Aktuell wird in Minnesota mehr als die Hälfte des Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt. Windenergie trägt mit über 21% einen bedeutenden Anteil bei, während Kernenergie fast 18% der Stromerzeugung ausmacht. Solarenergie, einschließlich der Versorgungsbetriebe, liegt bei etwas über 5%. Fossile Brennstoffe machen knapp 37% des Strommixes aus, wobei Kohle und Gas jeweils etwa 19% und 18% ausmachen. Netto-Importe liefern rund 15% des benötigten Stroms und Biokraftstoffe sowie Wasserkraft tragen mit einem zusammengefassten Anteil von weniger als 3% bei. Somit zeigt sich eine klare Dominanz der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gegenüber den fossilen Brennstoffen.
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Wächst der Strom in Minnesota?
Hinsichtlich des Stromverbrauchs befindet sich Minnesota auf einem moderaten Wachstumspfad. Der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2025 beträgt 12.499 kWh, was einen geringfügigen Anstieg im Vergleich zum bisherigen Rekordwert von 12.417 kWh im Jahr 2023 bedeutet. Auch die Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom ist gestiegen, mit einem neuen Rekordwert von 5.924 kWh pro Person im Jahr 2025 im Gegensatz zu 5.411 kWh im Jahr 2024. Diese Entwicklung zeigt, dass sowohl der Gesamtstromverbrauch als auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Minnesota an Dynamik gewinnen, was ein ermutigendes Zeichen für die Zukunft ist.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Minnesota weiter zu steigern, könnte es sinnvoll sein, auf die bisherigen Erfolge in der Wind- und Kernenergie aufzubauen. Besonders die Erfahrungen aus Iowa und South Dakota zeigen, dass es möglich ist, hohe Windenergieanteile von 58% zu erreichen. Auch die Erfahrungen von Ländern wie Frankreich und Staaten wie Illinois mit ihrem hohen Anteil an Kernenergie von bis zu 67% könnten Minnesota wertvolle Anhaltspunkte liefern. Darüber hinaus kann der Ausbau von Solarenergie, wie in Nevada mit ihrem beeindruckenden Anteil von 34%, Potenzial bieten, um Minnesota noch nachhaltiger zu gestalten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter zu reduzieren.
Geschichte
In den letzten Jahren hat Minnesota bedeutende Fortschritte in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gemacht. Im Jahr 2024 stellte ein Anstieg der Windenergie um 0,4 TWh und der Wasserkraft um 0,1 TWh sowie ein leichter Rückgang der Kernenergie um 0,1 TWh fest. Das Jahr 2025 brachte einen bemerkenswerten Zuwachs der Kernenergie um 1,4 TWh sowie einen weiteren Anstieg der Windenergie um 0,6 TWh mit sich, während die Wasserkraft leicht um 0,1 TWh zurückging. Dies verdeutlicht, dass Minnesota kontinuierlich an seinem kohlenstoffarmen Energiemix arbeitet, was positiv für die langfristige Energiewende ist und den Bundesstaat in eine zunehmend nachhaltige Richtung lenkt.





