Derzeit wird in Arizona mehr als die Hälfte des Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt, wobei der Anteil bei etwa 50% liegt. Fossile Brennstoffe machen ebenfalls rund 50% der Stromerzeugung aus, wobei Gas den größten Fossilanteil mit etwa 43% repräsentiert. Kernenergie ist die stärkste kohlenstoffarme Energiequelle mit über einem Viertel des Strommixes, gefolgt von Solarenergie, die fast ein Fünftel des Stroms erzeugt. Die Solarenergie teilt sich weiter auf in Solarenergie durch Versorgungsbetriebe mit 13% und BTM-Solar mit fast 5%. Wasserkraft trägt etwas mehr als 4% bei, und Windenergie ist mit rund 2% präsent. Diese Zahlen ergeben sich aus der Betrachtung der Monate April 2025 bis März 2026, einen Zeitraum, der sich von Frühling bis Frühling erstreckt.
Wächst der Strom in Arizona?
Der Stromverbrauch in Arizona weist eine leicht rückläufige Tendenz auf. Im Jahr 2026 lag der Stromverbrauch bei etwa 16.004 kWh pro Person, was 16 kWh weniger als der Rekordwert im Jahr 2024 ist. Dies deutet darauf hin, dass das Wachstum des Stromverbrauchs stagniert. Gleichzeitig sieht es mit der kohlenstoffarmen Stromproduktion positiver aus, die im letzten Jahr um 104 kWh pro Person über dem bisherigen Rekord von 2025 liegt. Trotz dieser positiven Entwicklung bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung lässt die stagnierende Gesamtstromnachfrage auf zukünftige Herausforderungen schließen, um einen nachhaltigen Anstieg der Stromproduktion sicherzustellen.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Arizona zu erhöhen, sollten bestehende Kapazitäten von Kernenergie und Solarenergie weiter ausgebaut werden, da diese bereits signifikante Beiträge zur Stromerzeugung leisten. Arizona könnte von Ländern wie Frankreich lernen, wo die Kernenergie 67% ihrer Stromversorgung ausmacht. Auch Kalifornien und Nevada sind gute Vergleichsregionen, mit hohem Anteil an Solarenergie, nämlich 31% beziehungsweise 34%. Diese Modelle zeigen, dass der verstärkte Einsatz von Solar- und Kernenergie Arizona helfen könnte, seine kohlenstoffarmen Ziele zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren, was auch einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten würde.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Arizona gab es einige Schwankungen. Im Jahr 2024 stieg die Erzeugung aus Kernenergie um 0,9 TWh und aus Wind um 0,8 TWh an, während die Wasserkraft um 0,7 TWh zurückging. Das Jahr 2025 verzeichnete hingegen einen Rückgang der Kernenergie um 1,1 TWh, was ein erhebliches Defizit in der nachhaltigen Stromerzeugung bedeutete. Auch die Windenergie stieg um 0,6 TWh, obwohl die Wasserkrafterzeugung um weitere 0,4 TWh reduziert wurde. Bis 2026 setzte sich der negative Trend bei der Kernenergie fort, indem sie um 0,3 TWh abnahm, ebenso wie die Windenergie. Es ist von großer Bedeutung, die Kohlenstoffarme Erzeugung zu stabilisieren und Kernenergie in eine positive Wachstumsrichtung zu lenken, anstatt sich auf Rückgänge einzulassen, um eine nachhaltige Energiewende sicherzustellen.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.



