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Elektrizität in Luxemburg im Jahr 2025/2026

Letzte 12 Monate Juni 2025 – Mai 2026
Kohlenstoffarmer Elektrizität
2.634 kWh/person -1.228
Gesamtelektrizität
7.852 kWh/person -9.197
Kohlenstoffarmer Elektrizität
34 % -9,3
Kohlenstoffintensität
297 gCO2eq/kWh +32

Der aktuelle Zustand des Stromverbrauchs in Luxemburg zeigt ein spannendes Bild. In den zwölf Monaten von Juni 2025 bis Mai 2026 entfielen mehr als die Hälfte des Stroms, genauer gesagt 64,53%, auf Netto-Importe. Auf kohlenstoffarme Energiequellen entfielen insgesamt 33,54%, was zeigt, dass Luxemburg zunehmend auf saubere Energien setzt. Die Wasserkraft hatte mit 12,58% den größten Anteil unter den kohlenstoffarmen Energien, gefolgt von Windenergie mit 8,92% und Solarenergie mit 7,72%. Biokraftstoffe trugen 4,32% bei. Im Vergleich dazu spielten fossile Brennstoffe mit nur 1,92% eine nahezu unbedeutende Rolle. Diese Daten spiegeln Luxemburgs Bemühungen wider, seinen Stromverbrauch in Richtung nachhaltigerer Energiequellen zu lenken.

Wächst der Strom in Luxemburg?

Trotz dieser Fortschritte in Richtung kohlenstoffarmer Energien zeigt der Vergleich der aktuellen Stromverbrauchsdaten mit historischen Spitzenwerten einen starken Rückgang. Der Pro-Kopf-Stromverbrauch im Jahr 2026 beträgt 7852 kWh, was einen enormen Rückgang von über 9000 kWh im Vergleich zum bisherigen Rekord im Jahr 2010 mit 17048 kWh zeigt. Auch die aktuelle kohlenstoffarme Stromproduktion ist mit 2634 kWh/Person deutlich gesunken, nachdem sie 2024 bei 3861 kWh lag. Diese Entwicklung ist besorgniserregend, da sie darauf hinweist, dass Luxemburg Herausforderungen bei der Ausweitung seiner sauberen Stromproduktion gegenübersteht, und das in einem Zeitalter, in dem Elektrifizierung und die Nachfrage nach grünem Strom zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung in Luxemburg zu steigern, könnte das Land von erfolgreichen Regionen lernen. Frankreich und die Slowakei zeigen mit einem beeindruckenden Anteil von mehr als 60% an Kernenergie, wie stark ausgebaut diese saubere Energiequelle sein kann. Luxemburg könnte diesen Ländern folgen, um seine Abhängigkeit von importierter Energie zu verringern. Außerdem demonstriert Dänemark mit einer Windenergiequote von 60%, wie effektiv Windkraft genutzt werden kann. Auch im Bereich Solarenergie könnten Erfolge anderer Regionen inspirieren, wie z.B. Kalifornien und Libanon mit Solaranteilen von über 30%. Durch Investitionen in Solar- und Kernenergie könnte Luxemburg seinen Strommix weiter diversifizieren und die langfristige Nachhaltigkeit seiner Stromversorgung sicherstellen.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Geschichte

In der historischen Betrachtung der kohlenstoffarmen Stromerzeugung Luxemburgs gab es einige bedeutende Entwicklungen. Insbesondere in den 1990er Jahren erlebte die Wasserkraft mehrere Schwankungen mit moderaten Steigerungen und gelegentlichen Rückgängen, wie dem bemerkenswerten Rückgang im Jahr 1999. Im frühen 21. Jahrhundert setzte sich dieses Muster fort, bis im Jahr 2010 eine hervorstechende Steigerung von 0,6 TWh registriert wurde. In den folgenden Jahren wurden Wind und Solar zunehmend wichtig, mit bemerkenswerten Zuwächsen in den Jahren 2017 und 2023. Diese Entwicklungen zeigen einen langsamen, aber wichtigen Fortschritt in der Nutzung von Wind- und Solarenergie, auch wenn die Wachstumsrate bei hartnäckigen Rückgängen in der Wasserkraft verlangsamt wurde. Für die Zukunft bleibt es entscheidend, dass Luxemburg sein Engagement für den Ausbau kohlenstoffarmer Technologien intensiviert, um eine nachhaltigere Energiezukunft zu sichern.

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

* 12M = Letzte 12 Monate (Juni 2025 – Mai 2026) — ein gleitender 12-Monats-Zeitraum, kein Kalenderjahr.

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