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Elektrizität in Connecticut im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
5.573 kWh/person +114
Gesamtelektrizität
12.822 kWh/person +246
Kohlenstoffarmer Elektrizität
43 % -1,1
Kohlenstoffintensität
289 gCO2eq/kWh +7,3

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten in Connecticut rund 56 % des verbrauchten Stroms aus fossilen Brennstoffen: etwa 54 % aus Gas und knapp 2 % aus Öl. Kohlenstoffarmer Strom erreichte einen Anteil von gut 43 %. Die wichtigste saubere Stromquelle war Kernenergie mit rund 36 %, gefolgt von Solarenergie mit knapp 6 %. Davon entfielen etwa 4 Prozentpunkte auf Solarstrom für den Eigenverbrauch und knapp 2 Prozentpunkte auf Anlagen der Versorgungsbetriebe. Biokraftstoffe lieferten als weitere kohlenstoffarme Quelle gut 1 %. Damit deckten fossile Brennstoffe noch mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs; ein höherer Anteil sauberer Stromerzeugung würde helfen, klimawirksame Emissionen und Luftverschmutzung zu reduzieren.

Wächst der Strom in Connecticut?

Die jüngsten Zahlen zeigen ein erfreuliches Wachstum des Stromverbrauchs pro Kopf in Connecticut. Der für 2026 ausgewiesene Wert liegt bei rund 12.800 kWh pro Person und damit etwa 246 kWh beziehungsweise 2 % über dem bisherigen Rekord von 2024. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung pro Kopf erreichte einen neuen Höchststand: rund 5.600 kWh, etwa 114 kWh oder 2 % mehr als beim bisherigen Rekord von 2025. Beide Kennzahlen wachsen somit, auch wenn sich daraus allein keine Aussage über die Entwicklung des gesamten Stromverbrauchs unabhängig von der Bevölkerungszahl ableiten lässt. Weiteres Wachstum sauberer Stromerzeugung ist wichtig, um den zusätzlichen Strombedarf durch Elektrifizierung und KI zu decken.

Vorschläge

Connecticut sollte seine bestehende Kernenergie ausbauen, etwa durch Leistungserhöhungen vorhandener Anlagen und zusätzliche Kapazitäten an bestehenden Standorten, und zugleich Solar- und Windenergie stärker nutzen. Kernenergie liefert bereits große Strommengen und bildet eine starke Grundlage für mehr kohlenstoffarmen Strom. Als regional relevantes Vorbild erreicht der US-Bundesstaat New Hampshire einen Kernenergieanteil von rund 52 % an seiner Stromerzeugung; Frankreich zeigt mit etwa zwei Dritteln ebenfalls das Potenzial dieser Technologie. Für Solar- und Windenergie ist der nahe gelegene US-Bundesstaat Maine besonders interessant: Dort liefern beide Quellen jeweils rund 18 % des erzeugten Stroms. Connecticut kann daraus Anregungen für mehr Solaranlagen auf Dächern und Freiflächen sowie geeignete Windprojekte gewinnen. Diese Regionen zeigen unterschiedliche, miteinander kombinierbare Wege zu einer saubereren Stromversorgung.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Daten für 2024 bis 2026 zeigen vor allem einen kräftigen Zuwachs der Kernenergie: 2024 stieg ihre Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 3,2 TWh, während die Wasserkraft um 0,1 TWh zurückging. Im Jahr 2025 sank die Kernstromerzeugung leicht um 0,2 TWh; 2026 wurde dieser Rückgang durch einen gleich großen Anstieg wieder ausgeglichen. Insgesamt ergibt sich über diese drei jährlichen Veränderungen ein Plus von 3,2 TWh bei der Kernenergie. Bei Wind und Biokraftstoffen wurde in allen drei Jahren keine Veränderung ausgewiesen, bei Wasserkraft blieb die Erzeugung nach dem Rückgang von 2024 stabil. Der starke Kernenergiezuwachs ist erfreulich; die anschließende Stagnation bei mehreren sauberen Stromquellen unterstreicht jedoch, wie wichtig ein kontinuierlicher Ausbau ist.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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