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Elektrizität in Irland im Jahr 2024

2.685 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-66 #70
6.509 kWh/person Gesamtelektrizität
-345 #74
301 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
-4,6 #81
41 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-2,2 #95

Im Jahr 2024 ist der Stromverbrauch in Irland deutlich diversifiziert, wobei fossile Brennstoffe einen leicht dominierenden Anteil ausmachen. Etwa 45% des Stroms stammen aus fossilen Quellen, insbesondere Gas, das nahezu 41% des gesamten Stromverbrauchs ausmacht. Auf der anderen Seite wird mehr als 40% des Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt. Windenergie ist dabei besonders hervorzuheben, da sie etwa ein Drittel des Stroms liefert. Es gibt weitere Beiträge von Wasserkraft, Biofuels und Solarenergie, die gemeinsam etwa 8% des Gesamtstromverbrauchs ausmachen. Netto-Importe decken darüber hinaus mehr als ein Zehntel des Bedarfs. Dieser Mix zeigt zwar ein Engagement für kohlenstoffarme Energie, doch fossile Brennstoffe spielen weiterhin eine große Rolle.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, Ember, Eurostat und IEA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Irland?

Der Stromverbrauch pro Kopf in Irland liegt aktuell bei etwa 6500 kWh und bleibt hinter dem Rekordjahr 2006 zurück, als jeder Einwohner fast 6900 kWh verbrauchte. Dies deutet auf eine Stagnation oder sogar einen leichten Rückgang im Gesamtstromverbrauch hin. Traurigerweise ist auch die Erzeugung von kohlenstoffarmem Strom im Rückgang begriffen, mit einem Pro-Kopf-Verbrauch, der leicht hinter seinem Hoch im Jahr 2020 zurückbleibt. Dies ist eine besorgniserregende Nachricht, da das Ziel sein sollte, den Anteil der kohlenstoffarmen Energie zu steigern, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Irland zu steigern, sollte der Fokus auf der weiteren Expansion der Windenergie liegen, da diese bereits einen bedeutenden Anteil an der Energieversorgung hat. Auch ein Blick auf Vorbilder wie Dänemark (58% Wind) oder die USA, Bundesstaaten wie Iowa (60% Wind), könnte lohnend sein, um erfolgreiche Strategien zu übernehmen. Zudem sollte Irland die Möglichkeit prüfen, in Kernenergie zu investieren, inspiriert von Ländern wie Frankreich und der Slowakei, die mehr als die Hälfte ihres Stroms auf diese Weise erzeugen. Solarenergie bietet ebenfalls Potenzial. Regionen wie Nevada und Jordanien zeigen, dass ein erheblicher Anteil des Stroms aus Solarenergie kommen kann. Ein solcher Mix ermöglicht Irland, Fortschritte hin zu einer nachhaltigen Energiezukunft zu machen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Den Blick auf die Geschichte der kohlenstoffarmen Elektrizität in Irland gerichtet, zeigt sich, dass insbesondere die Windenergie seit den frühen 2000er Jahren stetig gewachsen ist, mit bemerkenswerten Zuwächsen in den 2010er Jahren. Zwischen 2005 und 2009 stieg die Windenergie um insgesamt 2 TWh, gefolgt von weiteren signifikanten Zuwächsen in den folgenden Jahren, wobei 2020 ein besonders starkes Jahr war mit einem Anstieg von 2,1 TWh. Dennoch gab es auch Rückschritte, etwa 2012 und 2021, als die Erzeugung zurückging. Im Jahr 2010 ging die Wasserkrafterzeugung um 0,5 TWh zurück, und auch die Biofuels verzeichneten Schwankungen. Insgesamt zeigt die Entwicklung Fortschritte, aber auch gelegentliche Dämpfer, die es zu überwinden gilt, um den Wandel hin zu sauberer Energie weiter voranzutreiben.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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