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Elektrizität in Nebraska im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
10.067 kWh/person -61
Gesamtelektrizität
21.272 kWh/person +749
Kohlenstoffarmer Elektrizität
47 % -4,6
Kohlenstoffintensität
406 gCO2eq/kWh +20

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammte Nebraskas Stromversorgung zu rund 48 % aus fossilen Brennstoffen und zu rund 47 % aus kohlenstoffarmen Quellen. Beide Gruppen lagen damit nahezu gleichauf. Kohle dominierte die fossile Stromerzeugung mit etwa 45 % des gesamten Stromverbrauchs, während Gas gut 3 % beitrug. Auf der kohlenstoffarmen Seite lieferte Wind rund 27 %, Kernenergie etwa 16 % und Wasserkraft gut 3 %. Netto-Importe deckten knapp 4 % des Stromverbrauchs; ihre Zusammensetzung lässt sich aus diesen Angaben nicht bestimmen. Damit besteht noch erheblicher Spielraum, fossile Stromerzeugung durch sauberen Strom zu ersetzen und so Klimabelastung und Luftverschmutzung zu verringern.

Wächst der Strom in Nebraska?

Der Stromverbrauch in Nebraska wächst: Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 21.300 kWh pro Person und übertrifft den bisherigen Rekord von 2025 mit rund 20.500 kWh um etwa 750 kWh beziehungsweise knapp 4 %. Das ist ein deutlicher Anstieg. Die kohlenstoffarme Stromerzeugung hält mit dieser Entwicklung allerdings noch nicht ausreichend Schritt: Mit rund 10.100 kWh pro Person liegt sie etwa 60 kWh beziehungsweise 0,6 % unter ihrem bisherigen Höchststand von 2023. Dieser leichte Rückstand ist bedauerlich, denn für die Elektrifizierung und den wachsenden Strombedarf etwa durch KI braucht Nebraska nicht nur mehr Strom, sondern insbesondere mehr kohlenstoffarmen Strom.

Vorschläge

Nebraska sollte seine bereits bedeutende Wind- und Kernstromerzeugung ausbauen und zusätzlich Solarenergie stärker erschließen. Für Wind bieten die benachbarten US-Bundesstaaten Iowa, South Dakota und Kansas besonders relevante Orientierung: Dort deckt Wind rund 57 %, 56 % beziehungsweise 49 % der Stromerzeugung. Bei der Kernenergie zeigt der US-Bundesstaat Illinois mit knapp der Hälfte der Stromerzeugung, welche tragende Rolle diese saubere Quelle in einer regionalen Stromversorgung übernehmen kann. Nebraska sollte deshalb zusätzliche Leistung an bestehenden Kernenergiestandorten sowie neue Anlagen prüfen. Beim Solarstrom lohnt sich der Blick auf die US-Bundesstaaten Colorado und Utah, die damit rund 14 % beziehungsweise 20 % ihrer Stromerzeugung erreichen. Ein gemeinsamer Ausbau von Kernenergie, Wind und Solar würde die saubere Stromversorgung stärken und zusätzlichen Verbrauch zunehmend kohlenstoffarm decken.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

Die jüngste Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung zeigt für 2024 bis 2026 ein wechselhaftes Bild. Die Kernstromerzeugung sank 2024 um 0,8 TWh und gewann 2025 dieselbe Menge zurück; 2026 blieb sie unverändert. Die Erholung ist erfreulich und unterstreicht den Wert einer dauerhaft hohen Kernstromproduktion. Bei Wind folgten auf eine unveränderte Erzeugung 2024 zwei Rückgänge um jeweils 0,2 TWh in den Jahren 2025 und 2026 – eine enttäuschende Entwicklung angesichts des steigenden Strombedarfs. Wasserkraft blieb 2024 und 2025 stabil und legte 2026 um 0,3 TWh zu. Die Stromerzeugung aus Biokraftstoffen veränderte sich in allen drei Jahren nicht. Insgesamt braucht Nebraska einen verlässlicheren Wachstumspfad für kohlenstoffarmen Strom, insbesondere durch zusätzliche Kern-, Wind- und Solarstromerzeugung.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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