In den letzten zwölf Monaten, von April 2025 bis März 2026, verzeichnete Nebraska eine nahezu gleichmäßige Verteilung der Elektrizitätserzeugung zwischen kohlenstoffarmer Energie und fossilen Brennstoffen. Fast die Hälfte der Elektrizität stammt aus sauberen Energiequellen, wobei Wind mit beeindruckenden 27 % und Kernenergie mit 16,6 % an der Spitze stehen, während Wasserkraft einen kleineren Beitrag von etwas mehr als 3 % leistet. Auf der anderen Seite machen Kohle mit mehr als 44 % und Gas etwa 3 % der fossilen Energien aus. Interessanterweise tragen auch Netto-Importe knapp 4 % zur gesamten Elektrizitätsversorgung bei, was auf eine gewisse Abhängigkeit von externen Quellen hinweist.
Wächst der Strom in Nebraska?
Nebraska zeigt ein leichtes Wachstum im Elektrizitätsverbrauch. Die neueste Zahl von 20803 kWh pro Person im Jahr 2026 übertraf den bisherigen Rekord von 20524 kWh pro Person im Jahr 2025 um 279 kWh. Dies ist ein positives Signal, dass der Bedarf und die Nutzung von Elektrizität steigen, was möglicherweise durch eine zunehmende Elektrifizierung und den technologischen Fortschritt vorangetrieben wird. Allerdings kam es zu einem leichten Rückgang bei der kohlenstoffarmen Erzeugung, da die kürzlich erreichte Marke von 9952 kWh pro Person unter dem bisherigen Rekord von 10128 kWh pro Person aus dem Jahr 2023 liegt. Ein solcher Rückgang könnte darauf hindeuten, dass zusätzliche Maßnahmen zur Förderung und zum Ausbau sauberer Energiequellen notwendig sind.
Vorschläge
Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Nebraska zu steigern, könnte der Ausbau bestehender Kernenergie- und Windprojekte eine vielversprechende Strategie sein. Länder und Regionen wie Frankreich und die Slowakei, die durch ihren hohen Anteil an Kernenergie beeindruckende Fortschritte gemacht haben, bieten wertvolle Referenzpunkte. Auch an Windkraft reiche Staaten wie Dänemark und Iowa könnten Nebraska als Vorbild dienen, um die Windenergie weiter auszubauen. Diese Beispiele zeigen, wie eine gezielte Fokussierung auf nachhaltige Technologien erheblich zur Erhöhung des Anteils kohlenstoffarmer Elektrizität beitragen kann.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Geschichte
In den letzten Jahren hat Nebraska einige Schwankungen in der kohlenstoffarmen Stromerzeugung erlebt. Während es 2025 einen positiven Zuwachs bei der Kernenergie von 0,8 TWh gab, verzeichnete 2024 einen vergleichbaren Rückgang um denselben Betrag. Gleichzeitig blieb die Windenergie weitgehend stabil, obwohl 2026 ein Rückgang von 0,4 TWh zu verzeichnen war. Der Beitrag aus Wasserkraft hat sich seit 2024 leicht erhöht, jedoch mit einem diesjährigen Anstieg lediglich um 0,2 TWh. Diese gemischten Ergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit konstanter politischer und wirtschaftlicher Unterstützung zur Förderung kohlenstoffarmer Energiequellen, um in Zukunft stabilere Fortschritte zu gewährleisten.
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.
Stromimporte und -exporte
Handelsbilanz
* 12M = Letzte 12 Monate (Apr. 2025 – März 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.













