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Elektrizität in Irland im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #35
39.6% #82 Kohlenstoffarmer Strom
42.80 % #66 Electrification
792.78 watts #40 Erzeugung pro Person
315.89 gCO2eq/kWh #70 Kohlenstoffintensität

Im Jahr 2023 wird der Großteil des Stroms in Irland immer noch aus fossilen Brennstoffen gewonnen, wobei diese Energiequellen über die Hälfte der gesamten Stromproduktion ausmachen. Gas spielt hier die bedeutendste Rolle und trägt etwa 45% zur Stromerzeugung bei. Kohle trägt dazu bei, jedoch in deutlich geringerem Umfang mit nur etwa 3%. Bei den kohlenstoffarmen Stromquellen ist Windenergie dominierend und erzeugt fast ein Drittel des gesamten Stroms in Irland. Andere Formen von kohlenstoffarmem Strom wie Solarenergie und Wasserkraft leisten kleinere Beiträge, liegen jedoch zusammen mit Biomasse immer noch knapp unter 40%. Zudem nutzt Irland Netto-Importe, die etwa 9% zum gesamten Strommix beitragen.

Vorschläge

Um den Anteil des kohlenstoffarmen Stroms in Irland zu erhöhen, wäre eine Expansion der bereits erfolgreichen Windenergie sinnvoll. Die Erfahrungen von Ländern wie Dänemark, das über 50% seines Stroms durch Wind erzeugt, zeigen, dass eine verstärkte Nutzung dieser Technologie eine sinnvolle und nachhaltige Option darstellt. Zusätzlich könnte Irland von anderen europäischen Ländern wie Frankreich und der Slowakei lernen, die einen hohen Anteil ihres Stroms durch Kernenergie erzeugen. Frankreich, zum Beispiel, bezieht rund 65% seines Stroms aus Kernenergie, was auf eine äußerst stabile und kohlenstoffarme Stromquelle hinweist, die auch für Irland von Vorteil sein könnte.

Geschichte

In der Geschichte Irlands gab es bedeutende Fortschritte bei der Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom, insbesondere durch die kontinuierliche Entwicklung der Windenergie. Zu Beginn der 2000er Jahre stieg die Stromerzeugung durch Wasserkraft im Jahr 2002 um 0,3 TWh. Mitte der 2000er Jahre bis zum Ende des Jahrzehnts wuchs die Windenergie jedes Jahr, wobei besonders 2011 mit einem Anstieg von 1,6 TWh hervorzuheben ist. Trotz einiger Rückschläge, wie 2012 und 2016, setzte sich das Wachstum fort, und 2020 erreichte Windenergie einen Spitzenanstieg von 2,2 TWh. In den letzten Jahren, 2021 und 2022, gab es weitere bedeutende Entwicklungen, darunter ein Rückgang um 1,8 TWh im Jahr 2021, gefolgt von einem erneuten Anstieg von 1,4 TWh im Jahr 2022. Solarenergie zeigte 2023 ebenfalls Anzeichen eines bedeutenden Wachstums mit einem Anstieg von 0,4 TWh.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1980 bis 1984 die Datenquelle ist EIA.
Für die Jahre 1985 bis 1989 die Datenquelle ist Energy Institute.
Für die Jahre 1990 bis 1999 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2000 bis 2010 die Datenquelle ist Ember.
Für die Jahre 2011 bis 2017 die Datenquelle ist IEA.
Für das Jahr 2018 die Datenquellen sind IEA und IEA (Importe/Exporte).
Für das Jahr 2019 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2020 bis 2023 die Datenquelle ist Ember.
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