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Elektrizität in Maine im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juli 2025 – Juni 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
7.242 kWh/person +88
Gesamtelektrizität
11.749 kWh/person +344
Kohlenstoffarmer Elektrizität
62 % -1,2
Kohlenstoffintensität
229 gCO2eq/kWh +14

Von Juli 2025 bis Juni 2026 stammten in Maine knapp 62 % des verbrauchten Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen, während fossile Brennstoffe rund 37 % lieferten. Solar und Wind trugen jeweils etwa 18 % zur Stromversorgung bei, Wasserkraft rund 15 % und Biokraftstoffe gut 10 %. Bei Solar entfielen ungefähr zehn Prozentpunkte auf Anlagen der Versorgungsbetriebe und neun auf Anlagen für den Eigenverbrauch. Auf der fossilen Seite dominierte Gas mit rund 35 % des gesamten Stromverbrauchs; Öl machte etwa 2 % aus. Maine deckt damit deutlich mehr als die Hälfte seines Stromverbrauchs durch saubere Quellen, bleibt aber noch erheblich von fossilen Brennstoffen abhängig, deren Nutzung Klimawandel und Luftverschmutzung verursacht.

Wächst der Strom in Maine?

Der Stromverbrauch pro Kopf wächst: Der jüngste Wert für 2026 liegt bei rund 11.750 kWh und damit etwa 344 kWh beziehungsweise 3 % über dem bisherigen Rekord von 2025 mit rund 11.400 kWh. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung erreicht mit rund 7.240 kWh pro Kopf einen neuen Höchststand. Gegenüber dem bisherigen Rekord von rund 7.150 kWh im Jahr 2025 beträgt der angegebene Zuwachs etwa 88 kWh, also gut 1 %. Beide Rekorde sind erfreulich, doch die saubere Stromerzeugung wächst langsamer als der Verbrauch. Ihr Ausbau sollte deshalb beschleunigt werden, um den zusätzlichen Strombedarf durch Elektrifizierung und KI zunehmend kohlenstoffarm zu decken.

Vorschläge

Maine sollte seine bereits bedeutende Wind- und Solarstromerzeugung weiter ausbauen, sowohl durch große Solaranlagen als auch durch Anlagen für den Eigenverbrauch. Als Vorbilder für Wind können Dänemark und der US-Bundesstaat Iowa dienen, wo jeweils rund 57 % des Stroms aus Wind stammen. Bei Solar zeigen die US-Bundesstaaten Nevada mit 35 % und Kalifornien mit 31 %, welchen großen Beitrag diese Technologie leisten kann. Besonders relevant für Kernenergie sind die benachbarten US-Bundesstaaten New Hampshire und Connecticut: Dort liefert sie rund 52 % beziehungsweise 36 % des Stroms. Maine sollte daher neben Wind und Solar auch den Aufbau eigener Kernenergieerzeugung prüfen und aus den Erfahrungen dieser Regionen lernen. Zusammen können diese sauberen Technologien eine wachsende, kohlenstoffarme Stromversorgung unterstützen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

In den Jahren 2024 bis 2026 verlief die Entwicklung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung uneinheitlich. Die Wasserkraft verzeichnete 2024 einen deutlichen Rückgang um 1 TWh; weitere Rückgänge um 0,2 TWh im Jahr 2025 und 0,1 TWh im Jahr 2026 summierten sich auf 1,3 TWh. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, weil dadurch wichtige saubere Strommengen verloren gingen. Gleichzeitig legte Wind in allen drei Jahren zu: um 0,1 TWh, anschließend um 0,4 TWh und zuletzt nochmals um 0,1 TWh. Biokraftstoffe erhöhten ihre Erzeugung 2024 um 0,2 TWh und 2025 um 0,1 TWh, bevor sie 2026 unverändert blieb. Insgesamt konnten diese Zuwächse die Wasserkraftrückgänge bei den aufgeführten Quellen nicht ausgleichen – ein zusätzlicher Anlass, den Ausbau von Wind, Solar und Kernenergie voranzutreiben.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juli 2025 – Juni 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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