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Elektrizität in Luxemburg im Jahr 2025

2.797 kWh/person Kohlenstoffarmer Elektrizität
-1.064 #70
8.045 kWh/person Gesamtelektrizität
-9.003 #63
292 gCO2eq/kWh Kohlenstoffintensität
+27 #77
35 % Kohlenstoffarmer Elektrizität
-8,1 #116

Derzeit hängt Luxemburg erheblich von Netto-Importen ab, die mehr als die Hälfte der gesamten Stromversorgung ausmachen. Kohlenstoffarme Energiequellen haben einen signifikanten, aber nicht dominierenden Anteil an der Stromversorgung mit ungefähr 35%. Wasserkraft stellt einen beträchtlichen Anteil der kohlenstoffarmen Energie, gefolgt von Wind und Solar, die zusammen fast ein Viertel der Stromversorgung abdecken. Biokraftstoffe tragen einen kleineren Teil zur kohlenstoffarmen Energieerzeugung bei. Leider spielt Strom aus fossilen Brennstoffen in Luxemburg kaum eine Rolle, mit einem Anteil von lediglich 2% des Gesamtstroms, was jedoch positiv hervorzuheben ist, da dies die Abhängigkeit von umweltschädlichen Brennstoffen minimiert.

Die auf dieser Seite verwendeten Datenquellen umfassen EIA, ENTSOE, Eurostat, IEA und World Bank. Mehr über Datenquellen →

Wächst der Strom in Luxemburg?

Dennoch ist der Stromverbrauch in Luxemburg seit dem Jahr 2010 deutlich gesunken, was teilweise enttäuschend ist. Die aktuelle Pro-Kopf-Stromnutzung beträgt etwa 8.045 kWh im Jahr 2025, was fast eine Halbierung der Rekordnutzung im Jahr 2010 darstellt. Auch die kohlenstoffarme Stromerzeugung ist seit dem Höchststand im Jahr 2024 von 3.861 kWh pro Kopf auf 2.797 kWh gesunken. Diese Rückschritte in der Nutzung von sauberem Strom sind besorgniserregend, da ein wachsender Bedarf an sauberen Energien essenziell ist, um die Umweltprobleme anzugehen und die nachhaltige Elektrifizierung in der Zukunft zu gewährleisten.

Vorschläge

Um den Anteil kohlenstoffarmer Energie zu steigern, kann Luxemburg von anderen führenden Regionen lernen. Besonders bemerkenswert sind die Leistungen von Ländern wie Frankreich und der Slowakei, die einen bedeutenden Teil ihrer Elektrizität aus Kernenergie beziehen. Luxemburg kann ebenfalls von dänischen Erfolgen im Bereich Windenergie profitieren, da sowohl Solar- als auch Windkraft eine gute Lösung für die Diversifizierung des Energiemixes wären. Eine verstärkte Nutzung der Sonneneinstrahlung, ähnlich wie in Nordmazedonien, könnte ebenfalls hilfreich sein, um den Anteil an solarer Stromerzeugung zu erhöhen. Eine strategische Fokussierung auf die Entwicklung und Erweiterung von Solar- und Kernenergie könnte Luxemburg nicht nur helfen, die Stromversorgung zu sichern, sondern auch als Vorbild für andere Länder dienen, die eine saubere und stabile Energiezukunft anstreben.

Gesamtproduktion der elektrischen Energie
Erneuerbare und Kernenergie

Geschichte

Luxemburg hat über die Jahre hinweg bedeutende Schritte in Richtung kohlenstoffarmer Elektrizität unternommen, insbesondere mit Wasserkraftanlagen, die in den frühen 1990er Jahren einen Aufschwung erlebten. Trotz einiger Rückgänge in der Wasserkrafterzeugung über die Jahrzehnte hinweg war es 2010, als ein erheblicher Zuwachs verzeichnet wurde. In jüngerer Zeit haben sich die Wind- und Solarenergie etabliert, mit nennenswerten Zuwächsen in den Jahren 2017 und 2023 in der Windenergie und 2024 im Bereich Solar. Diese Fortschritte sind ermutigend, aber der jüngste Rückgang im Jahr 2025 zeigt, dass kontinuierliche Investitionen und Innovationen erforderlich sind, um die Ziele einer langfristigen, sauberen Energienutzung zu erreichen. Luxemburg sollte diese Geschichte als Ansporn nehmen, um gezielt in saubere Technologien zu investieren und den bisherigen Rückgang der kohlenstoffarmen Elektrizität zu stoppen.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

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