LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter) LinkedIn GitHub

Elektrizität in Arizona im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
8.254 kWh/person +294
Gesamtelektrizität
16.101 kWh/person +81
Kohlenstoffarmer Elektrizität
51 % +1,4
Kohlenstoffintensität
277 gCO2eq/kWh -8,6

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammte in Arizona etwas mehr als die Hälfte des verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen, während fossile Brennstoffe knapp die Hälfte ausmachten. Kernenergie lieferte rund 25 % und Solar rund 19 % des Stroms; davon entfielen etwa 14 % auf Solar der Versorgungsbetriebe und 5 % auf Solar zum Eigenverbrauch. Wasserkraft steuerte rund 4 % und Wind knapp 3 % bei. Auf der fossilen Seite dominierte Gas mit etwa 43 % des Stromverbrauchs, gefolgt von Kohle mit knapp 7 %. Arizona verfügt damit bereits über eine starke Grundlage für sauberen Strom, kann aber durch weitere kohlenstoffarme Erzeugung die Klimabelastung und Luftverschmutzung durch fossile Brennstoffe verringern.

Wächst der Strom in Arizona?

Der Stromverbrauch pro Kopf wächst in Arizona, allerdings bislang nur leicht: Der jüngste Wert für 2026 beträgt rund 16.100 kWh pro Person und übertrifft den bisherigen Rekord von 2024 um 81 kWh beziehungsweise etwa 0,5 %. Deutlicher wächst die kohlenstoffarme Stromerzeugung: Mit rund 8.250 kWh pro Person liegt sie ungefähr 300 kWh beziehungsweise knapp 4 % über dem bisherigen Rekord von 2025. Diese neuen Höchststände sind erfreulich, besonders der stärkere Zuwachs bei sauberem Strom. Für den zusätzlichen Strombedarf durch Elektrifizierung und KI ist jedoch ein anhaltender, kräftiger Ausbau der Stromversorgung wichtig.

Vorschläge

Arizona sollte insbesondere seine bereits bedeutende Kernenergie- und Solarstromerzeugung ausbauen. Für Solar bieten die benachbarten US-Bundesstaaten Nevada und Kalifornien besonders passende Vorbilder: Dort liefert Solar bereits 35 % beziehungsweise 31 % des Stroms, gegenüber rund 19 % in Arizona. Bei der Kernenergie zeigen der US-Bundesstaat South Carolina mit 52 % und Frankreich mit 67 %, welchen großen Beitrag diese kohlenstoffarme Technologie leisten kann. Ergänzend lohnt sich der Ausbau von Wind an geeigneten Standorten: Der benachbarte US-Bundesstaat New Mexico erreicht einen Windanteil von 36 %, der US-Bundesstaat Colorado 27 %. Diese Regionen zeigen verschiedene Wege, mit denen Arizona seine saubere Stromerzeugung deutlich steigern könnte.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die vorliegenden historischen Daten zeigen für die Jahre 2024 bis 2026 mehrere Veränderungen bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung. Im Jahr 2024 legten Kernenergie um 0,9 TWh und Wind um 0,8 TWh gegenüber dem Vorjahr zu. Wind setzte dieses Wachstum 2025 mit zusätzlichen 0,6 TWh und 2026 mit weiteren 0,2 TWh fort – zusammen ein Zuwachs von 1,6 TWh innerhalb der drei Jahre. Die Wasserkrafterzeugung sank dagegen 2024 um 0,7 TWh und 2025 um 0,4 TWh, bevor sie 2026 wieder um 0,2 TWh zunahm. Bei Biokraftstoffen gab es in allen drei Jahren keine Veränderung. Besonders der kontinuierliche Windzuwachs ist erfreulich; ein breiterer Ausbau von Kernenergie und Solar kann die weitere Entwicklung der kohlenstoffarmen Stromversorgung stärken.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Instagram Facebook X (Twitter) LinkedIn GitHub