Die aktuellen Daten zur Stromerzeugung in Minnesota, die sich auf den Zeitraum von Juli 2025 bis Juni 2026 erstrecken, zeigen eine interessante Verteilung zwischen kohlenstoffarmen und fossilen Energiequellen. Der Anteil des kohlenstoffarmen Stroms liegt bei fast 48 %, wobei ein erheblicher Teil von der Windkraft (21 %) und Kernenergie (19 %) stammt. Die übrigen kohlenstoffarmen Energiequellen wie Solarenergie (5 %), insbesondere Solar (Versorgungsbetriebe) mit knapp 5 %, Biokraftstoffe (etwa 2 %) und Wasserkraft (1 %) tragen ebenfalls zum Gesamtmix bei. Fossile Brennstoffe machen rund 36 % der Stromversorgung aus, wobei Kohle (18 %) und Gas (17 %) die Hauptquellen sind. Netto-Importe tragen mit etwa 16 % zur Stromversorgung bei, was auf einen zusätzlichen Bedarf hinweist.
Wächst der Strom in Minnesota?
Der Stromverbrauch in Minnesota zeigt ein leichtes Wachstum. Der jüngste Verbrauch liegt bei etwa 12.586 kWh pro Person, was einen Anstieg von 87 kWh im Vergleich zum vorherigen Rekordjahr 2025 bedeutet. Besonders bemerkenswert ist das Wachstum der kohlenstoffarmen Stromerzeugung, die sich auf mittlerweile 6036 kWh pro Person beläuft – eine Steigerung um 112 kWh im Vergleich zu 2025. Dieses Wachstum in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung ist ein vielversprechender Trend, der zeigt, dass Minnesota auf dem richtigen Weg ist, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und eine sauberere Energiezukunft zu gestalten.
Vorschläge
Minnesota kann die kohlenstoffarme Stromerzeugung weiter steigern, indem es bestehende Technologien wie Kernenergie und Windkraft ausbaut, die bereits signifikante Mengen Strom erzeugen. Die Erfahrungen anderer Regionen bieten wertvolle Einblicke: Iowa und South Dakota sind führend in der Windenergie, während Illinois und Süd-Carolina beeindruckende Ergebnisse in der Kernenergie vorweisen. Minnesota könnte auch von den Fortschritten in der Solarenergie in Nevada und Kalifornien lernen. Durch Investitionen in diese bewährten kohlenstoffarmen Technologien kann der Staat nicht nur seinen Strommix bereichern, sondern auch zu einer nachhaltigen Energiezukunft beitragen.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
Bei einem Blick in die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Minnesota zeigt sich in den Jahren 2024 bis 2026 eine interessante Dynamik. Im Jahr 2024 nahm die Stromerzeugung durch Wind um 0,4 TWh und durch Wasserkraft um 0,1 TWh zu. Allerdings gab es einen leichten Rückgang in der Kernenergieerzeugung um 0,1 TWh. Im Jahr 2025 wurde ein bemerkenswerter Anstieg der Kernenergie um 1,4 TWh verzeichnet, begleitet von einer Zunahme der Windkraft um 0,6 TWh. Diese positiven Entwicklungen setzten sich im Jahr 2026 fort, mit einem kleinen Anstieg der Kernenergie um 0,4 TWh und Wasserkraft um 0,2 TWh, obwohl die Windkraft leicht um 0,2 TWh zurückging. Dieser Fortschritt in der Kohlenstoffarmen Energieerzeugung ist beachtenswert und zeigt, dass Minnesota seine Strategie anpasst, um eine nachhaltigere Stromversorgung sicherzustellen.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.











