LowCarbonPower logo
Instagram Facebook X (Twitter)

Elektrizität in Luxemburg im Jahr 2025

2.797 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1.064 #69
8.045 kWh/person Gesamtelektrizität
-9.003 #63
292 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+27 #76
35 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-6,9 #116

Der aktuelle Stand des Stromverbrauchs in Luxemburg im Jahr 2025 zeigt eine klare Vorherrschaft der Netto-Importe, die mehr als die Hälfte des Strombedarfs abdecken, nämlich knapp 63%. Gleichzeitig wird fast ein Drittel des Stroms aus kohlenstoffarmen Quellen erzeugt. Wasserkraft macht den größten Anteil aus, dicht gefolgt von Wind- und Solarenergie, die ebenfalls einen erheblichen Teil ausmachen. Biokraftstoffe tragen nur einen kleinen Teil zum Strommix bei. Bemerkenswert ist, dass der Einsatz fossiler Brennstoffe für die Stromerzeugung verschwindend gering ist und nur etwa 2% des Gesamtverbrauchs ausmacht. Darunter ist Gas der Haupteinsatz, der etwa die Hälfte der fossilen Erzeugung ausmacht. Der Rückgriff auf kohlenstoffarme Energien zeigt die Bemühungen Luxemburgs, in Richtung einer sauberen Energienutzung zu gehen.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, ENTSOE, Eurostat, IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Luxemburg?

Der Stromverbrauch pro Kopf in Luxemburg hat sich seit dem Höchststand im Jahr 2010 erheblich verändert. Mit einem dramatischen Rückgang von über 9.000 kWh auf nun 8.045 kWh pro Person ist zu beobachten, dass der Energieverbrauch stagniert. Auch die Stromerzeugung aus kohlenstoffarmen Quellen zeigt einen Rückgang, da die jüngsten Zahlen um 1064 kWh pro Person geringer sind als der Rekord von 2024. Diese Abnahme sowohl des Gesamtverbrauchs als auch der kohlenstoffarmen Stromerzeugung ist besorgniserregend, da sie auf eine Verlangsamung der Entwicklung in Richtung einer umweltfreundlicheren Energieversorgung hinweist. Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen und der zunehmenden Elektrifizierung ist eine Umkehr dieser Trends dringend erforderlich, um den zukünftigen Energiebedarfen gerecht zu werden.

Vorschläge

Um die kohlenstoffarme Stromerzeugung zu steigern, könnte Luxemburg von Regionen lernen, die erfolgreich auf solare und nukleare Energie setzen. Frankreich und die Slowakei, die jeweils über 60% ihrer Elektrizität aus Kernenergie beziehen, bieten wertvolle Beispiele dafür, wie nachhaltiges Wachstum durch robuste nukleare Infrastruktur erreicht werden kann. Ähnlich hat der US-Bundesstaat Nevada erfolgreich 34% seiner Elektrizität durch Solarenergie gedeckt. Luxemburg könnte sich auch Dänemark als Beispiel nehmen, das mit einem hohen Anteil an Windenergie punktet. Durch den Ausbau von Solar- und Kernkraftwerken könnte Luxemburg seine kohlenstoffarme Stromerzeugung wesentlich erhöhen und gleichzeitig seine Abhängigkeit von Stromimporten reduzieren.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

In der Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung von Luxemburg spielten Wasserkraft und Biomasse eine führende Rolle. Über die Jahrzehnte hinweg gab es immer wieder Schwankungen in der Wasserkraftnutzung. In den frühen 1990er Jahren verzeichnete man leichte Zuwächse, gefolgt von einem Rückgang bis Ende des Jahrzehnts. Neue Formen kohlenstoffarmer Energie wurde zuletzt vor allem durch den Ausbau von Wind- und Solarenergie verfolgt, wie die Zuwächse in den Jahren 2023 und 2024 zeigen. Der leichte Rückgang der Wasserkrafterzeugung im Jahr 2025 unterstreicht die Notwendigkeit, die Stromerzeugung vielseitig zu diversifizieren und innovative Ansätze für eine kohlenstoffarme Zukunft zu verfolgen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Instagram Facebook X (Twitter)