In den letzten zwölf Monaten, von Juli 2025 bis Juni 2026, hat sich der Stromverbrauch in Arizona sehr gleichmäßig zwischen kohlenstoffarmer und fossiler Energie aufgeteilt. Mehr als die Hälfte des Stroms stammt aus kohlenstoffarmen Quellen (rund 51%), mit vielversprechenden Beiträgen von Kernenergie und Solarenergie. Kernenergie macht rund ein Viertel des Stroms aus, während die Solarenergie – sowohl von Versorgungsunternehmen als auch von eigenverbrauchten Systemen – auf fast 19% kommt. Fossile Brennstoffe, hauptsächlich Gas, tragen etwa 49% zur Stromerzeugung bei, wobei der Beitrag von Kohle nur bei rund 7% liegt. Die Nutzung von Wind- und Wasserkraft ist insgesamt mit weniger als 10% eher begrenzt. Diese Verteilung zeigt, dass kohlenstoffarme Energiequellen bereits einen bemerkenswerten Anteil einnehmen, aber auch, dass fossile Brennstoffe noch fast die Hälfte des Energiebedarfs decken.
Wächst der Strom in Arizona?
Bezüglich des Wachstums des Stromverbrauchs in Arizona zeigt sich ein positiver Trend. Die aktuelle Stromnachfrage beträgt 16.101 kWh pro Person, was eine Steigerung gegenüber dem vorherigen Rekord von 2024 darstellt. Besonders erfreulich ist das Wachstum im kohlenstoffarmen Bereich, wo der Verbrauch auf 8.254 kWh pro Person anstieg und damit einen Anstieg von fast 300 kWh im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete. Diese Zahlen deuten an, dass Arizona seine Stromversorgung insgesamt ausbaut, wobei der Zuwachs an kohlenstoffarmer Energie besonders ermutigend ist und Raum für die Zukunft bietet, den Anteil noch weiter zu erhöhen.
Vorschläge
Arizona kann aus bereits erfolgreichen Beispielen lernen, wenn es darum geht, den Anteil kohlenstoffarmer Stromerzeugung zu steigern. So könnten sie die Nutzung der Solar- und Kernenergie erweitern, die bereits bedeutende Beiträge leisten. Nevada und Kalifornien zeigen, wie durch den kräftigen Ausbau von Solarenergie erheblich profitiert werden kann, während Regionen wie Frankreich und die Ukraine vorleben, welchen Unterschied ein starker Fokus auf Kernenergie bei der Stromerzeugung macht. Auch Staaten wie South Carolina und New Hampshire zeigen eine beeindruckende Nutzung von Kernenergie. Eine Kombination aus der Expansion bestehender Solar- und Kernenergiequellen und dem Lernen aus diesen Erfolgsgeschichten könnte Arizona helfen, seinen kohlenstoffarmen Fußabdruck weiter zu verstärken.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
In den letzten Jahren hat Arizona einige dynamische Veränderungen in seiner kohlenstoffarmen Stromerzeugung durchlaufen. In den frühen 2020er Jahren, insbesondere 2024, verzeichnete die Kernenergiezunahme mit einem Anstieg von 0,9 TWh einen bemerkenswerten Aufschwung, begleitet von einem ähnlichen Wachstum im Windsektor. Hingegen zeigten sich in den letzten Jahren rückläufige Trends in der Kernenergie mit einem Rückgang um 1,1 TWh in 2025, was besorgniserregend ist. Gleichzeitig gab es jedoch positive Entwicklungen im Bereich der Windenergie, die fortlaufend gestärkt wurde, sowie eine Stabilisierung im Wasserkraftsektor im Jahr 2026. Arizona steht vor der Aufgabe, diese gewonnenen Einblicke zu nutzen, um eine nachhaltige und prosperierende Zukunft in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung sicherzustellen.
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.











