiefen, wobei signifikante Rückgänge, wie 2009 oder 2011, oft schnell durch Anstiege, etwa im Jahr 2014 und 2016, ausgeglichen wurden. Leider gab es 2023 einen starken Rückgang in der Kernenergie, was darauf hindeutet, dass stabile politische Unterstützung und strategische Investitionen erforderlich sind, um diese Energiequelle langfristig zu sichern. Minnesota sollte daher mit Vorsicht und Weitsicht planen, um zukünftige Rückschläge zu vermeiden und seine Rolle als Vorreiter in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zu stärken.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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