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Elektrizität in Luxemburg im Jahr 2023

Weltweites Ranking: #58
22.6% #122 Kohlenstoffarmer Strom
842.22 watts #32 Erzeugung pro Person
343.78 gCO2eq/kWh #76 Kohlenstoffintensität

Etwa dreiviertel des Stroms in Luxemburg im Jahr 2023 stammen aus Netto-Importen. Gut ein Fünftel der Energie wird durch kohlenstoffarme Technologien erzeugt, wobei hauptsächlich Windenergie, gefolgt von Solarenergie und Biokraftstoffen, genutzt wird. Fossile Brennstoffe spielen im Energiemix fast keine Rolle, wobei Gas mit knapp 2% den geringsten Anteil hat. Auch Wasserkraft leistet einen relativ kleinen Beitrag zur Stromerzeugung.

Vorschläge

Um den Anteil an kohlenstoffarmer Stromerzeugung zu erhöhen, sollte Luxemburg die Kapazitäten für Windenergie ausbauen. Dies ist die bereits am stärksten genutzte kohlenstoffarme Technologie im Land. Ein Blick auf andere Länder kann hilfreich sein: In Dänemark beispielsweise stammt fast 60% der Elektrizität aus Windenergie. Auch in den Niederlanden und in Deutschland trägt Windenergie mit 25% bzw. 30% erheblich zur Stromerzeugung bei. In Luxemburg könnten ähnliche Investitionen und Förderungen den Ausbau dieser nachhaltigen Technologien vorantreiben.

Geschichte

Die Geschichte der kohlenstoffarmen Stromerzeugung in Luxemburg ist von Veränderungen geprägt. Wasserkraft begann in den 1980er Jahren einen Beitrag zur Stromerzeugung zu leisten, wobei in den 1990er Jahren zunächst eine Zunahme, danach jedoch ein Rückgang zu verzeichnen war. Anfang des 21. Jahrhunderts gab es erneut ein Wachstum bei der Wasserkraft, jedoch auch eine Reihe von Rückschlägen. Ab 2017 begann Windenergie eine Rolle zu spielen, und Biokraftstoffe traten 2020 erstmals in Erscheinung. Insgesamt zeigt die Geschichte Luxemburgs eine zunehmende Vielfalt und eine langsame, aber stetige Hinwendung zu kohlenstoffarmen Technologien.

Stromimporte und -exporte

Handelsbilanz

Maximum Imports

Daten-Quellen

Für die Jahre 1977 bis 1980 die Datenquellen sind World Bank und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1981 bis 1984 die Datenquellen sind EIA und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1985 bis 1989 die Datenquellen sind Energy Institute und IEA (Importe/Exporte).
Für die Jahre 1990 bis 1999 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2000 bis 2002 die Datenquelle ist Ember.
Für die Jahre 2003 bis 2008 die Datenquelle ist IEA.
Für das Jahr 2009 die Datenquelle ist Ember.
Für das Jahr 2010 die Datenquelle ist IEA.
Für das Jahr 2011 die Datenquelle ist Ember.
Für das Jahr 2012 die Datenquelle ist IEA.
Für die Jahre 2013 bis 2022 die Datenquelle ist Ember.
Für das Jahr 2023 die Datenquelle ist ENTSOE.
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