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Elektrizität in Sudan im Jahr 2021

Weltweites Ranking: #119
66.1% #47 Kohlenstoffarmer Strom
41.48 watts #177 Erzeugung pro Person
231.86 gCO2eq/kWh #50 Kohlenstoffintensität

Im Sudan liegt der Verbrauch von Strom weit unter dem globalen Durchschnitt von 410 Watten pro Person. In 2021 betrugen die fossilen und die kohlenstoffarmen Energiequellen etwa 5,62 TWh bzw. 10,97 TWh, was für den afrikanischen Staat recht bescheiden ist. Die Wasserkraft hat mit 10 TWh den größten Anteil am kohlenstoffarmen Strom, und zu den fossilen Brennstoffen zählen 1,77 TWh aus Gas. Es ist jedoch zu bedenken, dass niedrige Energieerzeugungsniveaus wirtschaftliche Entwicklungen und die Lebensqualität der BürgerInnen negativ beeinflussen können.

Vorschläge

Eine Option zur Steigerung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung im Sudan könnte sein, Lektionen aus Ländern zu ziehen, die auf diesem Gebiet erfolgreich sind. Insbesondere könnte der Sudan sich von Brasilien und Indien inspirieren lassen, die 94 TWh bzw. 91 TWh Strom mithilfe von Windenergie erzeugen. Auch Länder wie Südafrika und Tschile, die jeweils 16 TWh bzw. 17 TWh mit Solarenergie produzieren, könnten als Vorbilder dienen. Der Sudan hat ähnliche klimatische Bedingungen wie diese Länder und könnte deren Technologien nutzen, um eine grünere und effizientere Energieerzeugung zu erreichen.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Elektrizität im Sudan ist geprägt von einer vorherrschenden Abhängigkeit von Wasserkraft. Im Jahr 1981 gab es einen Anstieg von 0,2 TWh bei der Erzeugung von Wasserkraft, und diese ging weiterhin stetig bis 2021, wenn auch mit vereinzelten Rückgängen in der Mitte. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der Wasserkraft um 1,8 TWh im Jahr 2009 und um 2,9 TWh im Jahr 2010. In den 2010er Jahren gab es mehrere Rückgänge in der Stromerzeugung aus Wasserkraft, die auf technische Probleme oder schlechte Witterungsbedingungen zurückzuführen sein könnten. Es gab auch einen geringen Anteil an Biokraftstoffen, der jedoch schwankte und tendenziell weniger stabil war. Im Allgemeinen hat der Sudan in den letzten Jahrzehnten Bedenken hinsichtlich der Diversifizierung der Energiequellen deutlich gemacht, und es gibt noch Raum für Verbesserungen in Bezug auf kohlenstoffarme Energiequellen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Daten-Quellen

Für die Jahre 1980 bis 1999 die Datenquelle ist EIA.
Für die Jahre 2000 bis 2021 die Datenquelle ist Ember.
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