Die aktuelle Situation des Stromverbrauchs in Connecticut zeigt, dass ein beträchtlicher Anteil des Stroms immer noch aus fossilen Brennstoffen stammt, wobei über die Hälfte dieser Energie aus Gas kommt. Fossile Brennstoffe decken etwa 55 % des Bedarfs, während Gas mit einem Anteil von über 53 % dominiert. Bemerkenswert ist jedoch auch, dass fast 44 % des Stroms kohlenstoffarm erzeugt werden, wobei Kernenergie fast ein Drittel des Gesamtanteils ausmacht. Solarenergie trägt insgesamt etwa 6 % bei, wobei der Großteil davon von Solaranlagen zur Eigenversorgung (3,91 %) kommt und der Rest (1,71 %) aus Versorgungsbetrieben. Der Anteil an Strom aus Öl und Biokraftstoffen ist mit weniger als 3 % relativ gering.
Wächst der Strom in Connecticut?
Betrachtet man den Stromverbrauch pro Kopf in Connecticut, so gibt es leichte Anzeichen für eine Stagnation. Im Jahr 2026 lag der Verbrauch bei 12.453 kWh pro Person, was leicht unter dem bisherigen Rekordwert von 12.577 kWh im Jahr 2024 liegt. Die Abnahme um 123 kWh pro Person mag gering erscheinen, deutet jedoch auf eine Herausforderung hin, das Wachstum der Stromnachfrage mit einer Umstellung auf kohlenstoffarme Energien in Einklang zu bringen. Positiv zu vermerken ist, dass der Anteil kohlenstoffarmer Erzeugung pro Kopf mit 5.476 kWh im Jahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg verzeichnete, was einen Fortschritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energieversorgung zeigt.
Vorschläge
Um den Anteil an kohlenstoffarmer Stromerzeugung in Connecticut zu erhöhen, wäre die Erweiterung der bereits vorhandenen Kernkraftwerke von großem Vorteil, da diese bereits einen erheblichen Teil des Bedarfs decken. Ein Blick auf erfolgreiche Regionen weltweit zeigt, dass Staaten wie Frankreich und Illinois einen hohen Anteil ihrer Elektrizität aus Kernenergie beziehen, was ihre Wirksamkeit als kohlenstoffarme Quelle unterstreicht. Dänemark und Iowa sind Beispiele für Regionen mit hohem Anteil an Windenergie. Auch Solarenergie hat enormes Potenzial, wie die Erfolge in Nevada und Kalifornien zeigen. Connecticut könnte von diesen Strategien lernen und durch Ausweitung der Kernenergie und den Ausbau der Solarenergie einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Emissionen und zur Sicherstellung einer stabilen Stromversorgung leisten.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Connecticut ist die Kernenergie seit 2024 ein zentraler Bestandteil und hat in jenem Jahr einen bemerkenswerten Anstieg um 3,2 TWh verzeichnet. Im Jahr 2025 erlebte die Kernenergie jedoch einen minimalen Rückgang, und in den folgenden Jahren stagnierte sie, was bedauerlich ist, da dies das Potenzial dieser Technologie unterstreicht. Andere kohlenstoffarme Quellen wie Biokraftstoffe, Wasserkraft und Windenergie haben in den letzten Jahren kaum Veränderungen erfahren, was zeigt, dass hier ebenfalls Potenzial für Wachstum durch innovative Strategien besteht. Aufgrund der Dringlichkeit, fossile Energieträger zu ersetzen, ist eine gezielte Schwerpunktsetzung auf den Ausbau der Kern- und Solarenergie dringend notwendig, um die Klimaziele zu erreichen und die Stromversorgung in Connecticut zu sichern.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.













