LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter)
Anteil an der weltweiten Elektrizität
[ 38, 230 ] gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität

Geothermie und Biokraftstoffe sind bedeutende kohlenstoffarme Energiequellen, die zunehmend im globalen Energiemix eingesetzt werden. Während Geothermie die im Erdinneren gespeicherte Wärme als Energiequelle nutzt, verwenden Biokraftstoffe organische Materialien wie Pflanzenreste und tierische Abfallprodukte zur Energieerzeugung. Beide Ansätze sind Teil der Bemühungen, nachhaltige Energiequellen zu fördern und den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren.

Zur Stromerzeugung wird bei der Geothermie die Erdwärme nutzen gemacht, indem heißes Wasser oder Dampf aus geothermischen Reservoiren an die Oberfläche gepumpt wird, um Turbinen anzutreiben, die dann Strom erzeugen. Biokraftstoffe hingegen werden in speziellen Anlagen verbrannt oder vergärt, um ebenfalls Turbinen anzutreiben. Diese technologischen Prozesse ermöglichen die Integration beider Energiequellen in bestehende Stromnetze und tragen zur Diversifizierung der kohlenstoffarmen Energieerzeugung bei.

Ein wesentlicher Vorteil von Geothermie und Biokraftstoffen ist ihre Fähigkeit, die Kohlenstoffintensität der Stromerzeugung erheblich zu senken. Geothermie enttäuscht mit einer erstaunlich niedrigen Emissionsrate von nur etwa 38 gCO2eq/kWh. Biokraftstoffe haben einen etwas höheren, aber immer noch niedrigen Kohlenstoffausstoß von etwa 230 gCO2eq/kWh. Im Vergleich zu kohlenstoffreichen Energiequellen wie Kohle, die beeindruckende 820 gCO2eq/kWh emittiert, stellen geothermale und biogene Prozesse eine saubere und umweltfreundliche Alternative dar. Dieser Vorteil gleicht denen anderer kohlenstoffarmer Technologien wie Kernenergie, Wind- und Solarenergie, die ebenfalls niedrige Emissionswerte aufweisen und die Energielandschaft in Zeiten des Klimawandels maßgeblich prägen.

Der Anteil von Geothermie und Biokraftstoffen an der globalen Stromerzeugung ist nach wie vor bescheiden und trägt mit NaN% nur geringfügig zur Deckung des weltweiten Energiebedarfs bei. Aber in Ländern wie Sri Lanka, wo 1% des Stromverbrauchs auf diese Quelle zurückgeht, zeigt sich das Potenzial, wie auch kleinere Beiträge nachhaltigen Energiequellen zur Versorgungssicherheit beitragen können. Die Bedeutung dieser Energieform könnte wachsen, wenn sich mehr Länder für kohlenstoffarme Technologien entscheiden und ihren Energiemix weiter diversifizieren.

Betrachtet man die Vorteile kohlenstoffarmer Energiequellen gegenüber fossilen Brennstoffen, so wird deutlich, dass nicht nur die massive Reduktion von Treibhausgasemissionen, sondern auch die Verringerung von Luftverschmutzung entscheidende Argumente für ihren Einsatz sind. Während fossile Brennstoffe weiterhin eine Hauptquelle für den Klimawandel und Umweltverschmutzung darstellen, bieten Geothermie, Biokraftstoffe sowie Schlüsseltechnologien wie Kernenergie und Solarenergie tragfähige Lösungen für eine nachhaltige Zukunft. Der Übergang zu mehr kohlenstoffarmer Energieerzeugung muss beschleunigt werden, um den steigenden Bedarf zu decken und die negativen Auswirkungen fossiler Brennstoffe auf das Klima zu begrenzen.

Land/Region kWh/Person % TWh
Sri Lanka 4.9 W 0.6% 0.1 TWh
Instagram Facebook X (Twitter)