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Elektrizität in Maine im Jahr 2024/2025

6.824 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
+424 #24
11.082 kWh/person Gesamtelektrizität
-3.456 #48
228 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+14 #52
62 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1,2 #52

In den letzten zwölf Monaten, von September 2024 bis August 2025, hat sich der Stromverbrauch in Maine stark auf kohlenstoffarme Energiequellen gestützt. Mehr als die Hälfte des Stroms in Maine, genau 61,58 %, stammt aus kohlenstoffarmen Quellen. Der Anteil der fossilen Brennstoffe liegt bei 36,66 %, wobei Gas fast ein Drittel ausmacht. Windkraft trägt 17,41 % zur Stromerzeugung bei, während Solarenergie in der Gesamtheit 16,92 % ausmacht. Dazu gehören 8,77 % aus Solaranlagen der Versorgungsunternehmen und 8,15 % aus Solaranlagen für den Eigenverbrauch. Auch die Wasserkraft leistet mit 16,07 % einen bedeutenden Beitrag. Biokraftstoffe ergänzen das kohlenstoffarme Portfolio mit 11,18 %. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Maine sich in Richtung einer nachhaltigeren Stromerzeugung bewegt.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Maine?

Trotz dieser Fortschritte hat Maine beim Gesamtstromverbrauch pro Person einen Rückgang erlebt. Im Jahr 2025 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei 11.082 kWh, was einen Rückgang von 3.456 kWh im Vergleich zum Rekordjahr 2004 bedeutet, als der Verbrauch bei 14.538 kWh/Person lag. Dies zeigt, dass der Gesamtstromverbrauch nicht gewachsen ist, obwohl es positive Entwicklungen bei der kohlenstoffarmen Stromerzeugung gibt. Der Anteil sauberen Stroms hat 2025 einen neuen Rekord von 6.824 kWh/Person erreicht, was eine Steigerung um 424 kWh gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2008 darstellt. Dies ist ein ermutigendes Zeichen in Richtung einer nachhaltigeren Stromlandschaft.

Vorschläge

Um den Anteil kohlenstoffarmer Stromerzeugung weiter zu fördern, sollte Maine den Ausbau von Solar- und Windenergie intensivieren, da diese bereits signifikante Mengen an Strom liefern. Erfolgreiche Regionen wie Iowa mit 60 % Windenergie können als Vorbilder dienen. Auch die Erfolge von Nevada mit 33 % Solarenergieanteil zeigen das Potenzial dieser Technologien. Zusätzlich könnte Maine von den Erfahrungen von New Hampshire profitieren, das 54 % seines Stroms aus Kernenergie bezieht. Der Ausbau der Kernenergie könnte Maine helfen, seinen kohlenstoffarmen Anteil weiter zu steigern und eine zuverlässige Energiebasis für zukünftige Generationen zu schaffen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Maine zeigten sich einige bemerkenswerte Entwicklungen. Mitte der 2000er Jahre, insbesondere im Jahr 2005, erlebte die Wasserkraft einen Anstieg um 0,7 TWh und Biokraftstoffe um 0,5 TWh. Seitdem gab es periodische Schwankungen vor allem in der Wasserkraft: sowohl 2007 als auch 2010 gab es Rückgänge. Seit 2016 ist die Windkraft im Aufschwung und erreichte 0,7 TWh Zuwachs im Jahr 2017. Die letzte Dekade war von einer Zunahme der Windkraft und gelegentlichen Rückgängen in der Wasserkraft geprägt. Diese Entwicklung betont die Notwendigkeit, den Fokus auf beständigere und zuverlässig wachsende Quellen wie Solar- und Kernenergie zu legen, um Schwankungen in der Stromerzeugung auszugleichen und eine stabile Energiezukunft sicherzustellen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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